„Jesus sucht Freunde“ – ein biblisches Angebot der Religionspädagogin Katharina Dilger in der K11A

Auch in diesem Schuljahr konnte die 11. Klasse der Kinderpflege in Mitterfels die Gemeindereferentin und Religionspädagogin Frau Katharina Dilger für eine praxisnahe Unterrichtsstunde in Religion gewinnen.

Nach einer kleinen Konzentrationsübung ging die Referentin in ihrem Vortrag zunächst auf ihr vielfältiges Aufgabengebiet ein: Sie ist als Religionslehrerin tätig und engagiert sich in der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenarbeit. Auch Verkündigung, Gottesdienst und Diakonie gehören zu ihren Aufgaben.

Für die religionspädagogische Erziehung und Bildung von Kindern brachte Frau Dilger altersspezifisches und sinnlich ansprechendes Material mit.

Mit Kamishibai (Erzähltheater), Erzählschiene, Stofftieren, Legematerial, Gestaltungstüchern, Musikinstrumenten, Bildern und vielem mehr, demonstrierte die Referentin in eindrucksvoller Weise, wie man religiöse Angebote auf verständliche Art und Weise Kindern vermitteln kann.

 

So durfte auch „Flori“, die Fledermaus nicht fehlen.  Er ist immer im Kindergarten dabei, sitzt mit den Kindern im Kreis und erzählt eine Geschichte, wie z.B. vom „verlorenen Schaf“ oder „dem guten Hirten“. Wichtig ist dabei, dass die Kinder immer etwas in die Mitte legen oder in die Hand nehmen dürfen, also aktiv sind.

 

Abschließend gestaltete Frau Dilger mit den Schülern ein kleines Angebot zum Thema „Jesus sucht Freunde“, bei dem ein wunderschönes Bodenbild entstand.   

 

Zum Abschluss gaben die Schüler ein sehr positives Feedback, bei dem sie auch betonten, dass sie für ihre Tätigkeit im Kindergarten viele wertvolle Anregungen erhalten hatten.

 

 

Carolina Lehner

Der Nikolaus kommt in die K11A

Donnerstag, der 5. Dezember! Es ist die 6. Stunde in Mitterfels. Die Schüler der Kinderpflege K 11 A sitzen gerade bei Frau Lehner im Religionsunterricht.

Plötzlich poltert es sehr laut. Frau Lehner und die Klasse zucken zusammen. Wer kann das sein?

Langsam geht die Türe auf – und herein kommt - der Nikolaus.

Jeder Schüler muss nach vorne, um sich seine guten und bösen Taten anzuhören. Natürlich auch Frau Lehner. Da aber alle insgesamt sehr brav waren, bekommt jeder einen Schokonikolaus .

Nach einem kurzen Fotoshooting verabschiedet sich der Nikolaus wieder und richtet viele Grüße an Sabine Vogel aus, die beim Besuch komischerweise fehlt?????!!!

 

Carolina Lehner

"Glaube-Hoffnung-Liebe"

Hoffnung ist nicht sichtbar, ein Anker sehr wohl. Wozu dient ein Anker, wo fühlen wir uns „verankert“? Die Verbindung zwischen einem abstrakten Begriff und einem erfahrbaren Gegenstand – das sichtbare Symbol für etwas „Unsichtbares“.

An einem Vormittag erfahren und selber nachspüren, wie wesentliche Inhalte des Christentums Kindergartenkindern vermittelt werden können. Das sollten auch in diesem Schuljahr wieder die angehenden Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger der 11. Jahrgangsstufe von einem anerkannten Fachmann lernen. Herr Thomas Brunnhuber, Diplom-Religionspädagoge und Fachberater für Kindertagesstätten beim Caritasverband für die Diözese Regensburg, verstand es in bewährter Weise, die Schülerinnen und Schüler mit auf diesen  Weg zu nehmen.

„Glaube – Hoffnung – Liebe“ – Drei Wörter, die für das alltägliche Leben und für den christlichen Glauben von zentraler Bedeutung sind. Der Glaube, die Hoffnung und die Liebe ergeben sich aus der Begegnung mit der Welt. Der Mensch begegnet von Anfang an der Welt als Du-Welt (Bezugspersonen), als Es-Welt (Gegenstände) und als Ich-Welt (eigene leiblich-seelische Verfasstheit). Durch diese Begegnung und durch die Bildung des eigenen Bewusstseins erschließt sich der Mensch das Leben und den Glauben.Herrn Brunnhuber erfüllte die drei Begriffe unseres Glaubens für die angehenden Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger mit Leben. Diese Entdeckungsreise war ein interessantes Unternehmen. Die Arbeitsweise der „Religionspädagogischen Praxis“ (in Bild-, Körper-, Klang- und Sprachausdruck) wurde von ihm eindrucksvoll und sehr abwechslungsreich eingesetzt.

Mit einfachen Bildern und Symbolen, Klängen und Körperübungen, Tüchern, Märchen und Geschichten zeigte der Fachmann unmittelbar erfahrbar auf, wie auch kleine Kinder neugierig auf schwierige theologische Begriffe gemacht werden können. So soll Religionspädagogik mit allen Sinnen arbeiten und die Kinder bei ihren Alltagserfahrungen und – eindrücken abholen und besonders auch die Ganzheitlichkeit des Menschen in den Vordergrund rücken.

Hermine Eckl

 

 

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