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Berufliche Schulen setzen Zeichen für Toleranz
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Wenn Respekt und Akzeptanz gegenüber Minderheiten verloren gehen, ist die Gesellschaft gefordert, klar Stellung zu beziehen.

Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Staatlichen Berufsschulen I und II sowei der Berufs- und Fachoberschule Straubing setzten die Schüler und Lehrkräfte der Staatlichen Berufsschule III am 20.12.2011 öffentlich ein Zeichen dafür, dass wir für ein respektvolles Miteinander eintreten wollen. Die Idee für einen Sternmarsch für Tolerenz wurde von der Klasse FOS 13 S der Fachoberschule Straubing zusammen mit deren Sozialkundelehrer entwickelt. Um 11.45 Uhr begaben sich alle Schüler der beruflichen Schulen Straubings auf dem Weg zum Stadtturm.

Als Erkennungssymbol wurden gelbe Schleifen (= Zeichen für Solidarität) getragen.

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Die über 1500 am Ludwigsplatz versammelten jungen Menschen wurden von Oberstudiendirektor Peter Söll von der FOS/BOS Straubing begrüßt. „Wir wollen unsere Mitbürger für Toleranz sensibilisieren, sie leben und erfahrbar machen.“ Anschließend wandte sich Frau Bürgermeisterin Maria Stelzl mit nachdenklichen Worten an die Teilnehmer der Tolerenzkundgebung. Sie drückte zudem ihren Respekt aus, dass so viele junge Menschen dieses gemeinsame Zeichen setzen. Der Klassensprecher der Klasse FOS 13 S erinnerte die Mitschüler daran, dass es leicht sei, sich selber als tolerant zu beschreiben, Toleranz im Alltag zu leben jedoch nicht immer so selbst-verständlich ist. „Wann aber hat jeder von uns zuletzt die Meinung eines anderen runter gemacht? Wann haben wir einen Mitschüler unterstützt, der wegen seiner Meinung Streit hatte“.

Die Schülersprecher aller beteiltigen Berufsschulen beschrieben mit anschaulichen Worten ihr Verständnis von Toleranz bevor Relgionslehrkräfte mit prägnanten Texten die Bedeutung von Toleranz in einer vernetzen, globalen Welt mit intensivem Austausch von Menschen unterschiedlicher Religionen, Kulturen und Lebensentwürfen. 

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Die gelben Schleifen wurden am Ende der beeindruckenden Veranstaltung als Zeichen der Solidarität auf dem Ludwigsplatz niedergelegt.

 

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„Toleranz bedeutet für mich,

dass den Menschen, die benachteiligt sind, geholfen werden muss,

weil alle Menschen die

gleichen Rechte haben.“

Stephan Trauner