(Un-)fairer Handel in der Welt
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Jeder trinkt Orangensaft, Kaffee oder Tee, aber nur die wenigsten machen sich Gedanken darüber, unter welchen Bedingungen diese Güter hergestellt werden. Natürlich könnte dies über Vortrag und Statistiken den Schülern nahe gebracht werden, doch diesmal war es anders: Die Schüler durften selbst in die Rollen schlüpfen.

 

So gab es ein Planspiel zu bewältigen, mit Rollen wie "Arbeiter", "Gatos", "Kleinbauern", "Fabrikbesitzer" und natürlich den deutschen "Safthersteller". Mit genauen Vorgaben begann ein Spiel, dass alle Schülerinnen 90 Min. in Anspruch nahm. Da wurde produziert, verhandelt, verkauft und gerechnet. Bei der Auswertung stellten sich jedoch lange Gesichter ein. Trotz eines langen Arbeitstages blieb dem Arbeiter nicht genug Geld, um seine Familie zu ernähren... .

 

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Stationenlauf

 

Anschließend informierten sich die Schülerinnen noch an mehreren Stationen über Kinderarbeit oder überlegten, was für sie "fair" bedeutet.

Für einen fairen Handel garantieren jedoch die Siegel von transfair oder gepa. Diese unterstützen eine nachhaltige Entwicklung mit ökonomischer Gerechtigkeit, sozialer Verantwortung und zunehmend auch ökologischer Verträglichkeit.

 

Um einen fairen Handel auch aktiv zu unterstützen, organisieren die Schülerinnen zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Röder einen "Eine-Welt-Stand". Am "Tag der Information" in Mitterfels sollten Produkte aus fairem Handel verkauft werden. Dazu überlegen sich die Schülerinnen, welche Waren wohl am ehesten verkauft werden könnten: food oder nonfood-Ware? Entstanden ist eine bunte Mischung aus Kaffee, Schokolade, Nusscreme, getrocknete Ananas, aber auch Stifte, Mandalas, Kalender oder Kinderspielzeug. So können unsere Schülerinnen dazu beitragen, die Welt ein Stück weit "fairer" und damit lebenswerter zu gestalten!