Dieser Satz stammt von Molière aus dem 16. Jahrhundert, aber er ist so aktuell wie nie zuvor. Das durften die Schülersprecherinnen der Außenstelle Mitterfels heute sehr eindrücklich erleben. Sie wurden zu einer Fortbildung mit dem Titel „Mit allen Sinnen lernen! Nachhaltigkeit im Nawareum erleben und Ideen für die SMV entwickeln“, eingeladen. Schon gleich zu Beginn wurden unsere Sinne angesprochen mit nachhaltigen Brotaufstrichen, regionalen Brotsorten, fair gehandeltem Kaffee und Milch. Im Anschluss wurde gemeinsam überlegt, wo wir bereits nachhaltig tätig sind. Ein Workshop zeigte uns, wie unser Ökologischer Fußabdruck beim Thema Essen aussieht. Anhand eines CO2 Rechners konnten wir Strategien entwickeln, wie wir unseren Fußabdruck verbessern können und waren erstaunt, wie falsch man bzw. Frau manchmal liegen kann. Dies beeindruckte die Schülersprecherinnen besonders. Vor allem weil hier viel Praktisches gelernt wurde. Bei einer Tour durchs Nawareum lösten wir im Team verschiedene Aufgaben zum Thema Nachhaltigkeit. Danach blieb noch genügend Zeit das eindrucksvolle Museum auf eigene Faust zu erkunden, bevor es zum Mittagessen ins Café „Erneuerbar“ ging. Zum ausschließlich veganen bzw. vegetarischen Essen wurden die drei Schülersprecherinnen eingeladen. Dieses Essen war ein Highlight. Vor allem, weil hier durch die Kooperation mit den Barmherzigen Brüdern, der Inklusionsgedanke gelebt wird. Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen zaubern nachhaltige Speisen auf hohem Niveau – natürlich alles in Bioqualität mit regionalen Wurzeln. Nach dem Essen wurde uns an zwei Beispielen aufgezeigt, wie nachhaltig Schule sein kann. Dabei konnten wir feststellen, dass wir an der Außenstelle schon richtig gute Arbeit leisten. Den restlichen Nachmittag entwickelten wir in 4 Teams Ideen für die SMV, die lang- oder auch kurzfristig umgesetzt werden können. Denn eines wurde uns heute klar: Wenn alle darauf warten, dass die anderen anfangen die Welt besser zu machen, dann passiert wenig oder sogar nichts! Ganz egal wo wir anfangen, alles spielt eine Rolle!
Nora Fütterer, Julia Heilmeier, Bianca Serb und Evi Haaga




