Grün(er) wohnen im neuen Schülerwohnheim
Zwölf Pflanzen, viele neue grüne Akzente: Am 22. September 2026 gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Marianne-Rosenbaum-Schule im Rahmen des Fachunterrichts die Räumlichkeiten ihres neu eröffneten Wohnheims ein wenig mehr nach ihren eigenen gärtnerischen Vorstellungen. Sie statteten Kantine, Aufenthaltsräume, Büros und Freizeiträume mit einer Begrünung aus.
Beim Projekt „Innenraumbegrünung für das Wohnheim“ konnten die Schülerinnen und Schüler aus der FG11 ihr bisheriges Wissen anwenden und für verschiedene Räume die vorherrschenden Licht- und Standortverhältnisse im Gebäue feststellen. Im Anschluss wurden hierfür geeignete Pflanzen ausgewählt und die Bepflanzung durchgeführt. Bei der Auswahl von Töpfen und Substrat fiel die Wahl auf das LECHUZA-Konzept. Es zeichnet sich durch einfache Pflege und Langlebigkeit aus. So sind auch Nicht-Gärtner in der Lage, sich um ein gutes Pflanzenwachstum zu kümmern, und das ganze sieht gleichzeitig auch noch richtig gut aus und passt hervorragend in das moderne Gebäude.
Besonders schön wurde hier wieder eine Besonderheit des Gärtner-Berufs deutlich: Die Resultate der Tätigkeit sind sofort nach Fertigstellung sichtbar. Die modernen Räume waren zunächst zwar schön, aber gleichzeitig fehlte ihnen ein kleines bisschen Leben. Jetzt verleihen ihnen die aufgestellten Pflanzen sehr viel mehr Gemütlichkeit und alles wirkt einladender, wohnlicher und lebendiger.
Für die Schülerinnen und Schüler bot die Aktion gleichzeitig die Möglichkeit, ihr Fachwissen unmittelbar praktisch anzuwenden – von der Pflanzenauswahl über das fachgerechte Einpflanzen bis zur Berücksichtigung der jeweiligen Standortbedingungen. Zudem können sie als Bewohner des Heims auch künftig noch ein Auge auf die Entwicklung der Pflanzen werfen und den Mitarbeitern gegebenenfalls mit Pflegetipps aushelfen – wenn das nicht nachhaltig Lernen ist!
Das benötigte Material und die Pflanzen wurden von der Firma Leibl geliefert. Betreut wurde die Aktion von Günther Gruber und Sebastian Ehrl.
Abschließend möchten wir uns bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken: Zunächst den Schülerinnen und Schülern für ihren tatkräftigen Einsatz – aber auch Herrn Gruber für die Organisation und Kommunikation mit der Firma Leibl sowie Herrn Ehrl für den fachliche Unterstützung und Durchführung des Projekts. Und zu guter Letzt noch beim Wohnheimleiter, Herrn Marco Grzyb – schließlich war er es, der diesen Gedanken angestoßen hat und uns die Möglichkeit zur Umsetzung dieses Projekts gegeben hat!




