Tag 2: Praxisunterricht

Nach einer erholsamen ersten Nacht im Schülerwohnheim wurden wir wie abgesprochen um 06:40 Uhr durch Klopfen an die Tür von der Heimleitung geweckt.

Ab 7 Uhr gab es ein Frühstücksbuffet im Speisesaal mit Müsli, Aufschnitt, Kaffee, Tee uvm.

Anschließend hatten wir bis 8:30 Uhr Zeit, ehe der erste richtige Unterricht für uns startete.

Die Themen des heutigen Unterrichts waren Baustoffe. Im anschließenden Fach ging es um die Beleuchtung einzelner Nährstoffe in der Pflanzenernährung.

Um 11:45 Uhr gab es Mittagessen. Es gab regionales Hendl mit Reis und Bratensoße, dazu ein Salatbuffet und zwei Tagessuppen. Insgesamt ein sehr anspruchsvolles und reichhaltiges Angebot, das scheinbar auch sehr regional ist.

Nach der Pause schmissen wir uns in die Arbeitsklamotten für den Praxisunterricht, welchen wir zuvor aus drei Angeboten wählen konnten.

Gruppe 1: Materialkunde, Gruppe 2: Gesteck binden, Gruppe 3: Staudenbeetpflege.

Kilian und Emely wählten Gruppe 2, der Rest fand sich in Gruppe 3 wieder.

Bei der Staudenbeetpflege wurden wir nochmals in drei Teams unterteilt und bepflanzten diverse Beete neu. Hierbei gruben wir um, pflanzten ein, füllten mit Erde auf und bedeckten die Beete mit frischem Rindenmulch.

In der Gruppe „Gesteck binden” wurden zuerst die theoretischen Grundlagen diskutiert und anschließend durfte jeder Schüler ein eigenes Gesteck anfertigen.

Um 17:10 Uhr trafen wir uns alle wieder im Speisesaal und genossen gemeinsam das Abendessen.

Tag 1: Anreise und Kennenlernen

Bei trübem und regnerischem Wetter machten wir uns am 6. Oktober 2025 von zu Hause aus auf den Weg nach München. Wir trafen uns alle am Hauptbahnhof, um von dort aus mit dem Zug nach Rotholz zu fahren.

Nach der etwa eineinhalbstündigen Fahrt wurden wir am Bahnhof von Frau Koller abgeholt und konnten uns in der Kantine bei einem Mittagessen stärken.

Die Ankunft in Rotholz war sehr beeindruckend. Die Lehranstalt liegt eingebettet zwischen Bergen, auf denen teilweise schon Schnee lag.

Nach dem Mittagessen und dem Bezug unserer Zimmer im Schülerwohnheim durften wir am Unterricht von Frau Lagler-Gschleiner teilnehmen. Besonders gut hat uns die Vorstellungsrunde gefallen. Die Mitschüler zeigten auf einer Tiroler Landkarte den Standort ihrer Ausbildungsbetriebe und ihres Wohnorts, sodass wir uns ungefähr vorstellen konnten, woher die Schüler kommen. Anschließend stellten wir uns den neuen Mitschülern mithilfe einer Landkarte von Bayern vor.

Am Abend ließen wir den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.

Danach erkundeten wir bei einem kurzen Spaziergang zu einem Supermarkt in Jenbach die Umgebung.

Anfangsgottesdienst 2025

Gemeinsame Anfangsgottesdienste der Joseph-von-Fraunhofer Berufsschule 1 und der Marianne-Rosenbaum-Berufsschule 3 zum Thema: „Lernen, Ehrgeiz und harte Arbeit führen zu Erfolg und Glück!“

Mit drei feierlichen Anfangsgottesdiensten starteten die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der Staatlichen Berufsschule I und III Straubing sowie die Klasse TKM1 der Kommunalen Fachschule für Maschinenbau in das neue Schuljahr. Die Gottesdienste fanden an den Mittwochen, 24. September, 01. Oktober und 08. Oktober, in der evangelischen Christuskirche in Straubing statt.

Unter dem Thema „Lernen, Ehrgeiz und harte Arbeit führen zu Erfolg und Glück“ stand in diesem Jahr die Motivation im Mittelpunkt, mit Zuversicht und Zielstrebigkeit ins neue Schuljahr zu starten. In Texten, Liedern, Meditation und Gedanken wurde verdeutlicht, dass persönlicher Einsatz und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wichtige Grundlagen für Erfolg und Zufriedenheit sind – in der Schule ebenso wie im späteren Berufsleben.

Organisiert wurde der Gottesdienst von der Fachschaft Religion der beiden Berufsschulen. Ein besonderer Dank gilt den Verantwortlichen der evangelischen Christuskirche für die freundliche Überlassung der Kirche sowie den beiden Organisten Frau Raab und Herrn Bründl für die stimmungsvolle musikalische Begleitung. Ein herzliches Dankeschön auch an die Schulleiterin Frau OStDin H. Eckl für die Grußworte an die Schüler.

Ein herzliches Dankeschön geht auch an alle mitwirkenden Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen sowie weiteren Unterstützern, die mit viel Engagement und Kreativität zum Gelingen beigetragen haben.

Die feierliche Atmosphäre und die ansprechende Gestaltung sorgten dafür, dass der Gottesdienst von den Schülerinnen und Schülern sehr positiv aufgenommen wurde. Er bot einen besinnlichen und zugleich motivierenden Start in das neue Schuljahr – mit der klaren Botschaft: Wer mit Herz, Fleiß und Glauben an sich selbst arbeitet, wird Erfolg und Glück finden.

Armin Fliegerbauer, OStR

Fachbetreuer Religion und Ethik

Kennenlernfrühstück der Sozialpflege

Am Dienstag, 07.10.25 war es wieder soweit. Die 11. Klasse der Sozialpflege bereitete ein Frühstück für die „Neuen“ vor. Um 11 Uhr wurden die 10. Klassen geholt, um in die Schulküche zu kommen. Dort erwartete sie das vorbereitete Frühstück. Es gab Weintrauben, Vollkornbrot, Aufstriche und Müsli. Wichtig war der gemeinsame Austausch. Auf 2 großen Tischen mischten sich die beiden Sozialpflege-Klassen und konnten miteinander in Austausch treten. Damit dies gelingen kann, braucht es das Engagement der vorbereitenden Lehrkraft Fr. Schreiber, die dies mit der Klasse S11 sehr gut meisterte – trotz knapper Zeit im Vorfeld und der im Unterricht neuen Schüler. Dank auch an die Lehrkräfte Fr. Baumgartner, Fr. Fischer und Fr. Röder, die auch an dieser Gemeinsamkeit teilnahmen. Hr. Dietlmeier hielt als unser Schulleiter eine kleine Ansprache und bedankte sich für die Arbeit und diese jährlich statt findende „wertvolle Geste“. Die angenehme Atmosphäre bestätigt auch dieses Jahr wieder, wie schön diese Tradition ist!

Für den Fachbereich: Pia Röder

Schüler zeigen, wie weit unsere Lebensmittel reisen

Ein besonderes Highlight des Schrannenmarkts 2025 war der kreative Beitrag der Berufsfachschule Ernährung und Versorgung aus Mitterfels. Die engagierten Schülerinnen und Schüler machten auf ein Thema aufmerksam, das oft im Alltag übersehen wird: die teils enormen Transportwege unserer Lebensmittel.
Anhand von drei alltäglichen Produkten – Butter, Karotten und Kartoffeln – luden sie die Besucher dazu ein, selbst zu schätzen, wie viele Kilometer diese Lebensmittel vom Erzeuger bis zum Teller zurücklegen. Die Aktion war nicht nur informativ, sondern auch interaktiv. Wer sich beteiligte und eine Einschätzung abgab, wurde mit einem köstlichen Karottenmuffin aus eigener Herstellung belohnt. Regional, frisch und mit Liebe gebacken – ein perfektes Beispiel für nachhaltigen Genuss. Die Schüler zeigten damit eindrucksvoll, wie Bildung, Bewusstsein und Genuss Hand in Hand gehen können. Ihr Stand war nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch des Dialogs – über Konsumverhalten, Regionalität und die Verantwortung, die wir als Verbraucher tragen.

FOLin Nicole Schreiber

Die Justiz ist für die Menschen da – eine Richterin berichtet aus der Praxis

Im Rahmen der Präventionsarbeit an unserer Schule fand ein besonders eindrucksvoller Vortrag zum Thema „Typische Straftaten Jugendlicher und ihre Folgen“ statt. Als Referentin durften wir eine Richterin des Amtsgerichts Deggendorf begrüßen, die mit großem Engagement und vielen anschaulichen Beispielen aus ihrem Berufsalltag berichtete.

Die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Kinderpflege sowie der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung folgten dem Vortrag mit großem Interesse. Besonders aufmerksam lauschten sie, als es um Straftaten im Umgang mit dem Smartphone ging – etwa Cybermobbing, das unerlaubte Weitergeben von Fotos oder Beleidigungen in Chatgruppen. Die Richterin machte deutlich, dass auch scheinbar „kleine“ Vergehen im Internet ernste rechtliche Folgen haben können.

Im Anschluss an den Vortrag nutzten viele Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Fragen zur Ausbildung und zum Berufsalltag einer Richterin zu stellen. Offen und authentisch berichtete die Referentin dabei auch von besonderen Fällen, die sie in ihrer Laufbahn beschäftigt haben, und davon, wie ihr Beruf ihr Privatleben prägt.

Der Vortrag bot spannende Einblicke in die Welt der Justiz und leistete zugleich einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Rechtsbewusstseins unserer Schülerinnen und Schüler.

Michael Haaga

Pitschnass, aber glücklich – Wandertag im Straubinger Tiergarten

Regen? Was für Regen? Die Klassen EV12 und EV10 ließen sich am Wandertag nicht unterkriegen und stapften gemeinsam mit ihren Lehrerinnen durch den Straubinger Tiergarten. Mit dabei: unser Schulhund Leni – für Leni war es der erste Zoobesuch ihres Lebens.
Besonders laut wurde es bei den Papageien: Sie führten mit Leni eine muntere Unterhaltung, bei der jedes Tier unbedingt das letzte Wort haben wollte. Die Schüler dagegen bestaunten fasziniert die Tiger und Bären und ließen sich selbst vom Regen die Laune nicht verderben. Trotz des Dauerregens ein tierisch spannendes Abenteuer für alle!

Lena Müller, FLin

Demenzparcours mit den Sozialpflegeklassen bei der AOK

 Am Freitag den 26.09.2025 waren die Sozialpflegeklassen in zwei Gruppen mit Frau Fischer und Frau Röder in der AOK bei einem Demenzparcour. Organisiert wurde die Veranstaltung durch die Gesundheitsregion Plus Straubing.  

Frau Primbs und Frau Brehm, leiteten die Schüler an und standen für Fragen bereit. Beide engagieren sich ehrenamtlich und leisten einen großartigen Beitrag, in der Demenz-Aufklärung. Dabei hilft ihnen sicher ihre langjährige Pflegeerfahrung (Einrichtungsleitung in einem Seniorenheim und Lehrerin an einer Altenpflegeschule – beide bereits in Rente). 

Bei dem Workshop wurden praktische Einsichten in die Demenz durch einen praxisnahen Parcours erfahren. Das Einfühlungsvermögen und das Verständnis für Alltagsherausforderungen Demenzbetroffener gefördert. Auch die fachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in der Pflege und Begleitung älterer Menschen wurden dadurch erweitert. 

Frau Primbs und Frau Brehm führten die Teilnehmenden durch die zehn Stationen des Parcours. Die Referentinnen erklärten den Schülerinnen und Schülern die jeweiligen Stationen, gaben Anleitung und standen unterstützend zur Seite.  

Alltagsnahe Simulationen wurden eingesetzt, um das Erleben von Alltagsbarrieren bei Demenz nachzuerleben. Die Stationen dienten dazu, Gefühle, Bedürfnisse und Herausforderungen Demenz-betroffener nachzuvollziehen. So sollten beispielsweise die kleinen Knöpfe einer Schürze mit dicken Handschuhen geschlossen werden.  

Zu jeder Aufgabe gab es ein kleines Heftchen in dem die Situation sowohl, aus Sicht der Angehörigen, wie aus der der Betroffenen beschrieben wurde.  

Reflexionsphasen ermöglichten den Lernenden, persönliche Eindrücke, Lernfortschritte und ggf. ethische Fragen zu formulieren.

Ziel des Workshops war, den Schülern neue Sichtweisen zu vermitteln. 

Eine Steigerung des Einfühlungsvermögens und der kommunikativen Kompetenzen im Umgang mit Demenzpatientinnen und -patienten. 

Eine Sensibilisierung für die Bedeutung einer patientenorientierten Pflege und die Notwendigkeit individueller Betreuungskonzepte. 

Die Förderung von Teamarbeit, Verantwortung und professioneller Haltung im Pflegekontext. 

Die Teilnehmenden zeigten großes Engagement und reflektierten ihre Erfahrungen kritisch. Durch den direkten Kontakt mit den erfahrenen Praktikerinnen erhielten die Schülerinnen und Schüler praxisnahe Impulse für die weitere Ausbildung und Arbeit. 

Caro Fischer 

Gedanken der Teilnehmenden:

„Wow, ist das schwer.“ 

„Ganz schön frustrierend, wenn so etwas einfaches nicht klappt.“ 

„Ich werde im Umgang mit Demnzerkrankten geduldiger sein.“ 

„Ich bin jetzt echt müde, das war sehr anstrengend.“ 

Kinderpflege 11 mit EV 11 im Kinderland

Am Wandertag, den 25.09.25 machten sich die Klassen 11 der Kinderpflege und Ernährung & Versorgung gemeinsam auf den Weg nach Straubing. Zuerst stand das Strupinga Kinderland auf dem Programm. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler sich austoben und miteinander spielen. Anschließend ging es weiter zum Bowlen, wo Teamgeist und gute Laune im Vordergrund standen. Die Schüler freuten sich sehr, dass unser Außenstellenleiter Herr StD Michael Haaga sich Zeit genommen hatte, dabei zu sein. Zum Ausklang des Tages stärkten sich alle noch bei McDonald’s. Gerade weil das Wetter so schlecht war, war der Ausflug die beste Entscheidung: Die Klassen verbrachten einen abwechslungsreichen, fröhlichen Tag miteinander und konnten ihre Klassengemeinschaft stärken.

Katharina Doppelhammer

Schrannenmarkt in Straubing – wir Landwirte waren dabei!

Der Fachbereich Landwirtschaft auf dem Schrannenmarkt in Straubing.

Am Sonntag, den 21.9.25 fand der 27. Schrannenmarkt in der Stadt Straubing statt. Unser Fachbereich Landwirtschaft hatte gemeinsam mit dem Amt für Landwirtschaft einen Stand aufgebaut. Erfreulich war der Besuch des Landwirtschaftsministers Alois Rainer! Neben einem Quiz durften die Besucher ihre Geschicklichkeit beim Maisspiel testen. Als kleines Präsent gab es Zwiebeln!

Früher war die „Straubinger Schranne“ der wichtigste Getreidemarkt in der Kornkammer Bayerns. Heute ist die „Schranne“ ein bedeutendes Kommunikationsforum für gemeinsame Anliegen von Erzeugern und Verbrauchern. Es geht neben Brauchtum und Tradition um die Weiterentwicklung unserer heimischen Landwirtschaft. Im Mittelpunkt steht die Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung hochwertiger Nahrungsmittel aus regionaler Herkunft.

Vertreten war unsere Schule durch den Kollegen StR Johannes Eckl und StD Günther Gruber. Besonders erfreulich war, dass auch mit Barbara Röder, Tobias Helmbrecht, Neo Blümle und Philipp Beutl 4 Schüler aus dem Berufsgrundschuljahr dabei waren.

Vielen Dank für das Engagement und die Teilnahme.

Günther Gruber