Die unterschiedlichsten Lerneinheiten standen heute auf dem Programm.
Politik, Social Media Erziehung, Kinderbetreuung, Floristik und Kochen, … alles war dabei.
Als Beispielangebot für Kindergärten bedrucken wir Stofftaschen mit verschiedensten Mustern.
Der Kochunterricht glich einer Schatzsuche. In einer völlig unbekannten Küche mussten wir die Lebensmittel zusammensuchen. Aber kein Problem. Semmelkren mit Röstkartoffeln zum Tafelspitz, außerdem noch Apfelkren und Schnittlauchsoße. Als Dessert gab es Mohnnudeln mit Zwetschgenröstern. Wir bekamen einfach das Rezept in die Hand und los ging es.
Floral ging es in der anderen Gruppe zu. Wir lernten die unterschiedlichen Gefäßfüllungsarten kennen und durften diese gleich in die Praxis umsetzten. Es entstanden schöne Arrangements, die jetzt den Speisesaal schmücken.
Zum krönenden Abschluss besuchten wir alle zum ersten Mal das Ballett. Schwanensee wurde im Stadttheater Steyr aufgeführt. Ein echtes Highlight, wir waren begeistert.
Wahr oder Falsch:
Das Ballett begann mit 75 Minuten Verspätung?
Drei Schülerinnen haben sich von der Schule LWBFS abwerben lassen?
Wir mussten nach dem Ballett von Steyr zu Fuß nach Hause gehen?
Der Morgen begann mit einer Schulhausführung. Frau Direktorin Forstner zeigte uns die ganze Schule. Die Größe der Schule, die Ausstattung der Räume ist sehr beeindruckend.
Ab in den Unterricht:
Der erste Unterricht hieß ECO-Design. Weiter ging es mit Praxis: Kreatives Gestalten, da kam uns der textile Gegensand sehr bekannt vor.
Nachmittags Praxisunterricht – Küchenmanagement:
In vollständiger Kochkleidung (Lob) bereiteten wir das Abendessen zu. Herr Putz, der Kochlehrer zeigte uns wie „einfach“ ein Sauerteigbrot hergestellt wird. Dazu gab es selbst kreierte Brotaufstriche (ohne Rezept).
Nebenbei brachte er uns das Messerwetzten und das Aufdressieren der Aufstriche bei.
Ein langer Tag endete mit Tee, Planung der nächsten Tage und dem Fertigstellen der Berichte.
Wahr oder Falsch:
Für ein Lernziel wurden ca. 20 Fliegenklatscher verwendet?
Durften wir unseren Internatsbegleiter mit auf das Zimmer nehmen?
Nach erfolgreicher Bewerbung traten wir am Montag um 11:38 die Reise nach Kleinraming an. Unsere Beweggründe zur Teilnahme:
Mia: Ich bin wegen meiner Österreich-Liebe dabei.
Lena: Ich möchte neue Erfahrungen sammeln.
Emily: Neues zu erleben, das möchte ich.
Martina: Die Unterschiede zwischen unserer Schule in Mitterfels und der Ausbildung in Österreich interessieren mich.
Angelina: Ich bin dabei, um neue Erfahrungen zu sammeln und Österreich besser kennenzulernen.
Judith: Ich möchte das Schulleben in einem anderen Land sehen und erleben.
Frau Vierl: Ich bin schon immer sehr gern mit Schülern unterwegs.
Frau Müller: Die unterschiedlichen Schulsysteme kennenzulernen, das war mein Beweggrund.
Die Anreise:
Um 11:38 sind wir voller Enthusiasmus aufgebrochen mit dem Plan, in 3 ½ Stunden unser Ziel: Steyr zu erreichen.
Doch dann kam alles anders.
Schnee und Eis – wir Wissen nicht wo – verzögerte unsere Abfahrt in Plattling um 147 Minuten, so die Durchsage.
Unendliche Erleichterung
Nach 147 Minuten Warten am Bahnhof in Plattling fuhren wir endlich mit dem überfüllten ICE nach Linz und freuten uns über den pünktlichen österreichischen Anschlusszug nach Steyr.
Glücklich, aber übermüdet wurden wir herzlich von Frau Vierl empfangen. Frau Direktorin Forstner hatte mit dem Hausmeister den Transport zur LWBFS Kleinraming perfekt organisiert. Wir waren sehr froh, die Koffer nicht im öffentlichen Personennahverkehr noch weiter ziehen zu müssen.
Nach dem ultraschnellen Check in unseres Internatszimmer ging es auf in die Linde zum gemeinsamen Abendessen.
Wahr oder Falsch:
7 Schülerinnen müssen sich 1 Bad teilen?
Eine Unterrichtsstunde dauert 50 Minuten?
Frau Vierl isst Schülern das Schnitzel weg?
Am Freitag, den 23.01.26 fand an der Marianne-Rosenbaum-Schule ein Informationsnachmittag für Schülerinnen und Schüler statt, die sich für die Ausbildungsrichtung Landwirtschaft interessieren.
Nach einer kurzen Begrüßung der vielen Besucherinnen und Besucher, durch die Schulleiterin Hermine Eckl, kamen die Grußworte vom Behördenleiter Straubing-Deggendorf Josef Groß und dem Kreisobmann für den Kreisverband Straubing-Bogen des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) Franz Schreyer.
Frau Eckl verwies auf das umstrittene Handelsabkommen Mercosur. Es bleibe zu hoffen, dass man mit guten Argumenten weiterkomme, für gute Argumente brauche es aber eine fundierte Grundlage und eine davon sei eine gute Ausbildung.
Landwirtschaft biete viele Chancen, gab sich Josef Groß überzeugt, denn „wir leben in einer Gunstregion und haben in der Landwirtschaft einen Fachkräftemangel“.
Franz Schreyer, der selbst ausbildet, ist überzeugt, dass eine Lehre die Grundvoraussetzung für die Bewirtschaftung eines erfolgreichen Betriebes ist. „Wer von der Pike auf Landwirtschaft lernt, hat seinen Betrieb im Griff“.
Harald Dietlmeier, stellvertretender Schulleiter der Marianne-Rosenbaum-Schule, stellte die Strukturen der Berufsschule vor, der auch die Berufsfachschule für Sozialpflege und in Mitterfels die Berufsfachschule für Kinderpflege und für Ernährung und Versorgung angegliedert sind. Es werden rund 250 Schülerinnen und Schüler, davon 93 Landwirte, beschult und man habe eine enge Kooperation zur Bildungsstätte St. Wolfgang. Alle wichtigen Informationen über die Marianne-Rosenbaum-Schule findet man auf der Homepage.
Günter Gruber, Leiter Fachbereich Agrarwirtschaft, stellte das Kollegium und den Fächerspiegel vor. Eine Besonderheit ist, dass im Berufsgrundschuljahr (BGJ) eine Stunde Englisch integriert ist, die auf ein mögliches Auslandspraktikum vorbereiten soll. Zum Schulsprengel (Einzugsgebiet) gehören die Stadt Straubing, der Landkreis Straubing-Bogen und große Teile der Landkreise Deggendorf, Dingolfing-Landau und der südliche Teil Regensburgs. Die Anmeldung ist ab sofort über die Homepage und das Sekretariat möglich.
Danach fand mit den Gästen ein Schulhausrundgang statt. Auf vier toll vorbereiteten Stationen (EDV-Raum, Klassenzimmer, Holz u. Metallbearbeitung und Bodenkunde) erklärten die Schülerinnen und Schüler des BGJs die Inhalte, die angehende Landwirte während ihrer Ausbildung an der Schule erwarten.
Nach dem Rundgang durchs Schulgebäude stellte Bildungsberater Josef Gürster die unterschiedlichen Bildungswege nach einer abgeschlossenen Ausbildung sowie die Berufschancen für ausgebildete Landwirte ohne eigenen Betrieb vor. Den informativen Nachmittag rundete der Ausbilder Friedhelm Dickow mit einem Abriss über die Anforderungen an einen künftigen Auszubildenden in der Landwirtschaft ab. „Landwirtschaft ist mehr als nur ein Job, das ist Leidenschaft“.
Günther Gruber verabschiedete die interessierten Besucher und nahm erste Anmeldungen entgegen!
Philipp Reimer aus der Klasse LW10b erklärt die Werkstücke, die in der Metallbearbeitung angefertigt werdenHerr Zellner gibt einen Überblick über die Inhalte in der HolzbearbeitungDie interessierten Besucher sieht man im HintergrundHerr Eckl erklärt den Besuchern den Einsatz von digitalen Programmen (z.B. Ackerschlagkartei) in der Landwirtschaftv.r.: Friedhelm Dickow, Franz Schreyer, Claudia Erndl, Josef Gürster, Hermine Eckl, Josef Groß, Harald Dietlmeier, Günther GruberHerr Rohr beim Unterrichtsbesuch im Fach AgrartechnikZahlreiche Besucher hörten interessiert zuDie Schüler der LW 10b informieren die Besucher über die Wichtigkeit des Bodens für die LWVorbereitet durch die „Bodenkundelehrerin“ Beate Frank
In diesem Schuljahr hing die Messlatte für unsere Spendenaktionen sehr hoch. Nachdem wir im letzten Jahr sowohl den Kinderschutzbund als auch das Tierheim in Straubing bedachten, wollten wir diesem Engagement heuer nicht nachstehen. Daher sollten die Erlöse der diesjährigen Aktionen wieder an beide Institutionen verteilt werden. Die SMV hatte viele gute Ideen, die wir dank der Tatkraft der Schülerinnen und Schüler auch umsetzen konnten. Begonnen haben wir mit selbstgebastelten Adventskalendern, die am Elternsprechtag in Mitterfels gegen eine Spende abgegeben wurden. Diese kamen ganz ohne Schokolade und Kalorien daher – dafür aber mit 24 motivierenden Sprüchen. Weiter ging es mit einem Pausenverkauf. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Mitterfels Laugengebäck in Form von „Rudolph – the Red Nosed Raindeer“ oder Tannenbäumen, genießen. Dazu gab es weihnachtlichen Punsch oder Kakao. Wer Lust auf Süßes hatte, konnte Duplos mit schön gestalteten, weihnachtlichen Banderolen erwerben. Zuletzt starteten wir noch eine große Tombola mit mehr als 120 Preisen. Nieten gab es keine! Zusätzlich bekamen wir Unterstützung von unseren Kinderpflegerinnen und Kinderpflegern, die gemeinsam mit ihren Lehrkräften auf dem Mitterfelser Weihnachtsmarkt Spenden sammelten. All diese Aktionen brachten stolze 600,00 Euro zusammen. Diese teilten wir gerecht zwischen Kinderschutzbund und Tierheim auf. Außerdem konnten wir beiden Institutionen, dank weiterer Unterstützer, noch zahlreiche Sachspenden übergeben. Vielen Dank an alle Beteiligten. Solche Aktionen zeigen immer wieder, wie stark man gemeinsam sein kann.
Am 18.12. fand in Mitterfels wieder das Highlight am Ende des Jahres statt: Die von der Vertrauenslehrkraft Evi Haaga gemeinsam mit den Klassensprechern organisierte Weihnachtsfeier. Mit dem Programm erwartete die Schulfamilie eine gelungene Mischung von heiteren bis besinnlichen Beiträgen aller Klassen. Nach einem weihnachtlichen Warm Up mit verschiedenen Weihnachtsliedern gab es ein kreatives Quiz zu den bekanntesten musikalischen Weihnachtsklassikern. Die Titel mussten anhand aneinandergereihter Emoticons erkannt werden. Im Anschluss erfuhren wir, wie sich Weihnachten ohne W-Lan beim Weihnachtsmann auswirkt. Wir tanzten und testeten unser Wissen rund um Weihnachten in einem Kahoot. Besonders weihnachtlich wurde es, als wir alle Zettel ausgeteilt bekamen, um darauf liebe Worte oder auch Entschuldigungen an anwesende Mitschüler bzw. Kollegen zu formulieren. Die Übergabe dieser kleinen Nachrichten fand im Anschluss bei Plätzchen und Punsch statt. Dies schenkte uns die Möglichkeit ohne Altlasten und Dankbar ins neue Jahr zu starten. Den Abschluss bildete eine interaktive Weihnachtsgeschichte, bei der die ganze Schulfamilie eingebunden war. Für einen Euro konnten die Schülerinnen und Schüler Lose für die große SMV – Weihnachtstombola erwerben. Das Geld kam unseren Spendenaktionen für das Tierheim Straubing und den Kinderschutzbund zugute. Siehe weiterer Beitrag. Wir möchten ein herzliches Dankeschön an alle Klassen mit den jeweiligen Klassleitern aussprechen, die unsere Weihnachtsfeier, jedes Jahr aufs Neue, tatkräftig unterstützen.
Die Bedeutung von Wertschätzung alltäglicher Arbeit wird oft unterschätzt und ist doch so wichtig. Genau aus diesem Grund, haben wir uns dafür entschieden mit den Schülerinnen und Schülern einmal im Jahr einen besonderen „Dank“ auszusprechen. Dieses Dankeschön kommt durch eine Einladung in der Vorweihnachtszeit an unser gesamtes Hauspersonal zum Ausdruck. Ihre Arbeit geschieht so oft im Verborgenen und sie fällt nur dann wirklich auf, wenn die Dinge nicht so funktionieren wie gewohnt. Im EuV-Unterricht planten die Schülerinnen mit Unterstützung von Frau Haaga ein festliches Vier-Gänge-Menü, passendende Getränke, einen weihnachtlichen Begrüßungsdrink und ein kleines Give-Away in Form von gebrannten Mandeln. Dabei achteten die Schülerinnen auf Nachhaltigkeit und Nahrungsmittelintoleranzen. Schon beim Lesen der selbstentworfenen Menükarte freuten sich unsere Gäste über das, was sie erwartete:
Apfel-Zimt Punsch
Feldsalat an Orangendressing mit Pestobäumchen
slowakische Weihnachtssuppe
Lachsfilet mit Ofengemüse und Rosmarinkartoffeln
Lebkuchentiramisu
Damit auch das Ambiente stimmte, reinigten die Schülerinnen und Schüler bereits im Vorfeld die Rohholzmöbel im Fachunterricht, gestalteten Einladungskarten und fertigten eine wunderschöne Tischdekoration. Unterstützt wurden sie dabei von den beiden Fachlehrerinnen Frau Schmolke und Frau Herrnberger. Am Tag der Feierlichkeiten wurde die Tafel nach den erarbeiteten Vorgaben eingedeckt und das Menü zubereitet. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich herzlich für die Unterstützung von Fachlehrerin Frau Müller bedanken, die von Anfang an tatkräftig einbrachte und uns sehr unterstützte. Der Lohn unserer ganzen Arbeit? Sichtlich begeisterte Gäste, die sich aufrichtig über unser „Dankeschön“ freuten und nicht mit Lob über das gelungene Ambiente und das hochwertige Menü geizten. Wieder einmal zeigt sich, dass ein gutes Team von Lehrkräften und Schülern ganz typisch für unsere kleine Außenstelle ist und dass daraus viel Schönes entstehen kann.
Am Mittwoch, den 14. Januar 2026, fuhren wir, die Klassen LW10a und b, sowie die beiden 12 Klassen mit Herrn Eckl und den Referendaren Herrn Faltermeier und Herrn Holzhauser in den Zuchtviehmarkt nach Osterhofen. Als wir dort ankamen, wurden wir von Herrn Tischler, dem Zuchtleiter, begrüßt. Er erklärte uns die ausgeteilten Zuchtviehkataloge, in denen die zu versteigernden Tiere aufgelistet sind. Danach konnten wir uns ein Bild vom Geschehen hinter den Kulissen machen. Nach der Anlieferung werden die Tiere zu einem Tierarzt geführt und mit Nummern versehen. Außerdem gibt es hier für die Landwirte noch die Möglichkeit, letzten Schmutz abzuwaschen. Anschließend werden die Tiere gekört (bewertet) und in dieser Reihenfolge zur Versteigerung gebracht. In kleinen Grüppchen begutachteten wir die Tiere und tauschten uns schon einmal darüber aus, ob es ein „gutes“ Tier oder ein nicht ganz so „teures“ Tier sein könnte. Danach stärkten wir uns mit einem Mittagessen, bevor um 12 Uhr die eigentliche Versteigerung begann. Im Anschluss waren wir auf dem Gutsbetrieb der Familie Poschinger – Bray zu Gast. Der Betriebsleiter, Herr Schwarzensteiner, stieg in unseren Bus zu und gemeinsam fuhren wir die beiden Betriebsstätten in Makofen und Irlbach ab. So konnten wir uns ein Bild von den Maschinen und der Biogasanlage des Betriebes mit über 900ha machen. Nach dieser Rundfahrt waren wir in das Bräustüberl am Gelände der Brauerei eingeladen. Bei Limo und Kaffee berichtete Herr Schwarzensteiner über die alltägliche Arbeit eines Betriebsleiters auf einem Großbetrieb. Zudem wurden wir umfassend über die Arbeit von farmtastic informiert, einer Firma, die Bodenproben, Versuche und digitale Arbeitsweisen des smart farming verbindet und so ein ganzheitliches Konzept für die Digitalisierung interessierter Betriebe in der Landwirtschaft anbietet.
Am 04.12.25 fand an der Marianne-Rosenbaum-Schule erneut eine „Gesunde Pause“ mit extra viel Zeit für Bewegung, Entspannung und gesundes Essen statt.
Die S11 bereitete gemeinsam mit der Partnerklasse St Wolfgang ein leckeres, gesundes Buffet vor, das keine Wünsche offen ließ. Für den perfekten Durstlöscher sorgte unser Hausmeister Herr Dilger mit seinem selbst hergestellten und großzügig gesponserten Apfelsaft.
Die S10 sorgte für den Entspannungsfaktor. Eine stimmungsvolle weihnachtliche Traumreise lud zum Abschalten und Erholen ein.
Zusätzlich bot die Klasse Dehnübungen für einen starken Rücken an. Seilspringen und Hula – Hoop brachten viel Spaß und Bewegung in die Pause. Ein besonderes Highlight war die Hula – Hoop – Challenge zwischen Herrn Dilger und einigen Schülern – er schlug sich dabei erstaunlich tapfer und belegte den 2. Platz. Hut ab!
Eine rundum gelungene Aktion, die gute Laune, Gemeinschaft und Gesundheit perfekt miteinander verband.