Informationen zur Sperrung der Staatsstraße St2125
Mögliche Evakuierung wegen Bombenfund
GA 10 war zu Gast in der Attenkofer Akademie
Am Montag, den 22.06.2026, besuchte die Klasse GA 10 anstelle des Deutschunterrichts die Attenkofer Akademie in Straubing. Dort nahmen wir an der Ausstellung „Medien im Wandel der Zeit“ teil und erhielten spannende Einblicke in die Geschichte des Straubinger Tagblatts. Dabei erfuhren wir viel über die Entwicklung der Zeitung seit ihrer Gründung im Jahr 1860 durch Clemens Attenkofer sowie über die Veränderungen der Medienwelt bis heute. Ein zentrales Thema der Ausstellung ist die Bedeutung der Pressefreiheit. Nach dieser interessanten Zeitreise wurden wir vom Redakteur, Herrn Florian Wende, über die Themen „Fake News und Künstliche Intelligenz (KI)“ informiert. Wir erkannten, wie wichtig es ist, Informationen kritisch zu hinterfragen und zwischen echten und gefälschten Inhalten zu unterscheiden. Dazu sollten wir in einem Erkennungs- und Ratespiel herausfinden, welche Bilder von einer KI erstellt wurden und welche echt waren. Der Besuch war sehr informativ und hat uns gezeigt, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit Medien und moderner Technologie ist.
Text: Samuel Buhlan, Paul Geiger Bilder: Samuel Kerda



Klinikum goes Marianne-Rosenbaum-Schule
Prof. Dr. Grassinger vom Klinikum Straubing hielt auch in diesem Schuljahr wieder einen aufschlussreichen Vortrag für die Klassen EV 10, EV10i, K10B sowie S 10 an den Schulstandorten Straubing und Mitterfels zum Thema „Krebs und Krebsprävention – wichtig für Jugendliche“.
Er machte den Schülerinnen und Schülern deutlich, wie wichtig eine gesunde Lebensweise zur Vorbeugung von Krebs ist. Besonders betonte er, dass viele Krebserkrankungen durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden können.
Wichtige Aspekte der Prävention sind eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität, der richtige Umgang mit UV – Strahlung und der Verzicht auf Alkohol und Nikotin.
Er appellierte an die Schülerinnen und Schüler, sich aktiv mit ihrer Gesundheit auseinanderzusetzen. „Jeder von uns kann durch einfache Veränderungen im Alltag das Krebsrisiko erheblich senken“, so der Vortragende.
Die Schülerinnen und Schüler zeigten reges Interesse und stellten zahlreiche aktuelle Fragen zu Themen wie Ernährung, Bewegung und Vermeidung von Risikofaktoren.
Der Vortrag von Prof. Dr. Grassinger war auch heuer wieder eine wertvolle Gelegenheit, die Bedeutung der Krebsprävention in den Fokus zu rücken und das Thema in den Schulen weiter zu verbreiten.
Denn wie der Vortrag eindrucksvoll zeigte: Prävention ist der Schlüssel zur Gesundheit und zur Verringerung von Krebsrisiken.
Alexandra Demmelmaier

Ehrenamtliches Engagement – Engagement mit Courage
Die Marianne-Rosenbaum-Schule trägt seit 10 Jahren das Prädikat
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Förderkreises der Marianne-Rosenbaum-Schule, der Staatlichen Berufsschule III Straubing-Bogen, stand in diesem Jahr das Jubiläum „10 Jahre Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ im Mittelpunkt. Mit einem eindrucksvollen Vortrag über seine Erlebnisse bei Hilfsfahrten in die Ukraine belegte Oberstudienrat Guido Haimerl, Lehrer an der Berufsschule I Straubing-Bogen, wie wichtig es ist, Courage zu zeigen und im Ehrenamt tätig zu werden.
Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Hermine Eckl legte Gangolf Wasmeier in Vertretung des Vorsitzenden Franz Schreyer den Rechenschaftsbericht ab. Er konnte von vielen konkreten Förder- und Unterstützungsmaßnahmen für die Schülerinnen und Schüler der Marianne-Rosenbaum-Schule berichten. Sehr erfreut zeigte er sich über das soziale und ökologische Engagement der Schule. Besonders erwähnenswert sei die Vergabe eines „Ehrenamtspreises“. Dieser sei bei der letzten Abschlussfeier zum ersten Mal vergeben worden.
Den Kassenbericht erstattete Werner Winter. Der Kontostand sei erfreulich und gebe auch weiterhin den notwendigen Spielraum für Unterstützungsmaßnahmen. Einstimmig erteilten die anwesenden Mitglieder die Entlastung.
Zur Tradition des Förderkreises gehören aktuelle, gesellschaftspolitische Vorträge im Rahmen der Jahreshauptversammlungen. Da die Schule dieses Jahr auf 10 Jahre „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zurückblicken kann, sollte ein besonders couragierter Mann, der neben anderen Ehrenämtern viel für die Ukraine-Hilfe unterwegs ist, diesen Part übernehmen: Oberstudienrat Guido Haimerl, Lehrer an der Berufsschule I Straubing-Bogen.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit als Lehrer seien ihm und das ehrenamtliche Engagement und damit einhergehend die Förderung von Gemeinschaft besonders wichtig. Darin liege die Motivation für sein eigenes, soziales Tun und Denken, so Haimerl. Er wolle junge Menschen für das Ehrenamt begeistern und zeigen, dass man mit individuellem Einsatz und mit Courage etwas bewegen kann. Als aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und Vorsitzender des Bayerischen Wald-Vereins e.V. Sankt Englmar seien unter seiner Mitwirkung zahlreiche gemeinschaftsorientierte Projekte umgesetzt worden. Dabei unterstütze er auch immer die Nachwuchsarbeit.
Ein besonderes Anliegen sei ihm aber die Ukraine-Hilfe. Die Hilfsorganisation „Space Eye“ organisiert seit Beginn des Ukraine-Kriegs Hilfsfahrten in die Kriegsregion. Haimerl berichtete, er habe mittlerweile an 12 dieser Hilfsfahrten aktiv teilgenommen. Die erste Hilfsfahrt habe vor allem unter dem Blickwinkel gestanden, in dem vom Krieg gebeutelten Land Hilfe vor Ort, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. „Wir wollen denen helfen, die nichts mehr haben, denen der Krieg alles genommen hat.“
Neben Care-Paketen mit Lebensmitteln und kleineren Geschenken für Kinder hätten Medikamente im Wert von mehr als 40 Millionen € und ganze Praxiseinrichtungen, gespendet von Ärzten, das vom Krieg geschundene Land erreicht. Haimerl berichtete auch von Rainer Dietls rollender Backstube, die helfen würde, die Versorgung vom Krieg hart betroffener Menschen zu sichern.
Mit eindrucksvollen Worten schilderte Haimerl seine Erlebnisse in der Kriegsregion und veranschaulichte diese mit ausdrucksstarken Fotos. Er erzählte von einem seiner Begleiter, der von einer Granate getroffen worden sei, von zerbombten Schulen und beschossenen Wohnhäusern, in denen einmal unschuldige Zivilisten gewohnt hätten. Die Hilfsfahrten führten ihn weit in die Ukraine hinein. Selbst in die umkämpften Gebiete nach Odessa, Cherson und Nikopol.
Ihm und seinen Mitstreitern wäre es immer ein Anliegen gewesen, nicht nur den Menschen in den großen Städten, sondern auch der Bevölkerung in den kleinen Dörfern zu helfen. Trotz all dem Leid und der sinnlosen Zerstörung habe er aber immer den beeindruckenden Willen der Bevölkerung gespürt, durchzuhalten. Sein Credo: „Die Leute in der Ukraine müssen wissen, dass sie nicht alleine sind.“
Seinen eindrucksvollen Vortrag beendete Haimerl mit einem Appell. In der Schule sei es wichtig, jungen Menschen zu vermitteln, dass Krieg und Hass niemals eine Lösung sind. Deshalb freue er sich riesig darüber, wie intensiv die Schülerinnen und Schüler der Marianne-Rosenbaum-Schule und der Joseph-von-Fraunhofer-Schule bisher sein Engagement in der Ukraine-Hilfe unterstützten. „Wir müssen in der Schule anfangen, Brücken zu bauen!“ Dies gelänge aber nur, wenn jeder einzelne dazu bereit ist, sich zu engagieren und Courage zu zeigen.
In nachdenklicher Stimmung und mit anhaltendem Applaus bedankten sich die anwesenden Förderkreismitglieder bei Herrn Haimerl für den eindrucksvollen Vortrag. Franz Schreyers Stellvertreter, Gangolf Wasmeier, zollte ihm in seinem Schlusswort großen Respekt für sein ehrenamtliches Engagement und übergab als Dank und Anerkennung für seinen Vortrag ein kleines Präsent.
Johann Dilger
Schriftführer

Stellvertreter der Schulleiterin Harald Dietlmeier, Weiterer Stellvertreter der Schulleiterin Werner Winter
Exkursion zur Firma Holmer am 20.04.2026
Am Montag, dem 20. April 2026, besuchten die beiden 12. Klassen die Firma Holmer in Eggmühl bei Schierling. Zu Beginn wurden wir von Herrn Michael Eifler begrüßt. Anschließend gab es einen kurzen Vortrag über die Entwicklung der Firma Holmer, die sich von einer kleinen Dorfschmiede zu einem Weltmarktführer entwickelt hat. Die Geschichte begann im Jahr 1969, als Alfons Holmer das Unternehmen gründete. Nach mehreren Versuchen und Rückschlägen wurde 1974 schließlich der erste selbstfahrende, sechsreihige Zuckerrübenvollernter vorgestellt. Für die Produktion standen damals nur 300.000 D-Mark zur Verfügung, was die Entwicklung und den Bau stark einschränkte. 1979 wurde der Betrieb ausgesiedelt, da die kleine Werkstatt für die dort gebauten Maschinen zu klein geworden war. Im selben Jahr wurden auch die ersten gezogenen Rübenreinigungslader gebaut. Ein weiterer Meilenstein wurde 1992 erreicht, als der neu entwickelte selbstfahrende Rübenroder „Holmer Klassiker“ in Serienproduktion ging. 1993 wurde der erste Prototyp des selbstfahrenden Überladers nach dem Grundprinzip des Erfinders Erich Fischer aus Eggmühl gebaut. Der nächste große Meilenstein wurde 1996 erreicht, als der erste selbstfahrende Rübenroder „Terra Dos“ in Serienproduktion ging. Im Jahr 2004 verkaufte der Firmengründer Alfons Holmer das Unternehmen. 2013 erfolgte die Integration in das Familienunternehmen Exel Industries. In den Jahren 2013 und 2025 wurde jeweils ein Weltrekord im Zuckerrübenroden aufgestellt.
Anschließend wurden die zwei Klassen in Gruppen aufgeteilt und wir durften das Werk besichtigen. Wir wurden durch verschiedene Hallen geführt, in denen wir die Fertigung des Rübenaggregats, das Zusammenschweißen des Rübenbunkers und die Endmontage des fertigen Rübenroders begutachten konnten. Ebenso konnten wir einen Einblick in die firmeneigene Werkstatt gewinnen, in der gebrauchte Maschinen für die Saison gewartet werden. Das Kerngeschäft der Firma ist die Produktion.
Joachim Zollner, LW12A

Exkursion zum Biolandhof Aumeier am 20.04.2026
Die Schüler reisten mit dem Bus nach Schierling. Dort wurden sie vom Betriebsleiter Christian Aumeier empfangen. Nach der Begrüßung unternahm die Klasse eine spannende Tour über das Betriebsgelände. Zu Beginn der Führung erhielten die Schüler einen Laufzettel von Herrn Rohr, den sie während der Führung ausfüllen mussten. Zunächst besichtigten die Klassen die neu gebaute Halle. Dort standen viele Maschinen, darunter ein umgebauter Fendt 380 GTA Turbo mit Hochrahmen und einem mittig liegenden Hackgerät für den Rübenanbau. Herr Aumeier erklärte den beiden Klassen dort außerdem das Hackgerät mit kameragesteuertem Verschieberahmen, welches im Dinkelanbau eingesetzt wird. Der Betrieb wurde bereits 1980 auf ökologische Landwirtschaft umgestellt. In der Halle rechneten die Schüler mit Herrn Aumeier die einzelnen Deckungsbeiträge des Betriebs überschlägig durch. Danach besichtigten sie die Biogasanlage des Betriebs und erfuhren neben der Funktionsweise auch wichtige wirtschaftliche Details der Anlage. Außerdem wurde die Silolagerung des Betriebs erläutert, die sich in Teilen von der Lagerung anderer Betriebe unterscheidet. Anschließend ging die Klasse auf das benachbarte Feld, wo den Schülern das Dinkel-Hackgerät in Aktion vorgeführt wurde. Auf dem Feld wurde zudem eine Spatenprobe durchgeführt, das Bodengefüge beurteilt und mögliche pflanzenbauliche sowie technische Maßnahmen besprochen. Gegen 15 Uhr fuhren die Schüler nach der Betriebsbesichtigung wieder an die Berufsschule zurück.
Damian Eifler, LW12B

Ideen um Pflanzen – Ideen pflanzen
Förderkreis der Marianne-Rosenbaum-Schule besucht die ESKUSA GmbH Parkstetten
Der Förderkreis der Marianne-Rosenbaum-Schule, Staatliche Berufsschule III Straubing, hat es sich zur Aufgabe gemacht, mindestens einmal im Jahr einen Blick hinter die Kulissen besonders herausragender Einrichtungen und Betriebe in unserer Region zu werfen. Das diesjährige Ziel, die ESKUSA GmbH in Parkstetten, sollte sich als besonders lohnend erweisen.
Dr. Fred Eickmeyer, der geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens, zeigte sich vom großen Interesse an seinem Betrieb und seiner Arbeit überrascht. Neben einer großen Zahl von Vereinsmitgliedern, Freunden und Förderern der Marianne-Rosenbaum-Schule konnte er auch den Vorsitzenden des Förderkreises, den Kreisobmann des Bauernverbandes, Stadt- und Bezirksrat Franz Schreyer, begrüßen.
Mit seinen fundierten Kenntnissen und seinem leidenschaftlichen Engagement für eine zukunftsweisende Entwicklung der Landwirtschaft gab Herr Eickmeyer zunächst einen Überblick über das breite Tätigkeitsfeld.
ESKUSA arbeitet vor allem im Bereich der sogenannten Sonderkulturen. Ein besonderer Fokus liegt auf Pflanzen, die wirtschaftlich interessant, aber züchterisch wenig erschlossen sind. Eine große Rolle spielen dabei Heilpflanzen wie Arnika, aber auch Industriepflanzen für Naturkautschuk wie der Löwenzahn. Daneben rücken nachhaltige Biomassepflanzen mehr und mehr in den Vordergrund. Saatgut- und Jungpflanzenproduktion sowie Beratung und Projektarbeit im Agrarbereich runden das Geschäftsfeld ab.
ESKUSA ist stark in Forschungsprojekte eingebunden und arbeitet intensiv mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie zusammen. So arbeitet man zum Beispiel momentan mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen, wie der Reifenhersteller Continental, an der Entwicklung von Löwenzahn als Quelle für Naturkautschuk. Große Bedeutung misst Dr. Eickmeyer dabei dem Ziel zu, nachwachsende Rohstoffe aus heimischem Anbau zu etablieren, die mittelfristig wirtschaftlich und ökologisch bedeutsam sein können.
Schon deshalb sei ihm die Nähe zur regionalen, praktischen Landwirtschaft besonders wichtig. ESKUSA entwickle das Saatgut, und die heimischen Landwirte übernehmen dessen Anbau. Die Vermarktung oder Weiterverarbeitung der Ernte übernimmt dann für einzelne, ausgewählte Arten wieder die Firma ESKUSA. Für andere Arten vermittelt ESKUSA Abnehmer. Dieses Netzwerkmodell ermöglicht Spezialisierung ohne große eigene Anbauflächen.
Nach der äußerst informativen Präsentation führte Dr. Eickmeyer die Besuchergruppe durch seinen Betrieb. Beeindruckend die Werkstätten, in denen eigene Spezialtechnik zur Saatgutverarbeitung und zum Anbau der Pflanzen entwickelt wird und Prototypen gebaut werden. In großes Erstaunen versetzte die Teilnehmer die große Vielfalt an Saatgut im Lager und Jungpflanzen auf den Freiflächen und in den Gewächshäusern.
Nach zweieinhalb Stunden, gefüllt mit geballter Information und nachhaltigen Eindrücken, bedankten sich der Vorsitzende des Förderkreises Franz Schreyer bei Dr. Eickmeyer mit einem kleinen Präsent und die Besucher mit einem großen Applaus. Schließlich ließ man den Nachmittag in einem Biergarten in gemütlicher Runde ausklingen.
Johann Dilger

Schulentwicklungsgespräch mit dem Innovationsteam an der Außenstelle Mitterfels

Bei der zweiten Tandemsitzung am 25.02.2026 an der Außenstelle Mitterfels trafen sich das Innovationsteam der Regierung von Niederbayern (Martin Fritz, Ludwig Hellauer) und das QmbS-Team der Marianne-Rosenbaum-Schule. Themenschwer-punkte waren Inklusion, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Erasmus+ und vor allem Digitalisierung. Vorgestellt wurde das K+5-Modell für guten Unterricht in einer digitalen Welt sowie das Angebots‑Nutzungs‑Modell nach Helmke. Es wurden digitale Fort-bildungen (u. a. Fobizz) und technische Probleme wie WLAN, Microsoft Teams, Datensicherung und Ersatzgeräte besprochen. Weiterhin diskutierten die Teil-nehmenden KI‑Einsatz (Bayern-Cloud/Telli), Untis‑SQL‑Umstellung, WebUntis‑Module, ASV‑NEO und mögliche Handy‑Verbots‑Hüllen. Dank geht an alle Beteiligten.
StD, Winter Werner
QmbS-Teamleiter
Alois Rainer tauft „Feenstaub“ und „Lilly Waldberry“ zu Pflanze des Jahres 2026 in der Gärtnerei Öller in Ortenburg
„Feenstaub“ und „Lilly Waldberry“ heißen die beiden auserwählten Pflanzen, die am Samstag, den 18.4.26 bei der Gärtnerei 1A Öller in Ortenburg vorgestellt und durch Landwirtschaftsminister Alois Rainer getauft wurden.
Die Pflanze „Feenstaub“ ist eine faszinierende, nahezu märchenhaft anmutende Bayerische Beet- Und Balkonpflanze und „Lilly Waldberry“ eine geschmacksintensive (Waldbeeren), süße und ertragreiche Genusspflanze.
Roland Öller begrüßte die Ehrengäste, Landwirtschaftsminister Alois Rainer, Hermann Berchtenreiter, Präsident des Bayerischen Gärtnerei Verbandes, Josef Hirschenauer, Kreisvorsitzender der Gartenbauvereine, Landrat Raimund Kneidinger und Bürgermeister Stefan Lang, sowie die VetreterInnen der Marianne- Rosenbaum-Schule Schulleiterin Hermine Eckl und Fachbetreuer Günther Gruber.
Die Gärtnerei Öller gibt es mittlerweile seit über 70 Jahren. Der Betrieb umfasst aktuell 26 Mitarbeiter und 7 Auszubildende, darunter auch die Tochter Rosa Öller, die Anfang März die Ausbildung im Gartenbau (Fachrichtung Zierpflanzenbau) begonnen hat. Herr Öller betonte in seiner Rede die hervorragende Zusammenarbeit mit der Marianne-Rosenbaum-Schule, in die er gerne seine Azubis zur Berufsschule schickt.
Zur Philosophie von Roland Öller gehöre es, den Kunden frische, qualitativ sehr hochwertige Pflanzen und Blumen aus eigener Anzucht zu präsentieren. Auch Landwirtschaftsminister Rainer wies darauf hin, dass die Regionalität wieder verstärkt in den Vordergrund rücken müsse, ganz nach dem Motto „Kaufen, wo es wächst“.
Martin Schwarzer vom BGV Niederbayern beglückwünschte Firmeninhaber Roland Öller zum 70 jährigen Jubiläum verbunden mit der Ausrichtung der Pfanzentaufe. Die Pflanzentaufe ist der Startschuss für den „Tag der offenen Gärtnereien“ am 25. April 2026.
Zum Abschluss griffen Minister Rainer, Landrat Kneidinger und Bürgermeister Lang zur Handschaufel und gestalteten einen Blumenkasten, zur Freude der zahlreichen Gäste. Zum Ausklang führte Herr Öller durch seine Gärtnerei und lud die Gäste zu einem Imbiss ein.
Günther Gruber






Pack ma´s in der GA 10
Hinter dem Titel steht ein Gewaltpräventionsprojekt, das von unserer Schulpsychologin Frau Christina Kappelmeier und der Schulsozialpädagogin Frau Karina Viehbacher organisiert und durchgeführt wurde. An drei Tagen, jeweils 90 Minuten, konnten die 31 angehenden Landschaftsgärtner verschiedene Sichtweisen zur Gewalt erfahren und austauschen. Mit vielen gewinnbringenden Diskussionsbeiträgen und abwechslungsreichen Übungen gelang Frau Kappelmeier und Frau Viehbacher die Schüler für die jederzeit aktuelle Thematik Gewalt zu sensibilisieren und auch über digitale Gewalt aufzuklären. Die Schüler äußerten sich sehr positiv zum Projekt und gaben ihr ganz eigenes Fazit ab: „Solche Projekte halten wir für sehr sinnvoll und es sollten mehr davon stattfinden. Besonders gut gefallen hat uns, dass das Thema überhaupt aufgegriffen wurde und jeder seine Meinung dazu äußern konnte. Außerdem war es interessant, seine eigene Gewaltbereitschaft zu überdenken und diese auch aus der Sicht von anderen kennenzulernen und einzuordnen.“


