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Qualtätsmanagement an beruflichen Schulen/QmbS
Das kontinuierliche, systematische und transparent gestaltete Qualitätsmanagement einer Schule stärkt ihr pädagogisches und organisatorisches Profil.
Schulleitung, Kollegium und Verwaltung optimieren den Erfolg und die Nachhaltigkeit ihrer Arbeit und schaffen damit mittelfristig neue Freiräume für eine schul- und unterrichtsbezogene Weiterentwicklung ihrer Schule und Arbeitsumgebung. Die Zufriedenheit aller Beteiligten steigt.

QmbS ist ein Instrument zur Sicherung der Qualität an bayerischen beruflichen Schulen im Hinblick auf Unterrichts-, Personal- und Organisationsentwicklung.

Durch die Nachhaltigkeit und Systematik des QmbS – Systems wird an der Berufsschule 3 die optimale Ausbildung junger Leute nach berufsspezifischen Anforderungen des Arbeitsmarktes gewährleistet.

qmbs

Bausteine von QmbS


1. Schulspezifische Qualitätsverständnis:

In einem schulspezifischen Qualitätsverständnis bestimmt die Schule ihre Qualitätsansprüche, die an den Ergebnissen der praktischen Schularbeit gemessen werden. An den ermittelten Unterschieden orientiert sich dann die einsetzende Qualitätsarbeit.

2. Prozesssteuerung:

Entscheidend für die Nachhaltigkeit schulischer Qualitätsprozesse ist eine professionelle Qualitätssteuerung, die zu den Aufgaben der Schulleitung gehört.
Das QmbS – Team gewährleistet die Einhaltung, Transparenz und Nachhaltigkeit schulischer Prozesse.

3. Individualfeedback:

Lehrkräfte, Funktionsträger und die Mitglieder der Schulleitung holen sich regelmäßig, z.B. mit Hilfe von schriftlichen Befragungen oder Unterrichtsbeobachtungen eine individuelle Rückmeldung von Schülern, Kollegen oder Ausbildungsbetriebe ein, die nach bestimmten vorher vereinbarten Regeln abläuft. Das Feedback soll als Impuls zur persönlichen Weiterentwicklung sowie Optimierung der unterrichtlichen Arbeit genutzt werden.

4. Interne Evaluation:

Die Schule erhebt in regelmäßigen Abständen fundierte Daten, die ausschließlich dem schulinternen Gebrauch dienen. Die Analyse und Interpretation übernimmt die Schule selbst. Diese Ergebnisse dienen dazu Leistungsstand, Stärken aber auch Entwicklungsmöglichkeiten einer Schule oder einer Abteilung bewusst zu machen und daraus Erhaltungs-, Verbesserungs- und Entwicklungsziele abzuleiten.

5. Externe Evaluation:

Ein Team aus qualifizierten schulischen und außerschulischen Fachleuten ergänzt die interne Evaluation um eine systematische Außenbetrachtung der evaluierten Schule und hält die Ergebnisse in einem Evaluationsbericht fest. Die darin enthaltenen Empfehlungen stellen die Basis von Zielvereinbarungen in Abstimmung mit der jeweiligen Schulaufsicht dar und fließen bei der Weiterentwicklung des schulspezifischen Qualitätsverständnisses ein.

 

QmbS - Team


team

von links nach rechts:
Sonja Marchl, StRin
Georg Vilser, StD
Johann Huber, StD
Pia Röder, StRin
Hermine Eckl; StDin, Schulleiterstellvertreterin
Michael Haaga, StR
Elvira Wudy-Engleder, OStRin
Susanne Foierl, FOL
Angelika Vierl, OStRin
 

Stationen der Qualitätsarbeit

Schulspezifisches Qualitätsverständnis

Im schulspezifischen Qualitätsverständnis formuliert die Schule ihre strategischen Qualitätsziele.

Ausgehend vom Leitbild wurden folgende Anforderungen berücksichtigt:

    • Die Ziele machen das Profil der Schule deutlich.
    • Die Aussagen betreffen alle wichtigen Bereiche der Schule.
    • Der Prozess ihrer Erarbeitung ist transparent.
    • Die Ziele sind überprüfbar und umsetzbar.
    • Die Ziele sind verständlich und ausreichend differenziert beschrieben.
    • Die Ziele werden mehrheitlich akzeptiert und mitgetragen.
    • Die Ziele werden allen Beteiligten kommuniziert und verständlich dargestellt.

Werteerziehung – das Jahresziel der gesamten Schulfamilie

Neben der Arbeit am schulspezifischen Qualitätsverständnis war die Umsetzung des gemeinsamen Jahreszieles die Hauptaufgabe des Qmbs – Teams.

Das Team moderierte dazu in jedem Fachbereich eine Sitzung.

Daraus wurden Qualitätsziele erarbeitet, die derzeit die schulische Arbeit prägen:

  • Wir pflegen einen wertschätzenden Umgang
  • Schüler halten Absprachen ein und führen übertragene Aufgaben termingerecht aus.

In Fragebögen wurden beide Ziele konkretisiert und in der gesamten Schulfamilie evaluiert.

Ausgewertet nach verschiedenen Bereichen wurde daraus ein Maßnahmenkatalog
 
1. für die gesamte Schule
2. für beide Standorte und
3. für die einzelnen Fachbereiche abgeleitet.

Alle so beschlossenen Maßnahmen wurden zügig eingeführt und werden zielstrebig verfolgt. Weil die Ziele auf Grundlage einer Befragung der gesamten Schulfamilie fundierten, war die Akzeptanz bei allen Beteiligten groß.

Bei Gesprächen im Kollegium und mit Schülern wird bereits von positiven Auswirkungen berichtet.


Individualfeedback

Das Individualfeedback basiert auf zwei Säulen: dem Schülerfeedback und der kollegialen Hospitation.

Zweimal pro Schuljahr geben Schüler ihren Lehrern an unserer Schule Feedback.
Dafür wurde ein Fragebogen entwickelt, der von jeder Lehrkraft individuell ergänzt werden kann. So können wesentliche Gesichtspunkte standardisierter erfasst werden. Für die Auswertung steht ein benutzerorientiertes Programm zur Verfügung.

Die kollegiale Hospitation wird in 2-3er Settings jährlich durchgeführt. Dazu entwickelte das QmbS-Team einen Leitfaden, der die Prozesshaftigkeit des Vorgehens verdeutlicht und vereinfacht. Außerdem steht jedem Lehrer ein Beobachtungsbogen zur Verfügung der auf eigene Bedürfnisse zugeschnitten werden kann.
Aus der kollegialen Hospitation leitet jede Lehrkraft persönliche Zielvereinbarungen ab, die im Sinne der Prozesssteuerung jährlich überprüft werden.

 

Termine


Kontaktaufnahme 05.10.2011
Vorstellungskonferenz 11.01.2012
Fragebogenerhebung 11.01.2012 – 03.02.2012
Schulportfolio 28.03.2012
Schulbesuch 09.05.2012 – 11.05.2012
Berichtsvorstellung 23.05.2012
Stellungnahme der Schule 15.06.2012
Abschlussbericht 27.06.2012
Zielvereinbarungen Oktober 2012
 

Interne Evaluation 2010

Mithilfe einer Fokusevaluation im Schuljahr 2010/11 wurden die Brennpunkte innerhalb des Zieles „Werteerziehung“ in der gesamten Schulfamilie ermittelt.
Durch eine detaillierte Auswertung sowohl der Gesamtschule als auch der einzelnen Fachbereiche konnten geeignete Maßnahmen abgeleitet werden.

Diese splitten sich auf in Maßnahmen der gesamten Schule, z.B. „Nach Abwesenheit haben alle Schüler/innen ihre Arbeitsblätter vollständig.“ und in Maßnahmen der einzelnen Fachbereiche.

 

Externe Evaluation 2012

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