„GAIA“ in der Basilika St. Jakob  und Blumen, die leise vom Frühling erzählen

Man betritt die Basilika St. Jakob und schaut unweigerlich nach oben. Dort, unter der Kuppel, dreht sie sich langsam und still: GAIA. Eine rund sieben Meter große Erde, blau, weiß, zerbrechlich schön. Ein Planet zum Staunen.

Denn Anlass der Installation ist ein Jubiläum: 50 Jahre Einsatz für die Umwelt durch den ZAW in Straubing. Wir gratulieren dem ZAW sehr herzlich zu seinem 50-jährigen Bestehen und zu einem halben  Jahrhundert Mülltrennung, Kreislaufdenken, Wiederverwertung – Dinge, die selten spektakulär wirken, aber ziemlich entscheidend sind, wenn man auf diesen blauen Ball schaut, der da über den Köpfen schwebt.

Unten, vor dem Altar, antwortet die Erde auf ihre eigene Weise – mit Blumen.

Die Floristinnen der Klasse FG 11 der Marianne-Rosenbaum-Schule unter der Leitung von Frau Christine Storz und Frau Hupf-Gerber  durften zum Jubiläum am Anfangsgottesdienst einen Beitrag leisten: einen Blumenschmuck auf der Kommunionbank. Keine opulente Blumenschlacht, kein exotisches Feuerwerk. Sondern Frühling. Ganz einfach.

Tulpen, Narzissen, Hyazinthen – die vertrauten Botschafter der Jahreszeit. Blumen, die jeder kennt und die jedes Jahr aufs Neue erzählen, dass der Winter nicht das letzte Wort hat. Arrangiert wurden sie von den engagierten Floristen auf einer Konstruktion aus Zweigen, bewegt, in freier Anordnung, eine Gestaltung, wie sie zum floristischen Handwerk passt.

Nachhaltig sollte sie sein, saisonal sowieso. Als Umweltschule war das für die Beteiligten keine Nebensache, sondern der Ausgangspunkt der Gestaltung: Materialien aus der Natur, Blumen der Saison, eine Form, die ohne aufwendige Technik auskommt und dennoch bei den Betrachtern großes Staunen auslöste.

Blumen sind ein stiller, selbstverständlicher Bestandteil der Erde – und gerade in ihrer Fragilität erinnern sie daran, wie zerbrechlich dieser Planet ist.

Oben also die Erde, zu experimenteller Musik rotierend. Unten der Frühling, leise blühend.

Herzlichen Dank an Pater Martin, dem Mesner Herrn Brandl und Frau Gudrun Spät, ZAW, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, für das Vertrauen, das sie uns bei der Gestaltung entgegengebracht und uns völlig freie Hand gelassen haben.

Christine Storz, FOL

Obstbaumschnittkurs für angehende Landschaftsgärtnerinnen und Gärtner!

Unter der  Anleitung der Kreisfachberater Stefan Heller  und Harald Götz erlernten 31 angehende Landschaftsgärtnerinnen und  Gärtner der Klasse Gä 10 das fachgerechte Schneiden von Obstbäumen. Die Stadtgärtnerei in Straubing stellte als Praxisort eine Streuobstwiese im ehemaligen Landesgartenschaugelände zur Verfügung. Seit vielen Jahren ist es an unserer Schule Tradition, dass die Auszubildenden im Bereich Garten- u. Landschaftsbau, mit ihrem Klassenleiter Herrn Günther Gruber einen Schnittkurs absolvieren. Der Obstbaumschnitt unterscheidet sich vom Schnitt der Ziergehölze deutlich.

Der Obstbaumschnitt sorgt nicht nur für guten Ertrag und Qualität, sondern fördert auch das Abtrocknen der Kronen nach sommerlichen Regenfällen und vermindert die Gefahr von Pilzinfektionen, wie Schorf. Das Ziel ist der Aufbau eines stabilen Traggerüstes, denn der Baum muss dem hohem Fruchtbehang und auch dem Schneedruck standhalten. Durch den fachgerechten Schnitt soll mehr Licht in das Kroneninnere fallen, um bessere Früchte zu erhalten. Weiter wird die Langlebigkeit der Bäume erhöht. Über nichts auf der „Obstwelt“ kann man trefflicher streiten als über den richtigen Schnitt.

Doch wer die wichtigsten Wachstums – und Schnittgesetze kennt und weiß wann der richtige Schnittzeitpunkt ist, kann nicht mehr viel falsch machen. Die Grundlagen dafür wurden vorher im fachtheoretischen Unterricht vermittelt. Grundsätzlich gilt, nicht schnippeln, sondern schneiden. Also lieber eine ganze Astpartie herausnehmen, als mehrere Zweige zu stutzen. Je mehr Schnittstellen entstehen, desto mehr Wunden hat der Baum. Die Äste müssen so geschnitten werden, dass keine Aststümpfe stehen bleiben.

Größere Schnittstellen mit einem Umfang von einem alten Fünf-Mark-Stück oder größer brauchen dabei nicht mehr mit einem Wundverschlussmittel geschützt zu werden. Der Wundverschluss kann dazu führen, dass das Holz nicht ausreichend trocknet. Durch die Feuchtigkeit kann die Wundheilung wiederum verlangsamt werden. Die Selbstheilungskräfte der Bäume reicht völlig aus, vorausgesetzt man arbeitet mit sauberen und scharfen Werkzeugen.

Günther Gruber

Von „Aloha eh“ bis torffrei

Schülerfahrt zur IPM Essen – Internationale Pflanzenmesse

Am 27. Januar 2026 startete die Schülerfahrt der Berufsschule III Straubing zur Internationalen Pflanzenmesse (IPM) Essen, der weltweit bedeutendsten Fachmesse für Gartenbau und Floristik. Die Anreise erfolgte mit dem Bus über Frankfurt am Main, wo ein Zwischenstopp im Nizzagarten am Mainufer eingelegt wurde. Die Parkanlage mit ihren mediterranen Gehölzen, Stauden und Palmen vermittelte – mitten im deutschen Winter – eine eindrucksvolle Illusion des Südens und bot einen gelungenen Einstieg in die Themen Pflanzenverwendung, Standortwirkung und Gestaltung.

Die lange Busfahrt wurde durch diesen Aufenthalt sowie den ruhigen und angenehmen Fahrstil des Busfahrers aufgelockert. Am Abend erreichte die Gruppe die Jugendherberge in Essen, wo nach der Zimmeraufteilung ein gemeinsames Abendessen stattfand. Der restliche Abend stand zur freien Verfügung und diente der Erholung vor dem Messetag.

Der Messebesuch am Mittwoch, den 28. Januar 2026, begann um 8:30 Uhr mit der Fahrt zu den Messehallen. Bereits in der ersten Halle wurde die internationale Ausrichtung der IPM deutlich. Das diesjährige Messemotto „Aloha eh!“ griff Assoziationen von Blumenketten, Südsee, ewigem Sommer und einem leichten Lebensgefühl auf und spiegelte sich sowohl in floristischen Präsentationen als auch in der Wareninszenierung wider.

Insgesamt boten sieben Messehallen einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen im Gartenbau und in der Floristik. Vorgestellt wurden unter anderem Pflanzenneuheiten, innovative Kultur- und Produktionstechniken, neue Substrate, Konzepte der Warenpräsentation, Trends bei Topf- und Schnittpflanzen, digitale Vermarktungsstrategien sowie Lösungen für den Onlinehandel. Gleichzeitig wurden aktuelle floristische Themen, Gestaltungsstile und Trends praxisnah präsentiert und diskutiert.

Die Schülerinnen und Schüler nutzten den Messetag intensiv bis zum Ende der Öffnungszeiten. Sie informierten sich gezielt, führten Fachgespräche mit Ausstellern, knüpften Kontakte und sammelten wertvolle Eindrücke für ihre berufliche Ausbildung. Kurze Pausen an den zahlreichen Verpflegungsständen waren angesichts der Vielzahl an Eindrücken notwendig, um einer Reizüberflutung vorzubeugen.

Der Abend stand zur freien Verfügung in der Essener Innenstadt. Je nach persönlichem Interesse besuchten die Schülerinnen und Schüler Bars, Restaurants oder Kneipen. Um 22:00 Uhr erfolgte die gemeinsame Rückfahrt zur Jugendherberge, wo alle müde und erschöpft, aber mit vielen neuen Eindrücken, den Tag beendeten.

Die Rückreise am Donnerstag, den 29. Januar 2026, führte zurück zur Berufsschule nach Straubing. Aufgrund von Schneefall, schwierigen Straßenverhältnissen und vereinzelten Staus gestaltete sich die Fahrt anspruchsvoll. Dank der ruhigen und souveränen Fahrweise des Busfahrers erreichte die Gruppe jedoch sicher und ohne Zwischenfälle ihr Ziel.

Die Schülerfahrt zur IPM Essen stellte insgesamt eine fachlich wertvolle Ergänzung des Unterrichts dar. Sie ermöglichte den Lernenden einen direkten Einblick in internationale Entwicklungen, Trends und Zukunftsperspektiven von Gartenbau und Floristik und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur beruflichen Orientierung und Weiterbildung.

Sebastian Ehrl
Christine Storz

 

„Ein optimales Bodengefüge schaffe ich mit der Technik nicht.“

Das war eine von mehreren zentralen Aussagen, die Herr Stephan Obermaier gleich zu Beginn seines interessanten und lehrreichen Vortrags am 13.02.2026 über die Bodenfruchtbarkeit bei den Schülerinnen und Schülern der Klassen LW 10 A und LW 10 B machte. Herr Stephan Obermaier konnte aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen als Wasserberater und Bodenexperte sowie praktizierender Landwirt die Schüler mit vielen anschaulichen Beispielen begeistern. Das Wetter spielte leider nicht mit, um den Vortrag vor Ort auf einem Acker abzuhalten, sodass sich Herr Obermaier, dem Öffentlichkeitsarbeit sehr wichtig ist, kurzerhand entschloss, sein Wissen über den Boden im Klassenzimmer zu vermitteln. Nach einer Vertiefung der Unterrichtsinhalte über Bodenprofil, Bodenarten und Bodentypen zeigte er den Schülern die Bedeutung des Kalks zur Bodenverbesserung auf und verdeutlichte mit Versuchen das Bodenleben sowie die Bodenaggregate im Grünland, bei Mulchsaat und Pflug mit Frostgare bei Starkregen. Herr Obermaier stellte zudem mit der Aussage „der Ton macht die Musik“ die ganzjährigen Quell-und Schrumpfungsprozesse dieser Bodenart heraus. Er beschäftigte sich mit den Schülern mit der Frage, ob es bei Unterbodenverdichtungen einen Tiefenlockerer braucht. Er gab den Schülern den Rat, mit den Zinken der Frontladergabel den Boden auszuheben und zu beurteilen. Mit seinem spannenden Vortrag ist Herrn Obermaier gelungen, dass bei den angehenden Junglandwirten nicht nur die Technik beim Thema Boden eine Rolle spielen wird.

BFS Mitterfels – eine gute Entscheidung! Und dann?

Diese Frage stellen sich unsere Schülerinnen und Schüler jedes Jahr. Daher ist es uns, als zukunftsorientierte Berufsfachschule ein besonderes Anliegen hier aktiv zu unterstützen.
Wir machten uns am unsinnigen Donnerstag mit den Klassen EV 11 und EV 12 auf den Weg nach Regensburg zur Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement. Dort fand der „Informationstag Fachakademie“ statt. Hier bekamen wir Informationen zu den einzelnen Unterrichtsfächern durch praxisnahe Demonstrationen und zu zahlreichen Zusatzangeboten, wie z.B. Auslandspraktika über Erasmus+. Besonders interessant war auch die Teilnahme verschiedener Praktikumsgeber, die als „Arbeitgeber“ für die Studierenden des dritten Studienjahres, zur Verfügung stehen. Dadurch konnten unsere Schülerinnen sehen, wo der berufliche Weg und die Karriere hingehen können, wenn man bereit ist sich weiterzubilden.
Auch die Versorgung kam nicht zu kurz. Wir konnten uns während unseres Aufenthaltes am ständig frisch zubereiteten kalten Büfett bedienen oder mit Crêpes den Tag versüßen. Zusätzlich gab es zwei verschiedene warme Mittagsgerichte zur Auswahl.
Abschließend bekamen wir Informationen und auch persönliche Beratung von Frau StDin Gabriele Mirter, Abteilungsleiterin der Fachakademie zum Studienablauf.
Das Besondere ist hier, dass Interessierten drei Chancen auf einmal geboten werden: Den Abschluss zur Staatl. geprüfte/r Betriebswirt/in für Ernährungs- und Versorgungsmanagement, die Befähigung auszubilden über die Ausbildereignung und wenn gewünscht, eine Hochschulzugangsberechtigung bzw. Fachhochschulreife mit Mathematik und Englisch.
Es ist immer wieder beeindruckend, wie weit man mit der Ausbildung zur Assistentin für Ernährung und Versorgung bzw. der Hauswirtschafterin kommen kann. An der BFS Mitterfels wird Zukunft im Sinne von beruflicher Weiterbildung großgeschrieben.
Evi Haaga, Flin
Susanne Foierl FOLin

„Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun – sondern auch für das, was wir nicht tun“

Dieser Satz stammt von Molière aus dem 16. Jahrhundert, aber er ist so aktuell wie nie zuvor. Das durften die Schülersprecherinnen der Außenstelle Mitterfels heute sehr eindrücklich erleben. Sie wurden zu einer Fortbildung mit dem Titel „Mit allen Sinnen lernen! Nachhaltigkeit im Nawareum erleben und Ideen für die SMV entwickeln“, eingeladen. Schon gleich zu Beginn wurden unsere Sinne angesprochen mit nachhaltigen Brotaufstrichen, regionalen Brotsorten, fair gehandeltem Kaffee und Milch. Im Anschluss wurde gemeinsam überlegt, wo wir bereits nachhaltig tätig sind. Ein Workshop zeigte uns, wie unser Ökologischer Fußabdruck beim Thema Essen aussieht. Anhand eines CO2 Rechners konnten wir Strategien entwickeln, wie wir unseren Fußabdruck verbessern können und waren erstaunt, wie falsch man bzw. Frau manchmal liegen kann. Dies beeindruckte die Schülersprecherinnen besonders. Vor allem weil hier viel Praktisches gelernt wurde. Bei einer Tour durchs Nawareum lösten wir im Team verschiedene Aufgaben zum Thema Nachhaltigkeit. Danach blieb noch genügend Zeit das eindrucksvolle Museum auf eigene Faust zu erkunden, bevor es zum Mittagessen ins Café „Erneuerbar“ ging. Zum ausschließlich veganen bzw. vegetarischen Essen wurden die drei Schülersprecherinnen eingeladen. Dieses Essen war ein Highlight. Vor allem, weil hier durch die Kooperation mit den Barmherzigen Brüdern, der Inklusionsgedanke gelebt wird. Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen zaubern nachhaltige Speisen auf hohem Niveau – natürlich alles in Bioqualität mit regionalen Wurzeln. Nach dem Essen wurde uns an zwei Beispielen aufgezeigt, wie nachhaltig Schule sein kann. Dabei konnten wir feststellen, dass wir an der Außenstelle schon richtig gute Arbeit leisten. Den restlichen Nachmittag entwickelten wir in 4 Teams Ideen für die SMV, die lang- oder auch kurzfristig umgesetzt werden können. Denn eines wurde uns heute klar: Wenn alle darauf warten, dass die anderen anfangen die Welt besser zu machen, dann passiert wenig oder sogar nichts! Ganz egal wo wir anfangen, alles spielt eine Rolle!

Nora Fütterer, Julia Heilmeier, Bianca Serb und Evi Haaga

Tag 10 – Ein abwechslungsreicher Tag zwischen Politik, Praxis und Kreativität

Nach einem warmen Porridge starteten wir politisch in den Tag und erhielten dabei
spannende Einblicke in das Thema Frauenrechte in Österreich. Parallel dazu
gestaltete der andere Teil der Gruppe, wie bereits zuvor die zweite Gruppe, CDs.
Nach einer kurzen Pause lernten wir verschiedene Spielformen in der Kita kennen
und probierten selbst unterschiedliche Regelspiele aus. Anschließend stellten Frau
Ammon und Frau Lohberger den österreichischen Schülerinnen die Ausbildung zur
Kinderpflegerin in Bayern vor. Zum Abschluss dieses Unterrichtsblocks durften wir
noch eigenes Badesalz herstellen.
Zum Mittagessen wurden die am Vortag im Kochkurs zubereiteten Nougatknödel
sowie eine Knoblauchsuppe serviert. Danach bereitete ein Teil der Gruppe mit großer
Konzentration und viel Hingabe dekorative, symmetrische Kugelgestecke zu; der
spannende Teil wird der Rücktransport dieser Kunstwerke nach Straubing sein.
Währenddessen unterstützte die andere Gruppe die österreichischen Schüler
tatkräftig in der Küche und kümmerte sich um die süßen Speisen, unter anderem um
glasierte Orangen und karamellisierte Äpfel.
Nach dem Unterricht unternahmen wir einen kurzen Ausflug zum Dorfsupermarkt und
stärkten uns anschließend beim Abendessen. Der Tag fand seinen Abschluss mit
einem kurzen Fitnessprogramm im Gymnastikraum.

Wahr oder falsch?

  • In Österreich dürfen Frauen seit 1995 ihren Nachnamen bei Eheschließung
    behalten.
  • Ist einer Schülerin das florale Gesteck runtergefallen und die ganze Arbeit war
    zunichte?
  • Frau Ammon und Frau Lohberger wurden von mehreren Lehrkräften für
    Schülerinnen gehalten?

Tag 9

Fit in den Tag starteten wir mit zwei Stunden Pilates. Dabei standen Wandworkouts
sowie Kopf- und Handstände auf dem Programm, die mit viel Motivation ausprobiert
wurden.
In einer kurzen Französisch-Einheit lernten wir, uns vorzustellen: „Ich heiße …“, „Ich
wohne in …“ und „Ich bin …“. Nach einem kurzen „Au revoir“ durften wir selbst kreativ
werden und Seife einschmelzen, färben und neu eingießen.
Nach dem gemeinsamen Mittagsbrunch unterstützten die Mädels die österreichischen
Schüler tatkräftig in der Küche beim Zubereiten von Knoblauchsuppe und
Nougatknödeln, während Frau Ammon und Frau Lohberger von Frau Direktor eine
Schulhausführung erhielten.
Anschließend machte sich ein Teil der Gruppe zügig auf den Weg nach Steyr. Dort blieb
Zeit für eine kleine Bummeleinheit sowie das Abendessen. Die andere Gruppe nutzte die
Zeit, um Schulaufgaben für zu Hause zu erledigen und Nähstücke fertigzustellen.

Fragen:

  • Mussten wir unser Abendessen in der Kälte auf der Straße essen?
  • Waren wir Zeugen eines Diebstahls?
  • Hat eine Schülerin heute schon heimlich einen Nougatknödel verspeist?

Tag 8

Unser Tag begann mit dem Fach Entwicklungspsychologie. Anschließend erhielten
wir im Unterricht Unternehmensführung die Möglichkeit, die selbstproduzierten
Produkte der Schule zu begutachten.


Darauf folgte eine kreative Einheit, in der wir eigene CDs gestalten durften. Diese
werden später zu einem großen Gesamtbild zusammengefügt und in der Schule
ausgestellt.


Im Anschluss bekamen wir einen theoretischen Input zu den Themen Ton, Brennen
und Glasieren. Danach durfte unsere Gruppe erste praktische Erfahrungen
mit Gips sammeln und sich an kleinen Dekoartikeln ausprobieren.


Weiter ging es mit einer Einführung in die Brandmalerei auf Holz, bei der wir diese
Technik selbst testen konnten. Nach der Mittagspause schlüpften wir in die Rolle von
Barkeeperinnen und mixten in der hauseigenen Bar verschiedene Cocktails, die wir
anschließend verkosten durften.


In der Freizeit stärkten unsere Mädels ihre Muskeln, entspannten beim Lesen und
widmeten sich dem Häkeln.


Fragen:
Nach der Cocktailverkostung waren wir alle leicht beschwipst.
Wir kommen alle mit einem gebrannten Schullogo nach Hause.
Heute waren fast keine der österreichischen Schüler im Unterricht

Tag 6 und 7

Am Samstag starteten wir mit einem gemeinsamen Frühstück, danach ging es zum
Bummeln nach Steyr. Frau Vierl fungierte dabei als persönlicher Taxidriver und machte
es möglich, Frau Ammon und Frau Lohberger vom Bahnhof abzuholen und sicher zur
Schule zu bringen. Nach einer kurzen, knackigen Übergabe verabschiedeten sich leider
Frau Vierl und Frau Müller nach Straubing. Anschließend gab es ein selbstgekochtes
Abendessen mit Marmorkuchen als Dessert.
Nach unserem Dornröschenschlaf begannen wir den nächsten Tag erholt und
ausgeschlafen mit einem gemeinsamen, leckeren Frühstück. In der Freizeit fanden
verschiedene Aktivitäten statt, darunter Yoga und Gymnastik, aber auch Häkeln sowie
schulische Arbeiten. Um unsere Reserven wieder aufzufüllen, kehrten wir im Gasthaus
zur Linde ein. Nach der leckeren Stärkung wagten wir einen ausgiebigen, zweistündigen
Spaziergang durch Matsch und Schnee rund um Kleinraming. Das Abendprogramm
bestand aus Restlessen, Häkeln und gemeinsamen Spielen.
Fragen:

  • Sind Frau Lohberger und Frau Ammon pünktlich am Bahnhof Steyr
    angekommen?
  • Mussten Emily und Frau Ammon zum Restaurant sprinten, um das Essen noch
    rechtzeitig holen zu können?
  • Begleitete uns eine Katze bei unserem Spaziergang