Außerschulische Kontakte – Kreative Wege zur Schülerwerbung

Auch in diesem Jahr haben wir zahlreiche innovative Werbemaßnahmen ergriffen, um zukünftige Schüler für unsere Schule zu begeistern. Unser Ziel war es, sowohl Schüler als auch Eltern auf unsere vielfältigen Bildungsangebote aufmerksam zu machen und ihnen einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
Ein wichtiger Bestandteil unserer Werbung waren die verschiedenen Berufsinformationsmessen, an denen wir mit unserem eigenen Messestand teilnahmen. In Bogen, Deggendorf und Straubing hatten wir die Möglichkeit, direkt mit interessierten Schülern und deren Eltern ins Gespräch zu kommen. Unser Messestand war nicht nur informativ, sondern auch einladend gestaltet, um die Besucher anzuziehen.
Ein besonderes Highlight an unserem Messestand war das Glücksrad. Es sorgte für viel Freude und Aufregung bei den Besuchern. Jeder, der am Glücksrad drehte, hatte die Chance, kleine Preise zu gewinnen, was die Stimmung auflockerte und viele Schüler dazu ermutigte, sich näher über unsere Schule zu informieren. Das Glücksrad war nicht nur ein Spaßfaktor, sondern auch eine effektive Möglichkeit, um mit zukünftigen Schülern in Kontakt zu treten.
Besonders stolz sind wir darauf, dass unsere aktuellen Schüler aktiv an diesen Veranstaltungen teilnahmen. Sie unterstützten uns nicht nur am Messestand, sondern standen auch für Fragen und persönliche Gespräche zur Verfügung. Ihre Begeisterung und Authentizität halfen dabei, einen positiven Eindruck bei den Besuchern zu hinterlassen.
Zusätzlich zu den Messen führten wir Präsentationen an der Ludmila Realschule in Bogen und an der Mittelschule St. Josef in Straubing durch. Unsere Schüler präsentierten anschaulich die verschiedenen Berufsausbildungen und Möglichkeiten, die unsere Schule bietet. Diese direkten Informationen von Gleichaltrigen kamen bei den Zuhörern sehr gut an und weckten das Interesse an unserer Schule.
Ein weiterer wichtiger Aspekt unserer Werbemaßnahmen war die Anfertigung von verschiedenen Giveaways, die wir an den Messen und während der Präsentationen verteilten. Die Idee dazu kam von unseren Schülern und wurde im Rahmen des Unterrichts erarbeitet und hergestellt. Wir boten unter anderem Kräutersalz und Pizzagewürz an. Diese Produkte hinterließen nicht nur einen bleibenden Eindruck, sondern zeigten auch, dass unsere Schüler kreativ und engagiert sind.
Durch unsere Präsenz auf Berufsinformationsmessen, die Unterstützung durch unsere Schüler, informative Präsentationen und ansprechende Giveaways konnten wir viele potenzielle Schüler erreichen und für unsere Schule begeistern. Wir freuen uns darauf, auch im nächsten Jahr weiterhin innovative Wege zu finden, um die Marianne-Rosenbaum-Schule als attraktive Bildungsstätte zu präsentieren.

Susanne Foierl, Außenkoordinatorin, Fachbetreuung EV I, FOLin

12 angehende Hauswirtschafterinnen stellten sich dem Berufswettbewerb

Am 18. März 2025 richtete die Berufsfachschule Mitterfels den Berufswettbewerb der deutschen Landjugend „Grüne Berufe sind voller Leben: Zukunft gestalten, Talente entfalten“ aus.  Hochmotiviert und konzentriert stellten sich die 12 Schülerinnen der Ernährung und Versorgung den vielfältigen Aufgaben: Am Vormittag mussten Fragen zum Allgemeinwissen und zur Berufstheorie gelöst werden. Anschließend folgte der Praxisteil. Zur folgenden Ausgangssituation „In Ihrer Schule findet eine Berufsbildungsmesse für Fachkräfte im Gesundheitswesen statt. Neben der Versorgung von Ausstellern und Fachkräften, betreut Ihre Klasse den Stand der Hauswirtschaft. Stellen Sie hierzu verschiedene Komponenten für ein vollwertiges Frühstücksbuffet her. Begeistern Sie die Gäste mit gesunden, saisonalen und innovativen Frühstücksideen.“ Die Teilnehmerinnen setzten die Aufgabe gekonnt und sehr gelungen um, denn eine Müslipizza oder ein Kaffeesmoothie sind durchaus innovativ und gesund. Teil 2 der Praxisaufgabe war die „Bestimmung von zehn verschiedenen Kräutern und Gewürzen und deren typische Verwendungsmöglichkeiten“. Auch bei dieser Aufgabe konnten die Teilnehmerinnen punkten. Bei der Präsentation des Themas „Stellen Sie den Fachkräften im Gesundheitswesen auf der Berufsbildungsmesse ergonomische Arbeitsverfahren im Bereich Reinigung vor“ konnte sich Raphaela Ketterl aus der EV 12 mit voller Punktzahl durchsetzen. Besonders gefreut hat die Teilnehmerinnen, dass die Bezirksbäuerin von Niederbayern Frau Claudia Erndl sowie die Schulleiterin Frau OStDin Hermine Eckl am Nachmittag zu dem Erfolg gratulierten und die Urkunden überreichten.

  • Platz 1: Raphaela Ketterl, EV 12
  • Platz 2 : Anna Gleißner, EV 12
  • Platz 3: Annelie Hammer, EV 10
  • Platz 4: Mia Riepl, EV 11
  • Platz 5: Leonie Eidenschink, EV  10

Für die Siegerinnen besteht die Möglichkeit Mitte April am Landesentscheid in Landsberg am Lech teilzunehmen. Herzlichen Glückwunsch ! an die fünf glücklichen Gewinnerinnen, die super Preise vom Bauernverband Straubing erhielten und an alle Teilnehmerinnen, dass sie die Herausforderung angenommen, ihr Bestes gegeben und sich somit auch schon für ihre Abschlussprüfungen vorbereitet haben. Auch in einer Bewerbungsmappe macht sich so eine Urkunde nicht schlecht.

B. Frank

Gute gesunde Pause in Straubing

Gesunde Pause: Gemeinsam für eine gesunde Lebensweise“
Am 19. Februar 2025 fand an der Marianne – Rosenbaum – Schule wieder eine „Gesunde Pause“ statt. Diese verlängerte Vormittagspause bot den Schülerinnen und Schülern der Klassen BIK 11A, FG 10 und der Partnerklasse von St. Wolfgang die Möglichkeit, sich nicht nur gesund zu ernähren, sondern auch aktiv zu bewegen und zu entspannen.

Die Klasse S10 hatte ein köstliches und gesundes Buffet vorbereitet, das keine Wünsche offenließ. Neben Vollkornbroten mit Frischkäse, knackigen Gemüsesticks mit Dip, Müsli, gefüllten Pfannkuchen und Obst, gab es auch leckeren Apfelsaft, den unser Hausmeister, Herr Dilger, selbst hergestellt hat.
Die K11 B sorgte für ein abwechslungsreiches Bewegungsangebot. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich beim Hula Hoop, Seilspringen und Just Dance austoben. Diese Aktivitäten förderten nicht nur die körperliche Fitness, sondern sorgten auch für viel Spaß und gute Laune. Besonders amüsant war die Seilspring – Challenge, der sich unser Hausmeister, Herr Dilger mit den Schülerinnen und Schülern stellte. Er entpuppte sich dabei als wahrer Seilspringprofi und belegte den zweiten Platz,
Für diejenigen, die eine entspannende Auszeit suchten, wurde eine Traumreise angeboten, die es den Teilnehmenden ermöglichte, zur Ruhe zu kommen und neue Energie zu tanken.

Die Gesunde Pause war ein voller Erfolg und wir freuen uns auf weitere solche Veranstaltungen, die das Gemeinschaftsgefühl an unserer Schule fördern und die Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler unterstützen.

Christina Jung

Das BGJ Landwirte besucht die BayWa-Technik in Straubing!

Am Freitag, den 14. März 2025, unternahm die Klasse Lw10 der Marianne-Rosenbaum-Berufsschule 3 einen Unterrichtsgang zur Baywa in Straubing. Unter dem Motto „Landwirtschaft hat Zukunft“ hielt Johann Staimer, der Leiter der Baywa Technik, einen aufschlussreichen Vortrag.

Der Unterrichtsgang begann mit dem Film „Baywa – Wir vereinen Welten“, der anlässlich des 100-jährigen Jubiläums im Jahr 2023 veröffentlicht wurde. Anschließend erhielten wir einen kurzen Überblick über die Geschichte der Baywa, die am 17. Januar 1923 als Landhandelsgenossenschaft gegründet wurde. In den 1950er Jahren nahm das Landtechnik-Geschäft Fahrt auf, und 1970 wurden die ersten Einzelhandelsmärkte eröffnet. 2009 erweiterte die Baywa ihr Portfolio um erneuerbare Energien und erzielte 2024 einen Umsatz von 24 Milliarden Euro mit etwa 24.000 Mitarbeitern weltweit.

Die Baywa-Technik bietet umfassende Dienstleistungen sowie den Vertrieb von Maschinen an und ist führender Landtechnikhändler in Europa. Der Standort Straubing beschäftigt 26 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2023 einen Umsatz von 15 Millionen Euro im Vertrieb.

Johann Staimer, zusammen mit den Verkaufsberatern Michael Zeidler und Thomas Knott, führte uns anschließend auf einen Rundgang über das Firmengelände, bei dem wir die Gelegenheit hatten, einen Fendt 620 Vario sowie einen Massey Ferguson zu fahren. Zum Abschluss fand ein Quiz statt, bei dem es kleine Sachpreise zu gewinnen gab. Die Klasse bedankte sich herzlich für die Einladung und die Zeit, die sich die Mitarbeiter genommen hatten. Insgesamt war es ein gelungener und informativer Unterrichtsgang, bei dem die Schüler viel Neues lernen konnten.

LW 10

Präventionsveranstaltung an der BFS Mitterfels

Am 20. März 2025 fand an der Berufsfachschule Mitterfels eine aufschlussreiche Präventionsveranstaltung statt. Schüler der Außenstelle nahmen an einem Vortrag mit Gruppenarbeit teil, bei dem sie sich mit wichtigen gesellschaftlichen Themen auseinandersetzten. Die Veranstaltung hatte das Ziel, die Jugendlichen für diese oft tabuisierten und gefährlichen Themen zu sensibilisieren. Referenten der Polizei Bogen (Frau Mühlbauer und Frau Scheller) beleuchteten die Auswirkungen von Gewalt und Volksverhetzung, erklärten die rechtlichen Konsequenzen von Cybermobbing und Sexting und zeigten auf, wie sich die Verbreitung intimer Inhalte negativ auf die Betroffenen auswirken kann.

Ein Dank gilt ALLEN, die an dieser Aktion beteiligt waren.

„Über den eigenen Tellerrand schauen“

Individueller Tischschmuck mit externem Dozenten Herrn Uli Stelzer

Das Schmücken von Tischen hat eine lange Tradition und reicht bis in die Antike zurück. Schon die alten Ägypter, Griechen und Römer legten großen Wert auf kunstvoll dekorierte Tafeln bei Festen und Banketten. Auch heute spielen Tisch- und Buffetdekorationen eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, besondere Anlässe wie Charity-Veranstaltungen, Taufen oder Modenschauen mit Blumen und Pflanzen stimmungsvoll zu unterstreichen.

Unsere Schüler der Klasse Flo 12 hatten am 10.03.2025 die besondere Gelegenheit, unter der Anleitung des erfahrenen Floristmeisters, Herrn Uli Stelzer, außergewöhnliche Tisch- und Buffetdekorationen zu gestalten. Mit seiner beeindruckenden beruflichen Laufbahn brachte er den Schülerinnen verschiedene Techniken näher, mit denen sie florale Werkstücke passend zu unterschiedlichen Innenraumsituationen entwarfen, von minimalistisch und romantisch bis hin zu opulent barock.

Individualität und Erlebnisfaktor gewinnen in der Floristik zunehmend an Bedeutung – eine Herausforderung, der unsere motivierten Schülerinnen mit großem Engagement und kreativen Ideen gerecht wurden.

Ein herzliches Dankeschön an unseren Gastdozenten für sein Fachwissen, seine Kreativität und die inspirierenden Impulse!

Christine Storz

Fairtrade-Rosen zum Valentinstag

Erfolgreiche Aktion an der Marianne-Rosenbaum-Schule

 

Am Valentinstag herrschte an der Marianne-Rosenbaum-Schule in Straubing und an der Außenstelle Mitterfels eine besondere Atmosphäre: Das Fairtrade-Team der Schule organisierte einen Rosenverkauf, bei dem Schüler wie Lehrkräfte fair gehandelte Rosen erwerben und zugleich ein Zeichen für fairen Handel setzen konnten.

Die Rosen wurden von den Edeka-Filialen Stadler und Honner gespendet, wodurch die Aktion erst ermöglicht wurde. Durch den Verkauf sollten nicht nur die Bedeutung des Valentinstags, sondern auch die Wichtigkeit von fair gehandelten Produkten hervorgehoben werden. „Wir freuen uns, dass so viele Schülerinnen und Schüler an der Aktion teilgenommen haben und damit ein Bewusstsein für nachhaltigen Konsum schaffen“, betonten die Mitglieder des Fairtrade-Teams. Der gesamte Erlös des Rosenverkaufs wird zeitnah an eine gemeinnützige Einrichtung gespendet.

Die Initiative kam bei der Schulgemeinschaft sehr gut an. Viele nutzten die Gelegenheit, um ihren Freunden oder Lehrkräften eine Freude zu bereiten. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie soziales Engagement und Nachhaltigkeit an der Schule gelebt werden.

Dank der großzügigen Spende und dem Engagement der Organisatoren wurde der Valentinstag an der seit Jahren sehr engagierten Fairtrade Schule nicht nur romantisch, sondern auch nachhaltig gefeiert.

Gute gesunde Pause in Mitterfels

Impressionen zur guten gesunden Pause an der Außenstelle Mitterfels am 24. Januar 2025.

Auf die Beine gestellt von

  • Evi Haaga mit der K 10 a – Bewegungseinheit
  • Anna Peintner und Demmelmaier Alex mit der K 11 a- Entspannungseinheit
  • Nicole Schreiber und Anita Herrnberger mit der EV 10 (i) – gesundes Frühstück

Berufswettbewerb 2025 für unsere Landwirte!

Am Donnerstag, den 6.2.25 war es wieder soweit. Insgesamt 55 angehende Landwirtinnen und Landwirte nahmen in den Räumen der Marianne-Rosenbaum-Schule am Kreisentscheid des Berufswettbewerbs Teil I Landwirtschaft teil.

Der Tag begann mit einem 70 minütigen schriftlichen Teil, bei dem die Schülerinnen und Schüler sowohl berufstheoretische als auch allgemeinbildende Fragen beantworten durften.

Schwerpunkte waren die Bodenkunde, der Pflanzenschutz und die Tierische Erzeugung. Im allgemeinbildenden Teil waren Fragen zur Rechtschreibung, Geografie, Allgemeinbildung und Geschichte Deutschlands zu beantworten.

Danach durften die Wettbewerbsteilnehmer Sämereien, Futtermittel sowie Werkstoffe bestimmen. Um die praktischen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu testen, war ein Elektro-Stecker (in den Werkstätten der Joseph-von-Fraunhofer-Schule) für einen Anhänger anzufertigen. Eine Präsentation zum Thema Tierhaltung/Pflanzenbau/Ausbildungsbetrieb rundete den Tag ab!

Aus 53 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten 5 Sieger ermittelt werden, die sich über Gutscheine freuen durften. Am 18. März findet für die 5 Erstplatzierten der Bezirksentscheid in Landshut statt.

Die Reihenfolge der Erstplatzierten: 1. Platz Thomas Fischer, 2. Platz Veronica Regler, 3. Platz Moritz Hilmer, 4. Platz Simon Englberger, 5. Platz Michael Scheungrab

Günther Gruber

Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin!

Voller Vorfreude auf die Hauptstadt starteten die Abschlussklassen LW12, EV12 samt ihrer Klassenleiter Herrn Eckl (LW12) und Frau Foierl (EV12), sowie unserem stellvertretenden Schulleiter Herrn Dietlmeier, am Montag, 20.01.2025 morgens Richtung Berlin. Der erste Halt unserer Fahrt war „das geteilte Dorf Mödlareuth“, durch das die Bundeslandgrenze Bayerns und Thüringens verläuft. Heutzutage sind, je nach Dorfteil, die Schulferien im bayerischen Teil des Dorfes anders als im thüringischen, genauso wie die Postleitzahl oder die Zuständigkeit des Postboten. Das ist jedoch kein Vergleich zu der Situation während des Bestehens der Berliner Mauer: mitten durch das Dorf, das keine 100 Menschen bewohnen, lief eine über drei Meter hohe Mauer, samt bewaffneter Grenzposten, Beobachtungstürmen und ergreifenden Schicksalen. So wurden zwei Brüder über drei Jahrzehnte durch die Mauer getrennt oder von der DDR als nicht konform angesehene Familien, die entlang des Mauerverlaufs wohnten, weit weg umgesiedelt. Nach einem kurzen Informationsfilm begingen wir den Verlauf der Mauer zusammen mit einer Führerin. Die Schilderungen hinterließen bleibenden Eindruck bei uns allen, da noch 100m der Mauer intakt stehen wie zur damaligen Zeit, ebenso wie diverse Waffen und die damaligen Sperrbereiche. Nach dem Besuch in Mödlareuth folgte der zweite Teil der Anreise, der in unserem Hostel endete und durch das gemeinsame gesellige Abendessen im Lindenbräu im Sonycenter gekrönt wurde.

Die „grüne Woche“ Messe war der Kern des zweiten Tages: pünktlich zur Öffnung um zehn Uhr machten wir uns auf den Weg durch die 27 Hallen und erkundeten die landwirtschaftlichen und vor allem genussvollen Highlights aus aller Welt. Neben umfangreichen Informationen zur nachhaltigen landwirtschaftlichen Tier- und Pflanzenproduktion gab es unzählige Stände, an denen man verschiedenste Köstlichkeiten aus aller Welt kaufen oder auch gratis probieren konnte. Nach einem langen Messetag sollte niemand von uns anschließend das Gelände ohne viele interessante Eindrücke oder hungrig verlassen.

Tag drei stand im Zeichen der Wahrzeichen Berlins, zu denen natürlich auch das Regierungsviertel mit dem Bundestag im Reichstagsgebäude zählt. Eine Mitarbeiterin des Bundestages erläuterte uns das Tagesgeschäft während einer Sitzungswoche. Leider waren wir außerhalb der Sitzungen vor Ort im Plenarsaal. So wurden wir über die Sitzordnung, sowie Bedeutung der Plätze der Abgeordneten oder der Minister aufgeklärt, sowie den Ablauf der typischen Arbeit in den Ausschüssen, die über die Woche verteilt tagen. Im Anschluss nahm sich Herr Alois Rainer, der Bundestagsabgeordnete der CSU aus dem Wahlkreis Straubing/Bogen -Regen für uns Zeit. Er war extra nach Berlin gekommen, um mit uns verschiedenste Themen zu diskutieren. Im Anschluss hatten wir die Möglichkeit, die Kuppel des Reichstages zu begehen, bevor wir gemeinsam zu Mittag aßen. Dort stieß auch ein Reiseführer zu uns, der zuerst mit uns zu Fuß zum Brandenburger Tor ging und uns über dessen Geschichte berichtete. Daraufhin stiegen wir wieder in unseren Bus und besichtigten weitere Sehenswürdigkeiten, wie Schloss Bellevue, das Holocaustdenkmal und Checkpoint Charlie, oder auch den Potsdamer Platz und das Museumsviertel, wo wir auch ausstiegen und die Orte auf uns wirken ließen. Die Zeit nach der Stadtrundfahrt stand dann bis abends zur freien Verfügung, um nach dem Ausstieg am Alexanderplatz die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

Zeitig am Donnerstag machten wir uns auf den Heimweg, um der berüchtigten Rush- Hour Berlins zu entgehen. Unser einziges Ziel an diesem Tag war das Unternehmen Friweika (Frische Weidensdorfer Kartoffelprodukte). Der dortige Anbauberater Herr Harzendorf führte uns über das große Firmengelände. So werden vor Ort etwa 120.000 Tonnen Kartoffeln umgeschlagen und entweder nach der Anlieferung und Reinigung direkt abgesackt und an den Lebensmitteleinzelhandel oder Großküchen verkauft, oder zu Bratkartoffeln, Knödelteig und anderen Kartoffelspezialitäten verarbeitet und dann an den Kunden gebracht. Die Kartoffeln dazu stammen aus einem Umkreis von gut 30 Kilometern. Etwa die Hälfte der liefernden Betriebe hat einen festen Liefervertrag, die andere Hälfte liefert frei, je nach anfallender Erntemenge.

Gegen frühen Abend erreichten wir müde, aber zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken wieder die BS3 in Straubing. Berlin hat viel zu bieten, was unmöglich in drei Tagen zu besichtigen ist. Von daher braucht es definitiv ein Wiedersehen.

Zu Gast im Bundestag bei Hr. Alois Rainer
Entlang des ehemaligen Mauerverlaufs in Mödlareuth
Das Dach des SonyCenters
Blumenwelt auf der grünen Woche
Im Plenarsaal des Bundestages
Im Gespräch mit Hr. Rainer
Beim ersten Abendessen im Lindenbräu