Mitglied des Förderkreises bedankt sich bei Bernhard Suttner

Schuljahr 2015/16

Ausflug nach Schwandorf am 29.1.2016

Am 29.01.2016 machten Mitglieder des Förderkreises einen Ausflug nach Schwandorf. Herr Gangolf Wasmeier organisierte einen höchst informativen Nachmittag bei der Müllverbrennungsanlage Schwandorf. Anschließend bestaunten die Teilnehmer bei einer ausführlichen Führung die Schwandorfer Felsenkeller, bevor der Nachmittag in gemütlicher Runde endete.

Jahreshauptversammlung  am 6. Juni 2016

Integration heißt begeistern für unsere Werte
Bernhard Suttner beim Förderkreis der Marianne-Rosenbaum-Schule e. V.

Am Montagabend konnte Franz Schreyer als 1. Vorsitzender 39 Mitglieder zur 2. Jahreshauptversammlung des „Förderkreises der Marianne-Rosenbaum-Schule, Staatliche Berufsschule III Straubing-Bogen mit Außenstelle Mitterfels e.V.“ begrüßen. Besonders erfreut nahmen alle Anwesenden zur Kenntnis, dass sich auch unser Landrat, Herr Josef Laumer, die Zeit genommen hatte, sich über die Arbeit des Vereins zu informieren. Er betonte in seinem Grußwort insbesondere auch, wie wichtig es ihm persönlich und dem Landkreis sowie der Stadt Straubing sei, die berufliche Bildung zu stärken, nicht zuletzt, um die Berufe auch in der Region zu halten. Herr Schreyer stellte in seinem Rechenschaftsbericht die bisherigen Tätigkeiten des Vereins vor und gab einen Ausblick auf zukünftige Aktionen. Nach dem Bericht der Kassenprüfer und der Entlastung der Vorstandschaft folgte als weiterer Tagesordnungspunkt ein Thema, das die Werteerziehung an der Marianne-Rosenbaum-Schule und die diesbezügliche Arbeit der Lehrkräfte unterstützen sollte.

Hierfür konnte Herr Bernhard Suttner als Referent gewonnen werden. Dieser leitete seine Ausführungen mit einem Blick auf die aktuelle Integrationsaufgabe ein. Integration bedeutet in erster Linie das Bekanntmachen mit unserer Werten – und das heißt, diese nicht nur vermitteln, sondern dafür begeistern! Alle Lehrkräfte, jeder Bürger sollte sich hier als „Agent“ fühlen, d.h. agieren, aktiv sein, um für unsere Art zu leben zu werben. Für Herrn Suttner stellen die „Normen“ den Hauptzugang zu Wertepädagogik dar. Diese seien das „Alltagsgewand“ der Normen, denn im täglichen Leben werden Werte meist durch Normen vermittelt. Bestehende Normen müssen jedoch immer wieder hinterfragt werden, ob sie Werten dienen. Fehlt diese Beziehung, wird eine Norm zur „Schikane“. Tritt die Norm für einen Wert ein, muss die Nichtbeachtung der Norm aber auch mit Sanktionen verbunden sein. Besonders positive Sanktionen würden oft vergessen, seien aber gerade bei Jugendlichen enorm wichtig. „Coole“ positive Rückmeldungen bewirken oft mehr als manche ahnen. In diesem Zusammenhang plädierte der Referent auch für die scheinbar altmodischen „Tugenden“. Ohne „Rücksicht“, „Pünktlichkeit“, „Zuverlässigkeit“ funktioniert unser Zusammenleben nicht. Allerdings müssen diese in ein Wertesystem eingebunden sein. Aber was sind eigentlich Werte, was halten wir für „wertvoll“? Für Bernhard Suttner sind Werte „Beschreibungen des guten Lebens“. Wertequellen sind die Religion, die Philosophie und die Vorbilder. So müssen wir – gemäß Pestalozzi –  die Jugendlichen „gern haben“ und ihnen Vorbild sein. Die im Grundgesetz festgeschriebenen Grundwerte (Art. 1 – 20) hätten nur Bestand, wenn wir uns  dafür auch einsetzten. Neben der klaren Positionierung in Hinblick auf Werte sei jedoch auch die Beziehungsebene ausschlaggebend für die erfolgreiche Vermittlung der uns wichtigen Werte.

Referent Bernhard Suttner (3.v.li) mit den Vorstandsmitgliedern Hermine Eckl, Michael Haaga, Franz Schreyer, Gangolf Wasmeier, Marianne Baumgartner-Gürster, Johann Dilger, Josef Gürster, Landrat Josef Laumer