Abschlussfahrt nach Nürnberg

Am Ende des Schuljahres ging es für die Schüler der BVJ-Klasse mit ihren Lehrkräften Fr. Doppelhammer und Fr. Wunder nach Nürnberg. Nach einer zweistündigen Fahrt mit der Bahn ging es mit der Tram weiter zum Tierpark. Die Schüler erkundeten selbstständig den Park und die Tierwelt. Nach zwei Stunden Aufenthalt, fuhren wir wieder Richtung Innenstadt. Denn Nürnberg ist zu schön, um daran vorbeizufahren. Die Nürnberger Burg, die Pegnitz, an der sich zahlreiche Cafés und Restaurants befinden und die Shoppingmöglichkeiten, sind sehr sehenswert. Somit erlebten die Schüler einen schönen sonnigen Tag in Mittelfranken und konnten das Schuljahr gemeinsam in netter Runde abschließen.

Lese- und Lernecke im BVJ Klassenzimmer

Das BVJ-Klassenzimmer hat eine neue Lese- und Lernecke bekommen. Auf Initiative der Klassenlehrerin Veronika Wunder, wurden die nötigen Regale, Teppich, Sitzkissen usw. beim Ikea bestellt. Die Schüler waren voller Tatendrang, sodass nach wenigen Stunden alles Möbel montiert wurden. Gleich wurde die Sitzecke ausprobiert und für gut gefunden. Somit können sich die neuen Schüler über viel Stauraum und eine schöne Lernatmosphäre im Klassenzimmer freuen. Notwendige Lernmaterialen werden im Laufe des nächsten Schuljahres bestellt und aufbereitet.

Tag der offenen Tür der Bundeswehr Regen

Mit Fr. Doppelhammer, Fr. Wunder, Herrn Ehrl und 14 Schülern der BVJ und BVJ-flex ging die Fahrt nach Regen los. Nach einer einstündigen Busfahrt teilte man die Klassen vor Ort auf verschiedene Stationen auf, um so viel wie möglich von dem Alltag der Bundeswehr und der Ausstattung mitzubekommen.
Zu Beginn durften sich die Schüler unterschiedliche Kampf- und Sanitärfahrzeuge anschauen. Man konnte in die Panzer hineinklettern und die Enge in so einem Fahrzeug erleben. Neben Fahrzeugen wurden Waffen der Scharfschützen ausgestellt und die Schüler hatten die Möglichkeit, die Ausrüstung (Weste, Rucksack) eines Soldaten zu tragen, die in etwa 30 kg wog.
Danach wurde ein Angriff simuliert, in dem Soldaten der Bundeswehr ein besetztes Haus mit Hilfe von Panzern einnehmen. Währenddessen erklärte uns ein Soldat, welche Strategien mit dieser Übung verfolgt werden.
Abschließend erzählte ein Soldat von seiner Laufbahn in der Bundeswehr. Die Schüler hatten die Möglichkeit jederzeit Fragen zu stellen. Nach einem leckeren Mittagessen wurden wir wieder Heim gefahren.
Es war ein sehr lehr- und abwechslungsreicher Tag, der uns allen sehr viel Spaß machte.

Stilkundliche Rundreise durch Straubings Innenstadt

Die historische Innenstadt von Straubinger bietet neben dem markanten, gotischen Stadtturm eine Vielzahl von Gebäuden unterschiedlichster Zeitepochen! Jeder kennt die außergewöhnlichen Fassaden des Straubinger Stadtplatzes. Doch wer weiß, aus welcher Zeitepoche sie stammen? Die Flo11 weiß das :-)!
Am Freitag, den 28.07.23 konnten sie ihr erworbenes Wissen des Stilkundeunterrichtes in einer Stadt – Rallye unter Beweis stellen. Es wurden verschiedene Gebäude und Bauwerke aus unterschiedlichen Epochen zugelost. In kleinen Gruppen hatten die Schülerinnen nun die Aufgabe die jeweilige Fassade bzw. das jeweilige Bauwerk epochal unter die Lupe zu nehmen, richtig einzuordnen und die kennzeichnenden Merkmale herauszuarbeiten. Im Anschluss präsentierten die Gruppen ihr Ergebnis vor der gesamten Klasse. Unter den vorgestellten Bauwerken waren z.B. verschiedene Rokoko – Fassaden des Stadtplatzes, die Brunnen des Theresien – und Ludwigsplatzes, der Stadtturm, die Basilika, das Jugendstil -Gebäude am Viktualienmarkt und das Spital- Tor. Im Anschluss wurden, in einem gemeinsamen Rundgang, noch weitere Gebäude der Simon – Höller – Straße, des Stadtplatzes und die Cafebar zeitlich eingeordnet.

Sonja Marchl

Farbenfroher Sommerflor am Straubinger Stadtplatz

Thunbergia, Pelargonia, Plectrantus, Tagetes, Cleome, Begonia – um nur ein paar der bunten und vielfältigen Pflanzen aufzuzählen – welche die Klasse Gärtner 11 am Donnerstag, 27.07.2023 in Kübeln, Trögen und Pflanzbeeten am und um den Straubinger Stadtplatz herum unter die Lupe nahm.
In verschiedenen Gruppen aufgeteilt, hatten die Schüler Arbeitsaufträge zu erfüllen. Zum einen die vorhandenen Pflanzen zu erkennen und botanisch zu benennen. Des Weiteren die Pflanzungen gestalterisch zu beurteilen. Nach einer kurzen Bearbeitungszeit, präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse vor der Klasse.
Dabei wurden die Pflanzungen am Kinseherberg, am Stadtplatz (Brunnen, Kübel, Tröge und Baumunterpflanzungen) fachlich untersucht. Unter anderem beispielsweise nach der Farbauswahl, der Gestaltungsformen, den Texturen und Strukturen, Streuungen, Reihungen, Höhen und Tiefen. So wurde an realen Pflanzungen die Inhalte des Jahres wiederholt. Die Schüler hatten sichtlich Freude an der Aufgabe und daran ihr erworbenes Wissen weiterzugeben.

Sonja Marchl

Die Garten-und Landschaftsbau – Klasse besichtigt Straubinger Vorgärten

Ein Vorgarten stellt die Visitenkarte eines jeden Hauses dar. Entsprechend individuell haben viele Gartenbesitzer Ansprüche an die Gestaltung ihres Vorgartens. Denn, egal wie groß ein Vorgarten ist, er trägt zum ersten Eindruck eines Hauses und auch seinen Bewohnern bei. Eine Vorgartengestaltung sollte demnach gut durchdacht sein. Aus diesem Grunde machte sich die Klasse Gä10, die Gärtnerklasseklasse mit der Fachrichtung Garten-Landschaftsbau, am 19. Juli 2023 auf, um Straubinger Vorgärten zu besichtigen.
Nach einem kurzen Marsch entlang des Allachbaches erreichten wir das relativ neue Baugebiet „An der Kraftzentrale“ in Straubing. Nach einem gemeinsamen Rundgang durch die kleine Siedlung, wurde die Klasse in vier Gruppen eingeteilt. Sie konnten sich einen der Vorgärten aussuchen, um diesen zu analysieren. So sollten sie z.B. zuerst den vorhandenen Vorgarten hinsichtlich seiner Struktur, des Farbkonzeptes, der Pflanzenauswahl und der verwendeten Materialien beschreiben. Im Anschluss daran sollten sie selbst kreativ werden und fachmännisch, für den ausgewählten Vorgarten, eine Um- bzw. Neugestaltung für diesen entwerfen. So konnten an „echten“ Vorgärten der Jahresstoff von Gestaltungslehre und Pflanzenkunde wiederholt und vertieft werden. Die Schüler präsentierten bei einem finalen Rundgang ihre vier Gruppen- Ergebnisse und Gestaltungsvorschläge vor der gesamten Klasse.

Sonja Marchl

Schüler lernen von Schülern,

unter diesem Motto fand am Montag, den 17.7.23 ein Inklusionsprojekt der Marianne-Rosenbaum-Schule Straubing statt.

Auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Landstorfer in Gschwendt bei Ascha, trafen sich die Schülerinnen und Schüler des BGJ Landwirtschaft und mit der an unserer Schule ausgelagerten Klasse des Förderzentrums St. Wolfgang.

Auf verschiedenen Stationen gaben die angehenden Landwirte den jungen Gästen Einblick in die Arbeit eines Landwirtes.

Sie bestimmten verschiedenste Futtermittel, wie Grassilage, Maissilage oder Heu. Beim Stallrundgang schätzten sie das Gewicht der Kühe und beobachteten die Arbeitsweise des Melkroboters. Sie durften Milchaustauscher für die Kälber anrühren und die kleinen Rinder füttern. Ihre Geschicklichkeit konnten sie beim Errichten eines Holzstapels in möglichst geringer Zeit, unter Beweis stellen.

Gegen Mittag gab es dann zum Abschluss eine gemeinsame Brotzeit mit den Lehrern und der Familie Landstorfer.

Günther Gruber

Neue Bodenfräse für den Gartenbau!

Am 18.7.23 konnten wir endlich die neue Gartenfräse in Empfang nehmen.

Es handelt sich um eine Umkehrfräse mit einem 6KW Viertaktmotor.

Eine Besonderheit ist das Differentialgetriebe, das eine leichtere Handhabung ermöglicht.

Eingesetzt wird das Gerät in unserem Schulgarten als Bodenbearbeitungsgerät und als Anschauungsobjekt bei gartenbautechnischen Lerninhalten.

Auch unser Hausmeister freut sich über die Neuanschaffung, da die Fräse auch zukünftig zum Schneeräumen mit einem Räumschild umfunktioniert werden kann.

Günther Gruber

Straubings Stadtplatz blüht bunt!

Am Freitag, dem 14. Juli 2023 machte sich die Klasse Floristik 10 auf den Weg, im Rahmen des Pflanzenkundeunterrichts, in die Innenstadt von Straubing. Am Stadtplatz angekommen, wurde die Klasse in drei Gruppen aufgeteilt. Es sollten die sommerlichen Pflanzungen am Kinseherberg und am Stadtplatz (Brunnen Theresienplatz, Pflanzkübel Theresienplatz und Baum-Unterpflanzungen vor dem Polizeigebäude) unter die Lupe genommen werden.
Die Schülerinnen sollten die Bepflanzungen bzw. Beete beispielsweise nach der Pflanzauswahl, der Farbauswahl, den Kontrasten, der Gestaltungsformen, den Texturen und Strukturen, Streuungen, Reihungen, Höhen und Tiefen untersuchen.
So wurde an realen Pflanzungen die Inhalte des Jahres wiederholt. Die Schülerinnen hatten sichtlich Freude an der Aufgabe und daran ihr erworbenes Wissen weiterzugeben. Denn nachdem sie die Pflanzungen pflanzenkundlich und gestalterisch analysiert hatten, präsentierten sie ihr Ergebnis jeweils vor der ganzen Klasse.

Sonja Marchl

Wissenswertes über Steckschaum

Am 10.07.2023 durften wir, die Floristen der Klasse FG10, von Frau Evi Gerull, einer Mitarbeiterin der Firma Oasis, einige sehr interessante Fakten über das bewährte Steckmedium erfahren. Es wurde uns erklärt, dass es nicht nur einen Oasis Streckschaum gibt, sondern entscheidende Unterschiede auszumachen sind. Zunächst gibt es den „Standard“ Steckschaum, welcher am weichsten und sich somit vor allem für feine Stiele eignet. Dann den „Ideal“ Steckschaum, welcher eine mittlere Festigkeit besitzt und dadurch für alltägliche floristische Arbeiten zu benutzen ist und zuletzt der „Premium“ Steckschaum, der stabilste Steckschaum, dieser sollte besonders für große, schwere Werkstücke verwendet werden. Zudem wurde die gesamte Klasse in Bezug auf die Entsorgung des Mediums belehrt. Denn er baut sich nämlich nicht von selbst ab, er zersetzt sich nur bis aufs Kleinste, bleibt dann jedoch als Mikroplastik zurück. Daraus geht hervor: Steckschaum in den Restmüll, nie auf den Biomüll!
Auch über das Thema Wassersäule wurden wir aufgeklärt und wissen nun, wie wir das Austreten von Wasser bei gestapelten Steckschwämmen verhindern können und weshalb es überhaupt ausrinnt. Neu für uns war außerdem die Herstellung des Steckschaums. Dieser wird aus Rohöl hergestellt, welches zu Kunstharz verarbeitet und anschließend mit Treibmitteln aufgeschäumt wird. Natürlich wurde auch zum Thema Nachhaltigkeit einiges gesagt. Frau Gerull stellte uns die erste kompostierbare Steckmasse, den „Terra Brick“ vor. Dieser besteht nicht wie der üblichen Steckschaum aus Rohöl, sondern aus Kokosfasern und einem Bindemittel. Diese naturfreundliche Alternative hat jedoch auch den Nachteil, dass sie länger zum Vollsaugen braucht und schwieriger zu bestecken ist, da die Fasern robuster sind. Diese Nachteile werden wir jedoch in Zukunft in Kauf nehmen müssen, da bereits einige Friedhöfe planen, die handelsübliche Steckmasse zu verbieten. Doch wer weiß schon wie sich die „Terra Bricks“ bis dahin noch weiterentwickeln und welche Methoden und Varianten bis dahin noch auf den Markt kommen.
Wir danken Frau Gerull herzlichst für ihren Besuch und für den äußerst interessanten und informativen Vortrag über die Firma Smithers – Oasis und deren Produkte.

Ringlstetter Sophia, Flo10

Eine blumige Angelegenheit – praktische Abschlussprüfung Floristik

So lautete die Überschrift im Straubinger Tagblatt, als über die praktische Abschlussprüfung der Floristen berichtet wurde. Denn neun Floristinnen aus ganz Niederbayern meisterten am 06. Juli 2023 erfolgreich kreativ und fachlich ihre floralen Abschlussarbeiten vor der Industrie – und Handelskammer in der Aula der Marianne – Rosenbaum – Schule.
Ein Strauß, eine gesteckte Gefäßfüllung und eine Pflanzschale, war für alle Absolventinnen verbindlich. Trauerschmuck sowie Hochzeitsschmuck und Tischschmuck standen auswählbar als 90 – Minuten Herausforderung zur Wahl. In diesem Jahr legten sich alle Auszubildenden einstimmig auf den Bereich Trauerschmuck fest. Die IHK Passau entwickelte zwei Prüfungssituationen dazu.
So hatte sich ein Teil der Prüflinge mit einem rundgesteckten Trauerkranz auseinanderzusetzen. Zu kreieren war ein Kranz für eine begeisterte 38-jährige Hobbygärtnerin, welcher von Kollegen in Auftrag gegeben wurde. Der Trauerkranz sollte eine gute Fernwirkung haben und auf die Persönlichkeit der Verstorbenen abgestimmt sein.
Der andere Teil der Schülerinnen hatte einen Urnenschmuck zu entwerfen und anzufertigen. Ihre Situation lautete, dass ein 80-Jähriger Seniorchef verstorben ist. Die Tochter ist Auftraggeberin und wünscht als Urnenschmuck ein Blütenkissen mit den Lieblingsblumen des lebensfrohen und naturliebenden Verstorbenen.
Wir beglückwünschen Lea Reschke (Blumen Hiendl, Mitterfels) zur besten praktischen Leistung der Abschlussprüfung! Punktgleich, als Zweitbeste, folgten Anna-Lena Arnold (Floristik & Gartenbau Max Holzner, Bogen) und Cinja Ruß (Die Blumenbinderei, Mauern).
Eltern, Freunde, Betriebe, Lehrer und Floristikbegeisterte beglückwünschten an diesem Donnerstagabend die Absolventinnen und genossen zusammen die florale Ausstellung.

S. Marchl