Schulgeschichte

2019/2020
  • Zu Beginn des Schuljahres wird die bisherige Stellvertretende Schulleiterin, StDin Hermine Eckl, zur Schulleiterin der Joseph-von Fraunhofer-Berufsschule I mit angegliederten Fachschulen und unserer Marianne-Rosenbaum-Schule berufen.
  • Ebenfalls zum Schuljahresbeginn tritt StD Harald Dietlmeier ihre Nachfolge als Stellvertretender Schulleiter an. Er war bisher der Stellvertretende Schulleiter der Hans-Glas-Schule, Staatliche Berufsschule Dingolfing.
  • Corona-Krise 2020: Am Mittwoch, den 11.03.2020 trifft uns der Corona-Virus: eine Lehrkraft der Marianne-Rosenbaum-Schule wird an diesem Tag als erster Patient in Straubing auf das Corona-Virus positiv getestet und gilt damit als ein COVID-19-Fall. Die Schulleitung hält sofort engen Kontakt zum Gesundheitsamt und kommt dessen Anweisungen nach: allen Schülern der Klassen, in denen die erkrankte Lehrkraft noch in der Vorwoche Unterricht erteilte, wird für zwei Wochen der Unterricht untersagt und empfohlen, sich in häusliche Quarantäne zu begeben. Sie dürfen die Schule nicht betreten. Die Schüler bzw. deren Erziehungsberechtigten werden noch am 11.03. von der Schulleitung über die Maßnahmen informiert, ebenso das gesamte Kollegium. Einige Kollegen geben daraufhin an, dass sie in der Vorwoche einen mindestens 15-minütigen „face-to-face-Kontakt“ hatten und damit als Kontaktpersonen der Kategorie II zählen. Diese Lehrkräfte werden von der Schuleitung vom Dienst und damit vom Unterricht für die nächsten beiden Tage freigestellt. Nachdem weitere bayerische Schulen von COVID-19-Erkrankungen betroffen sind, erlässt am Freitag, den 13.03.2020, das bayerische Gesundheitsministerium aufgrund des Infektionsschutzgesetzes eine Allgemeinverfügung, nach der ab 16.03.2020 bis 19.04.2020 (Ende der Osterferien) an allen bayerischen Schulen der Unterricht und die sonstigen Schulveranstaltungen entfallen. Damit sollen Ansteckungswegen unterbunden und die Welle der Neuerkrankungen abgeflacht werden. Nach Ablauf von zwei Wochen stellt sich zu unserer großen Erleichterung heraus, dass von der erkrankten Lehrkraft weder Schüler noch andere Lehrkräfte oder Mitarbeiter der Schulverwaltung angesteckt wurden!
2018/2019
  • Erneute Auszeichnung unserer Schule als „Umweltschule in Europa/ Agenda 21 Schule
  • Im Januar fand an der Außenstelle Mitterfels der „Landesleistungswettbewerb Hauswirtschaft“ statt.
  • OStD Johann Dilger tritt nach nun 36 Jahren als engagierter, zukunftsorientierter Berufsschullehrer und Schulleiter zum Ende des Schuljahres in den wohlverdienten Ruhestand. 2008 wurde Johann Dilger vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus die Leitung der Joseph-von-Fraunhofer-Berufsschule I und der angegliederten Fachschule für Elektrotechnik übertragen. In Personalunion übernahm OStD Dilger auch die Leitung unserer Marianne-Rosenbaum-Schule.
2017/2018
  • Das Seminar für die Berufsschullehrerausbildung im Fachbereich Agrarwirtschaft wird an der Schule eingerichtet. Herr OStR Günther Gruber übernimmt die Funktion als Seminarlehrer.
  • Die Schule erfüllt alle Kriterien einer „Fairtrade-Schule“ und erhält im Juni 2018 die Auszeichnungsurkunde.
2016/2017
  • Personalführung wird auf mehrere Schultern durch die Einführung der „Erweiterten Schulleitung“ verteilt:

Name, Vorname, Bezeichnung

Eck Hermine, StDin

Winter Werner, StD

Haaga Michael, StD

Funktion

Ständige Vertreterin

Weiterer Ständiger Vertreter

Außenstellenleiter

Führungsverantwortung für die Lehrpersonen der….

Berufsfachschule für Sozialpflege, BIK, nebenberufliche Lehrkräfte, Referendare

Berufsschule

Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung sowie Kinderpflege

  • Der Marianne-Rosenbaum-Schule wird bei der „externen Evaluation“ wieder eine hervorragende Arbeit bescheinigt.
  • Das digitale Klassentagebuch wird an der gesamten Schule eingeführt.
  • Im Rahmen der QmbS-Weiterentwicklung hat sich die Marianne-Rosenbaum-Schule für den Bereich „Digitale Bildung“ entschieden.
2015/2016
  • Die Marianne-Rosenbaum-Schule erhält die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage„.
  • Zum 5. Mal in Folge wird uns die Auszeichnung „Umweltschule in Europa/ Agenda 21 Schule“ verliehen.
  • Schulleiter OStD Dilger wird mit dem Preis „Partner der Jugend“ ausgezeichnet.
2014/2015
  • Für den Fachbereich Floristik wird zu Beginn des Schuljahres Blockbeschulung eingeführt.
  • Im Februar 2015 scheidet der Weitere Stellvertreter in der Schulleitung, Herr StD Erhard Hirsch, aus dem aktiven Schuldienst aus.
  • Nachfolger als Weiterer Stellvertreter des Schulleiters wird ab dem 08.06.2015 OStR Werner Winter.
  • Zum 4. Mal geht die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ an die Staatl. Berufsschule III Straubing
  • Im Oktober wird die Marianne-Rosenbaum-Schule Teil des neu gegründeten „Grünen Bildungszentrums“, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Aus- und Weiterbildung bei den „grünen“ Berufen zu vernetzen und die Zusammenarbeit zu verstärken.
2013/2014
  • Herr OStR Michael Haaga wird neuer Leiter der Außenstelle Mitterfels.
  • Einrichtung einer Vorklasse für berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge.
  • Der „Förderkeis der Marianne-Rosenbaum-Schule e. V.“ wird am 27.05.2014 gegründet. Der Zweck des neu gegründeten Vereins ist die Ausbildung im Bereich Landwirtschaft, Gartenbau und Floristik an der Berufsschule III Straubing bzw. die Ausbildung an der Berufsfachschule für Sozialpflege in Straubing und den Berufsfachschulen für Kinderpflege und Ernährung und Versorgung in Mitterfels zu verbessern, zu festigen sowie ideell und finanziell zu fördern.

Vorsitzender: Franz Schreyer
Stv. Vorsitzender: Gangolf Wasmeier
Schriftführerin: Hermine Eckl
Kassenwart: Marianne Baumgartner-Gürster
Beiräte: Josef Gürster, Martin Schwarzer, Michael Haaga
Von Amts wegen: Josef Laumer, Johann Dilger

  • Die Auszeichnung der „Umweltschule in Europa/Agenda 21 Schule“ geht zum 3. Mal für hervorragende Projektarbeit im Bereich der nachhaltigen Umwelterziehung an die Marianne-Rosenbaum-Schule.
2012/2013
  • Die Berufsfachschule für Hauswirtschaft wird mit Beginn des Schuljahres umbenannt in die Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung mit dem Abschluss :
    Staatlich geprüfte Assistentin / Staatlich geprüfter Assistent für Ernährung und Versorgung
  • Für den Bereich Gartenbau wird mit Beginn des Schuljahres Blockbeschulung eingeführt.
  • Die Staatliche Berufsschule III führt zukünftig den Schulnamen „Marianne-Rosenbaum-Schule“. Nach einem intensiven und langen Entscheidungsprozess sprach sich das Kollegium nahezu einstimmig für diesen Schulnamen aus, da die Filmemacherin und Künstlerin Marianne Rosenbaum durch ihren Einsatz für Frieden und Toleranz die Wertevermittlung der Staatlichen Berufsschule III Straubing widerspiegelt.
  • Die Staatliche Berufsschule III erhält zum wiederholten Male die Auszeichnung „Umweltschule in Europa/ Internationale Agenda 21- Schule“ für ihre besondere Projektarbeit in diesem Schuljahr verliehen.
  • Herr StD Hans Huber verlässt die Schule und übernimmt die Aufgabe des Ständigen Vertreters des Schulleiters an der Staatl. Wirtschaftsschule in Landshut.
2011/2012
  • Mai 2012: 2. Externe Evaluation;
    Der Staatlichen Berufsschule III wird von den Evaluatoren eine hervorragende Arbeit bescheinigt.
  • Die Staatliche Berufsschule III erhält die Auszeichnung „Umweltschule in Europa/ Internationale Agenda 21- Schule“ für ihre besondere Projektarbeit in diesem Schuljahr verliehen.
2010/2011

Frau StDin Hermine Eckl wird zu Beginn des Schuljahres zur Ständigen Vertreterin des Schulleiters ernannt und übernimmt damit die Nachfolge von StDin Elisabeth Wittmann, die mit Ablauf des Schuljahres 2009/10 als Ständige Vertreterin des Schulleiters an die Staatliche Berufsschule II in Landshut wechselte. Frau Eckl kehrt damit nach 13 Jahren in eine leitende Position an die Schule zurück, in der sie bereits von 1989 bis 1997 als engagierte Pädagogin tätig war.

2009/2010
  • Im Oktober 2009 wir die Staatliche Berufsschule III QmbS-Schule. QmbS = Qualitätsmanagement an beruflichen Schulen in Bayern. Als eine von lediglich vier beruflichen Schulen in Niederbayern kann sie mit Unterstützung des ISB (Institut für Schulqualität und Bildungsforschung) zielgerichtet Qualitätsentwicklung betreiben.
  • Mit Ablauf des Schuljahres verlässt die Ständige Vertreterin des Schulleiters, Frau StDin Elisabeth Wittmann die Schule. Nach 22 Jahren an der Berufsschule III wird sie auf eigenen Wunsch an die Staatliche Berufsschule II in Landshut versetzt und übernimmt dort die Stelle des Schulleiter-Stellvertreters.
2008/2009
  • Der stellvertretende Leiter der Staatlichen Fraunhofer-Berufsschule I Straubing-Bogen, StD Johann Dilger, wird vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus am 21. Dezember 2008 zum Nachfolger von OStD Josef Westenthanner ernannt und mit der Leitung der Staatlichen Berufsschulen I und III beauftragt.
  • Am 10. Februar 2009 wird StD Johann Dilger feierlich in sein Amt eingeführt und gleichzeitig zum Oberstudiendirektor ernannt.
2007/2008
  • Im November 2007 wird die Schule zum ersten Mal extern evaluiert. Anschließend werden mit der Regierung von Niederbayern Zielvereinbarungen getroffen.
  • Am 18. April 2008 feiern die Staatlichen Berufsschulen I, II und III Straubing-Bogen mit einem großen Festakt in der Fraunhofer-Halle und im Beisein von Kultusminister Siegfried Schneider gemeinsam ihr 100-jähriges Bestehen. Am darauf folgenden Sonntag stehen die Türen der drei Berufsschulen für die Bevölkerung offen.
  • Mit Ablauf des Schuljahres wechselt OStD Josef Westenthanner nach Landshut.
2006/2007

Für die Jahrgangsstufe 11 und 12 erhält die Staatliche Berufsschule III im Ausbildungsberuf Gärtner/Gärtnerin den Fachsprengel für die Fachrichtungen Friedhofsgärtnerei, Gemüsebau, Staudengärtnerei und Zierpflanzenbau.

2005/2006
  • Der bestehende Fachsprengel im Ausbildungsberuf Florist/Floristin, der die Jahrgangsstufen 11 und 12 umfasst, wird ab diesem Schuljahr für den Regierungsbezirk Niederbayern (ohne den Landkreis Kelheim) um die 10. Jahrgangsstufe erweitert. Außerdem wird an der Berufsschule III ein Fachsprengel in der Jahrgangsstufe 10 für den Ausbildungsberuf Gärtner/Gärtnerin, ebenfalls für den Regierungsbezirk (ohne den Landkreis Kelheim), gebildet.
  • StD Johann Huber wird mit Wirkung vom 01. August 2005 zum Leiter der Außenstelle Mitterfels ernannt.
2004

Zum 1. August 2004 geht OStD Franz Häring in den Ruhestand. Mit Wirkung zum 1. Oktober 2004 wurde Herrn StD Josef Westenthanner vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus die Leitung der Staatlichen Fraunhofer-Berufsschule I und der Staatlichen Berufsschule III übertragen. Er übernahm damit die Verantwortung für insgesamt sieben berufliche Schulen.

2003

Die ständige Vertreterin des Schulleiters, Frau Rosalie Ott, geht in den Ruhestand. Zum 1. Juli 2003 wird OStRin Elisabeth Wittmann zur ständigen Vertreterin des Schulleiters ernannt.

1999/2000

Zum letzten Mal besuchen Schüler an der Staatlichen Berufsschule III die Berufsaufbauschule. Das Kultusministerium löste kraft Gesetzes diesen Schultyp auf. Schüler, die einen mittleren Schulabschluss und eine erfolgreiche Berufsausbildung nachweisen können, besuchen in Zukunft die Berufsoberschule. Absolventen der Berufs- und Berufsfachschulen ohne mittleren Schulabschluss erhalten die Möglichkeit, nach einer bestandenen Aufnahmeprüfung (in Deutsch, Englisch und Mathematik) in der Vorstufe der BOS den mittleren Schulabschluss zu erwerben. Der Ausbildungsberuf Hauswirtschafter/in wird neu geordnet. Die alte Verordnung, die bereits seit 1969 in Kraft war, wurde abgelöst durch einen neuen, nach Lernfeldern geordneten Lehrplan, der eine optimale Verknüpfung von fachpraktischen und fachtheoretischen Lerninhalten ermöglicht.

1997/1998

Frau StDin Emilie Altschäffel, Außenstellenleiterin der Staatlichen Berufsfachschule für Hauswirtschaft und Kinderpflege in Mitterfels, geht zum 31. August 1997 in den Ruhestand. OStR Erhard Hirsch wird zum 28.10.1997 die Funktion „Weiterer Vertreter des Schulleiters“ übertragen.

1996/1997

Das BGJ für Floristik übernimmt ebenfalls die kooperative Form.

1995/1996

Das vollschulische Berufsgrundschuljahr (10. Klasse) für Gärtner wurde in die kooperative Form umgewandelt, d.h. die 13 Pflichtstunden pro Woche in der 10. und 11. Klasse werden stundenplanmäßig 14tägig mit einem zweiten Schultag abgegolten.

1995

Wegen der Neugestaltung und Umorganisation der Verwaltung der beruflichen Schulen zu immer größeren Schuleinheiten übernahm zum 09.05.1995 Herr OStD Franz Häring, der seit 1990 in Straubing Leiter der Staatlichen Berufschule I war, auch die Leitung der Staatlichen Berufsschule III. Bei dieser neuen Konstellation blieb die Staatliche Berufsschule III als eigenständige Schule erhalten.

1994

Am 3. August 1994 wird Schulleiter OStD Walter Fruhstorfer an die Regierung von Niederbayern berufen, um die Stelle des ausscheidenden Leitenden Regierungsschuldirektors H. Hermann zu übernehmen. Offiziell ist seine Tätigkeit als Schulleiter der Staatlichen Berufschule III am 31.01.1995 beendet.

1993/1994

Ab dem 7. September 1993 wurde der Unterrichtsbetrieb der Kommunalen Fachschule für Floristik an der Staatlichen Berufsschule III in Straubing aufgenommen, um auf die Floristmeisterprüfung der IHK Passau vorzubereiten.

1993

Die Staatliche Berufsschule III Straubing wurde Landessieger des III. Landeswettbewerbs „Naturschutz und Landschaftspflege“ in der Agrarwirtschaft 1991/1993 an den beruflichen Schulen mit agrarwirtschaftlichen Klassen. Schüler aus dem Fachbereich Landwirtschaft unter der Leitung des Fachbetreuers für Agrarwirtschaft, StD Manfred Harrar, beteiligten sich an dem Wettbewerb mit dem Projekt Silbergras – eine Maßnahme zur Renaturierung einer eiszeitlichen Sanddüne in der Ortschaft Sand, Gemeinde Aiterhofen. Anlässlich der Preisverleihung am 22. November 1993 würdigte Kultusminister Hans Zehetmair den hohen Arbeitseinsatz und das Wirken der Schüler für die Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege. Er überreichte 3.000 DM Siegesprämie und eine Urkunde.

1992

Einweihung des Erweiterungsbaues mit den neuen Praxisräumen für Floristik und des Schulgewächshauses.

1991/1992

Die Berufsfachschule für Sozialpflege wird an der Staatlichen Berufsschule III Straubing-Bogen eingerichtet. Bei den künftigen Staatlich geprüften Sozialbetreuern handelt es sich um eine berufliche Erstausbildung. Sie werden in den Bereichen der Altenpflege, der Behindertenarbeit und der Familienpflege tätig sein.

 

1989

Mit Ablauf des Schuljahres 1988/89 wurde Schulleiter OStD Ludwig Merkl in den Ruhestand verabschiedet. Seit dem 01. August 1989 war StD Walter Fruhstorfer mit der Leitung der Staatlichen Berufsschule III mit Außenstelle Mitterfels beauftragt. Ebenfalls in den Ruhestand verabschiedet wurde der Stellvertretende Schulleiter StD Heinrich Vogl. Auf seine Stelle wurde StDin Rosalie Ott berufen.

1987/1988

Die Dauer der Berufsaufbauschule wird auf ein Vollzeitjahr verkürzt. Die Stufe I der BAS als Vollzeit- oder Teilzeitunterricht fällt daher in Zukunft weg. Um das Ziel der Berufsaufbauschule, die Fachschulreifeprüfung, zu gewährleisten, wird in den Fächern Englisch und Mathematik Förderunterricht in Form von Wahlfächern im Berufsschulbereich angeboten. Mit der Verkürzung sollte sichergestellt werden, dass ein Schüler, der eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine Hochschulreife erwerben will, dieses Ziel in derselben Anzahl von Schuljahren erreichen kann wie über den allgemeinen Bildungsweg. War die BAS bisher Teil der Mittelstufe, ist sie von jetzt an der beruflichen Oberstufe zuzurechnen. Inhaltlich und konzeptionell ist sie eng mit der FOS und BOS verbunden. Schulrechtlich bleibt sie der Berufsschule angegliedert. Zum ersten Mal wurde den Entlassschülerinnen mit sehr guten Leistungen in der Berufsfachschule und in der Abschlussprüfung der qualiifzierterberufliche Bildungsabschluss verliehen. Mit diesem Abschluss kann jetzt ein mittlerer Bildungsabschluss nach Art. 19 des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen nachgewiesen werden.

1986/1987

Zu Beginn des Schuljahres 1986/87 wurde die Staatliche Berufsschule II in Staatliche Berufsschule III mit BAS Straubing-Bogen umbenannt.

1985/1986

An der Staatlichen Berufsschule wird die Seminarschule zur Ausbildung für das Höhere Lehramt an Beruflichen Schulen der Fachrichtung Hauswirtschaft eingerichtet. Die Leitung des Seminars übernimmt Frau StRin Christine Schedlbauer und führt es bis zum Schuljahr 2002/2003. In der Hauswirtschaft wird nach dem Berufbildungsgesetz die Berufsausbildung neu geordnet. In einer Stufenausbildung kann nach der erfüllten Berufsschulpflicht im ersten Ausbildungsjahr die staatlich geprüfte Hauswirtschaftshelferin nach dem zweiten Ausbildungsjahr durch ein weiteres, drittes Ausbildungsjahr an der Berufsfachschule die Berufsabschlussprüfung zur Hauswirtschafterin – Schwerpunkt Städtische Hauswirtschaft – ablegen.

1984/1985

25 Jahre Berufsaufbauschule an der Berufsschule II. Am 20.03.1985 wurde nach der Einrichtung eines Fachsprengels für die Fachstufe im Ausbildungsberuf „Florist“ an der Berufsschule II in Straubing die erste Zwischenprüfung für den Regierungsbezirk Niederbayern durchgeführt.

1983/1984

Die Staatliche Berufsschule II wird Seminarschule für die Ausbildung von Studienreferendaren mit Zweitfach Biologie. Unter Leitung von StD Walter Fruhstorfer werden bis zum Schuljahr 1989/90 junge Kolleginnen und Kollegen in den BAS-Klassen in die Unterrichtspraxis eingeführt. 1984 Am 1. Juni 1984 wird in Mitterfels der Um- und Erweiterungsbau der Berufsfachschule eingeweiht. Wegen der günstigen Entwicklung der Schülerzahlen entstand in Mitterfels eine moderne Schulanlage mit Internat. Der Gebäudekomplex beinhaltet unter anderem zwei funktionelle Schulküchen, einen Haus- und einen Textilpflegeraum. Neu eingerichtet wurden neben den Klassenzimmern ein Gesundheits- und Säuglingspflegeraum, der Werkraum sowie der Fachraum für Musik- und Bewegungserziehung. Von links: Bürgermeister Lang von Mitterfels, Schulleiter Merkl, Staatsminister Dick Gemäß der Bekanntmachung der Regierung von Niederbayern vom 30.07.1984 wird für die Auszubildenden des Ausbildungsberufs „Florist“ an der Staatlichen Berufsschule II Straubing-Bogen mit Wirkung vom 1.8.1984 ein Fachsprengel gebildet. Dieser Fachsprengel umfasst mit Ausnahme der Landkreise Landshut und Kelheim den Regierungsbezirk Niederbayern. Gemäß einer Weisung des Bayer. Staatsministeriums wird die Ausbidungszeit für Schülerinnen in der Berufsfachschule für Hauswirtschaft auf drei Jahre erweitert.

1982/1983

Es erfolgt die Einführung des Berufsgrundschuljahres Agrarwirtschaft, pflanzlicher Bereich (BGJ-Ap). Dadurch wurde im Agrarbereich die 3-jährige Berufsschule in eine Grundstufe mit Vollzeitunterricht (10. Klasse BGJ) und in eine Fachstufe mit Teilzeitunterricht (11. und 12. Klasse) aufgeteilt. Am Ende der Fachstufe steht die schriftliche Berufsschul-Abschlussprüfung, die für die Auszubildenden gleichzeitig der schriftliche Teil der Gehilfenprüfung ist. Seit Beginn des Schuljahres 1982/83 werden sämtliche Klassen der Berufsfachschule für Hauswirtschaft und Kinderpflege in Mitterfels beschult. Bisher mussten wegen der laufenden Baumaßnahmen einzelne Klassen an der Berufsschule in Straubing unterrichtet werden. Mitterfels Haus I und II Verbindung von Haus I und II

1981/1982

Es erfolgt die Einführung des Berufsgrundschuljahres Agrarwirtschaft, tierischer Bereich (BGJ-At). Seit Beginn des Schuljahres 1981/82 werden auch zwei Klassen Hauswirtschaft der Wahlpflichtfächergruppe II geführt. Dieser Schritt wurde notwendig, weil der Grundausbildungslehrgang für Hauswirtschaft, eine Maßnahme des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, aufgelöst wurde. Lehrerkollegium 1982:(1.Reihe links, E. Altschäffel; 2. Reihe, zweiter von links W. Fruhstorfer, vierter von links stellv. Schulleiter H. Vogl, fünfter von links Schulleiter L. Merkl) Frau OStRin Emilie Altschäffel wird Außenstellenleiterin der Staatlichen Berufsfachschulen für Hauswirtschaft und Kinderpflege in Mitterfels.

1981

Am 2. April findet die Einweihung des neuen Schulgebäudes für die Staatliche Berufsschule II in der Kolbstraße 1 statt.

1979/1980

Ab diesem Schuljahr wird die sogenannte „Mittlere Reife“ in der Ausbildung der Berufsfachschule ausgegliedert. Wer die Fachschulreife erreichen wollte, musste nun in einem dritten Ausbildungsjahr die Stufe II (Vollzeitjahr) der Berufsaufbauschule besuchen. Die Berufsaufbauschule (Stufe II) wurde an der Staatlichen Berufsschule II in der Kolbstraße in Straubing eingerichtet. Anwesen der Fa. Stoffel in der Kolbstr. 1 vor den Baumaßnahmen

1977/1978

Im Jahre 1977 erfolgte eine Umgestaltung der BFS für Hauswirtschaft und Kinderpflege. Die neu Eintretenden mussten sich bei der Schuleinschreibung bereits entschlossen haben, ob sie Hauswirtschafterin oder Kinderpflegerin werden wollen. Alle Absolventinnen der BFS erhalten einen Berufsabschluss. Bewerber mit dem qualifizierenden Hauptschulabschluss hatten dar-über hinaus die Möglichkeit, sich ab Schuljahr 1977/78 für den Eintritt in die Berufsfachschule für Hauswirtschaft oder Kinderpflege jeweils mit Berufsaufbauschule (Wahlpflichtfächergruppe I) zu entscheiden. Sie erreichen über die zweijährige Berufsfachschule den angestrebten Berufsabschluss und nach einem weiteren Vollzeitjahr der Berufsaufbauschule (Stufe II) die Fachschulreife. Ab Mitte der 70er Jahre zeichnete sich ein deutlicher Schritt zur beruflichen Grundbildung ab. Mit Beginn des Schuljahres 1977/78 wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Schulpädagogik München auf freiwilliger Basis eine Berufsgrundschuljahrklasse als Modellversuch im Bereich „Landwirtschaft“ eingeführt. Dieser Schulversuch lief als Berufsgrundschuljahr Agrarwirtschaft, tierischer Bereich (BGJ-At) bis zur obligatorischen Einführung dieses Schultyps im Regierungsbezirk Niederbayern vier Jahre später. Im Jahr danach wurde das Berufsgrundschuljahr auch für den pflanzlichen Bereich, Gartenbau, Floristik und Winzer, als Pflicht (BGJ-Ap) eingeführt.

1976/1977

In der Verordnung über die Berufsausbildung in der Hauswirtschaft vom 20. August 1976 wurden die Ausbildungszeiten zur Erlangung des Berufsabschlusses der Hauswirtschafterin und der Kinderpflegerin jeweils auf zwei Jahre festgelegt. Die bisher praktizierte Verleihung der beiden Berufsabschlüsse bei Beendigung der zweijährigen Ausbildung an den Berufsfachschulen hauswirtschaftlicher und sozialpflegerischer Fachrichtung konnte nicht mehr beibehalten werden. Die Ausbildungs-gänge wurden nach Hauswirtschaft und Kinderpflege getrennt geführt und die Lerninhalte auf das jeweilige Berufsbild abgestimmt.

 

1975

Am 1. August 1975 wurde die kommunale Berufsfachschule in Mitterfels verstaatlicht. Die „Staatliche Berufsfachschule für Hauswirtschaft und Kinderpflege“ wird in Straubing und Mitterfels untergebracht. Sitz der Schule ist Straubing. Sie ist organisatorisch mit der Staatlichen Landwirtschaftlichen Berufschule Straubing-Bogen verbunden.

1973/1974

In Mitterfels kam es zur Gründung der Berufsfachschulen für Hauswirtschaft und Kinderpflege mit Internat. In der Außenstelle der Landwirtschaftlichen Berufsschule wurde zunächst ein Berufsgrundschuljahr für Hauswirtschaft und Kinderpflege Zug A mit 42 Schülerinnen in zwei Klassen eingerichtet. Sämtliche Schülerinnen hatten den qualifizierenden Abschluss der Hauptschule, und mit dem Abschluss nach zwei Schuljahren (10. und 11. Klasse) konnte die Fachschulreife erworben werden. Die Berufsfachschule in Mitterfels wurde in den beiden Häusern der ehemaligen Landwirtschaftsschule untergebracht.

1973

Nach der Gebietsreform wird Ludwig Merkl am 01.08.1973 von Bogen nach Straubing versetzt und mit der Leitung der Landwirtschaftlichen Berufsschule beauftragt.

1972

StD Franz Kapfhammer tritt in den Ruhestand. Die Gebietsreform im Jahre 1972 brachte eine tiefgreifende Umgestaltung der Landkreisverwaltungen. Aus den Altlandkreisen Straubing, Bogen und dem größten Teil des Altlandkreises Mallersdorf entstand der heutige Landkreis Straubing-Bogen. Im Zuge dieser Reform vergrößerte sich der Schulsprengel erheblich. Die Kreisberufsschulen Mallersdorf (1972) und Bogen (1973) wurden aufgelöst und in die neue Kreisberufsschule Straubing-Bogen integriert.

1971/1972

BAS 1971/72

1964

Franz Kapfhammer wird zum Leiter der Landwirtschaftlichen Berufschule Straubing bestellt.

1963

Im Altlandkreis Bogen beschloss der damalige Kreistag, mit Wirkung vom 1. Januar 1963 eine „Landwirtschaftliche Kreisberufsschule“ mit den Außenstellen Mitterfels und Stallwang zu gründen.

 

1959/1960

Die erste Berufsaufbauschule Bayerns im Agrarbereich wurde in Straubing an der Landwirtschaftlichen Kreisberufsschule in der Frühlingsstraße 36 eingerichtet.

1957

Im Herbst 1957 trat Oberzeitldorn der „Kreisschule“ in Straubing bei. Somit waren sämtliche Gemeinden des Landkreises Straubing, ausgenommen Oberschneidung und Straßkirchen, dem Berufsschulverband beigetreten. Neunzehn Klassen insgesamt, 9 Klassen mit 236 Schülern und 10 Klassen mit 255 Schülerinnen, konnten gebildet werden.

1955/1956

Klasse Ittling 1955/56 Klasse Atting 1955/56 Im Januar 1956 kam es zur Gründung der landwirtschaftlichen Berufsschule („Kreisberufsschule“). Der Unterricht fand in der Inneren Frühlingsstraße 36 in den Räumen der renovierten alten Landwirtschaftsschule statt. Bis zum Ende dieses Schuljahres waren 7 Knaben- und 7 Mädchenklassen in Straubing eingeschult. Trotzdem verblieben vorerst noch einige Außenstellen: Gegen Ende des Schuljahres 1955/56 bestanden Schulen in Straßkirchen [Straßkirchen, Irlbach, Schambach, Paitzkofen und Grafling} Oberschneiding [Oberschneidung, Niederschneiding, Wolferkofen, Oberpiebing, Großenpinning und Reißing} Hankofen [Hankofen, Hailing} Obersunzing [Obersunzing, Leiblfing, Eschlbach, Saching} Schwimmbach [Schwimmbach} Perkam [Perkam, Pönning, Oberharthausen} Schüler aus allen übrigen Gemeinden des Landkreises, ausgenommen Oberzeitldorn, wurden nun in Straubing beschult. Innenhof in der Inneren Frühlingstraße 36 Um die Landkreisschulen für Straubing zu gewinnen, suchten Schulleiter Mooser und LL Hofmann Mitte August 1956 die betreffenden Bürgermeister auf. Sie konnten durchwegs nur auf ihren Äckern angetroffen werden, weil die Ernte mitten im Gange war. Im Schuljahr 1956/57 wurden am 3. September die Schüler und Schü-lerinnen der Landwirtschaftlichen Berufsschulen aus den Gemeinden Leiblfing, Obersunzing und Eschlbach in den Berufschulverband Straubing eingegliedert. Es folgten die Gemeinden Hankofen, Hailing, Schwimmbach, und auch Perkam, Pönning und Oberharthausen schickten ab 3. September die Schüler zur Landwirtschaftlichen Berufsschule nach Straubing.

1949/1950

„So bewarb ich mich um eine freie Planstelle im Kreise Bogen, die ich am 1. Mai 1949 antreten konnte. Es war für mich bei dem fortgeschrittenen Alter ein harter Entschluss, der mich aber nie gereut hat. Bogen, Haibach, Degernbach, Schwarzach und Hunderdorf waren meine Dienstorte. Sie mussten per Bahn, per Omnibus oder zu Fuß erreicht werden. Dienstsitz war Straubing. Nach Haibach musste ich bereits um 4:45 Uhr mit dem Zug in Straubing abfahren und kam erst um 17:00 Uhr wieder zurück. Nach Schwarzach fuhr ich mittags 12 Uhr hier ab, hielt von 13 – 18 Uhr Schule, übernachtete in Schwarzach und erreichte dann meinen nächsten Dienstort Degernbach zu Fuß – 5 km – hielt 5 Stunden Unterricht, nahm in der Gastwirtschaft das Mittagsmahl ein und wanderte anschließend wiederum 6 km zur Bahnstation Bogen, um gegen 17 Uhr in Straubing einzutreffen. Nach Hunderdorf fuhr ich gegen ½ 10 Uhr in Straubing weg und kehrte erst gegen 19 Uhr wieder zurück. Ich füge das alles an, um aufzuzeigen, mit welchen Schwierigkeiten ein sogenannter Wanderlehrer zu kämpfen hatte. Dabei musste jeder das Anschauungsmaterial im Rucksack oder auf sonstige geeignete Weise mitschleppen. Und so war ich froh zu Beginn des Schuljahres 1950/51 auf Antrag an eine freie Planstelle im Kreise Straubing versetzt zu werden. Meine Dienstorte Oberschneiding, Salching mit Oberpiebing, Sunzing mit Leiblfing und Eschlbach, Atting mit Rain und Steinach mit Münster erreichte ich größtenteils des Jahres über auf meinem Sachsmotorrad.“ Der spätere Schulleiter Franz Kapfhammer berichtet aus dieser Nachkriegszeit: „Die anfänglichen Notlösungen, Gasträume für den Unter-richt der Berufsschule zu gewinnen, waren an allen Schulen gegeben. So unterrichtete ich in Ittling ein Jahr im Gasthaus Doppelhammer, in Aiterhofen im Saal der Gastwirtschaft Weber, in Straßkirchen im Gasthof Schwarzmüller und in Stephansposching im Gasthaus Sagstetter.“ (zitiert aus der Chronik des Landw. Oberlehrers Josef Mooser)

1948

Erst im Jahre 1948 begann eine eigenständige, konsequente Ausbildung für den Beruf des Landwirts. Im neu gegründeten Staatsinstitut für den landwirtschaftlichen Unterricht in München wurden erstmals fachlich qualifizierte Lehrkräfte für den landwirtschaftlichen und hauswirtschaftlichen Unterricht herangebildet, um allmählich das landwirtschaftliche Berufsschulwesen aufzubauen.

1941

Die Ländliche Berufsschule den Namen „Landwirtschaftliche Berufsschule“. Zugleich war ein sog. „Reichslehrplan“ gegeben. Knaben und Mädchen wurden vielfach gemeinsam unterrichtet, der Lehrer erhielt von nun an wenigstens eine besondere Vergütung.

 

1937

Die Volksfortbildungsschule in „Ländliche Berufsschule“ umgetauft. Auch ein neuer Lehrplan wurde aufgestellt. Der Unterricht musste aber immer noch von Volksschullehrern unentgeltlich übernommen werden. Begeistert war kaum jemand von ihnen; denn zu dem sog. Sachkundestoff hatten die meisten von ihnen keinen persönlichen Bezug. Aber der Unterricht gehörte zu den Dienstobliegenheiten eines Volksschullehrers.

1934

Mit Erleichterung wurde es sowohl von Lehrern wie auch Schülern begrüßt, als 1934 der Unterricht allgemein auf einen Werktag festgelegt wurde. In der Landbevölkerung aber brachte die neue Verordnung Unruhe und Aufregung, und nur nach Brechung einzelner Widerstände (es gab örtliche Schulstreiks!) konnte die Verlegung auf den Werktag durchgesetzt werden.

 

1921

In diesem Jahr erfolgte die Umbenennung in Volksfortbildungsschule. Sie war noch ein Teil der Volksschule mit einem auf die Land- und Hauswirtschaft bezogenen Lehrplan.

1803

Einführung der Sonn- und Feiertagsschule als Pflichtschule in Bayern. Aus dieser Schule sind in den 20er Jahren die Landwirtschaftlichen Berufsschulen entstanden. Der Unterricht wurde damals gewöhnlich sonntags im Anschluss an den Hauptgottesdienst gehalten. Die halbstündige Christenlehre in der Kirche ging dem weiteren Unterricht, der oft bis 16:00 Uhr dauerte, voraus.