| Berufsinformationstag für Landwirte 2012 |
![]() Der Berifsinformationstag 2012 war ein großer Erfolg. Zu dieser Veranstaltung , die das Amt für Landwirtschaft und Forsten Straubing in Zusammenarbeit mit der Berufsschule III Straubing am Freitagnachmittag, den 13.01.12, veranstaltete, kamen über 100 Eltern und Jugendliche aus den Landkreisen Straubing-Bogen, Regen, Dingolfing-Landau, Deggendorf und Regensburg, um sich umfassend über Bildungsmöglichkeiten im Bereich der Landwirtschaft zu informieren. Stellvertretender BBV - Kreisobmann Franz Lehner stellte eingangs die Bedeutung der Landwirtschaft heute und zukünftig umfassend dar. Er verdeutlichte, dass gut ausgebildete Landwirte auch außerhalb des eigenen Betriebes gute Chancen haben. Leitender Landwirtschaftsdirektor Franz Fuchs vom ALF Straubing legte in seinem Referat die betriebswirtschaftlichen Überlegungen zur Berufswahl als Landwirt dar. Insbesondere die Qualifikation des Betriebsleiters sei ausschlaggebend für den unternehmerischen Erfolg, so Fuchs. Agrarbetriebswirt Anton Sporrer aus Simbach, selbst erfahrener Ausbilder, gab Ratschläge aus der Praxis für eine gute Ausbildung und zeigte an Beispielen Grundvoraussetzungen für einen Auszubildenden der Landwirtschaft auf. Der neue Ausbildungsberater, Landwirtschaftsoberinspektor Josef Gürster, erläuterte die vielfältigen Bildungsangebote im Agrarbereich und betonte, dass die Grundlage für die Erstausbildung im Beruf Landwirt immer das zu absolvierende Berufsgrundschuljahr darstelle. Die Berufsschule III Straubing stellte anschließend die stellvertretende Schulleiterin, Studiendirektorin Hermine Eckl, vor. Sie zeigte die Vorzüge der modern ausgestatteten, zentral gelegenen Berufsschule auf, in der engagierte Lehrer unterrichten. Sie betonte auch, dass neben der Wissensvermittlung Werteerziehung im Mittelpunkt der Ausbildung stehe. Studiendirektor Georg Vilser von der Berufsschule III Straubing erläuterte die Berufsausbildung an der Berufsschule. Ohne eine solide Grundausbildung kann der Landwirt in Zukunft nicht mehr bestehen, betonte Vilser und warb für eine landwirtschaftliche berufliche Erstausbildung. Die Räumlichkeiten der in unmittelbarer Nähe zum Landwirtschaftsamt gelegenen Berufsschule wurden anschließend besichtigt. Dabei konnten die Eltern und die Jugendlichen hautnah den Wirtschaftslehreunterricht im Berufsgrundschuljahr miterleben, in dem Studienrätin Sonja Marchl den Schülern die Notwendigkeit der Unfallverhütungsvorschriften mit Beispielen aus der Praxis veranschaulichte. Studienrätin Beate Frank stellte den Fachunterricht im Berufsgrundschuljahr kurz dar. Herr Griesbauer, selbst praktizierender Landwirt und nebenberuflicher Lehrer an der Berufsschule, zeigte unter anderem die Bestimmung des pH-Wertes. Im EDV – Saal boten Berufsgrundschüler beispielhaft Arbeiten des EDV – Unterrichts wie das Flächenvermessen übers Internet oder das Erstellen von Ackerschlagkarteien dar. Die Besucher waren beeindruckt von den Leistungen der Berufsschule III Straubing. Georg Vilser, StD Weitere Bilder:
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