Wir pflegen das Silbergras in Straubing-Sand!

Am Montag, den 8. Dezember 2025, fand das alljährliche Silbergras-Projekt der Marianne-Rosenbaum-Schule und des LPV (Landschafts-Pflege-Verband)  Straubing-Bogen statt. Die beiden Klassen des Berufsgrundschuljahres Landwirtschaft führten zusammen mit der Partnerklasse BS5 von Sankt Wolfgang die Pflegearbeiten am Naturschutzgebiet in Sand durch. In allen drei Klassen informierte Herr Ambros Köppl vom Landschaftspflegeverband die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld über die Bedeutung des Silbergrases und über weitere Naturschutzmaßnahmen im Landkreis Straubing- Bogen.

Das Silbergras wächst normalerweise nur an Sanddünen und stellt somit in unserer Region eine Rarität dar. Die Schülerinnen und Schüler der drei Klassen kamen am Morgen voller Motivation, trotz regnerischer und kalter Bedingungen, zum Einsatzort ins Industriegebiet nach Straubing Sand. Nach einer kurzen Einweisung von Herrn Ambros Köppl vom LPVs pflegten die Schülerinnen und Schüler mit Rechen, Schaufeln und Astscheren sorgsam das Silbergrasgebiet, d.h. andere Gräser und Sträucher und Gehölze, die das Silbergras überwuchsen, wurden entfernt.

Nach einer kurzen Stärkung mit Wurst u. Käsesemmeln wurde noch den Rest des angefallenen Materials entfernt. Der Vormittag verging so wie im Flug und durch unsere Arbeit wurde ein Beitrag zur Erhaltung des Silbergrases in Straubing und zum Naturschutz geleistet.

Günther Gruber

Südzucker 2025 und Betriebsbesichtigung Loibl

Am Mittwoch, den 26.11.2025, unternahmen die 12. Klassen Landwirtschaft der BS3 Straubing mit ihren Lehrern Herrn Eckl und den Referendaren Herrn Holzhauser und Herrn Faltermeie eine Lehrfahrt  zur Südzuckerfabrik nach Plattling. Da die Zuckerrübe im Kreis Straubing und Umgebung für die meisten örtlichen Landwirtschaftsbetriebe eine sehr große Bedeutung hat, ist auch die Weiterverarbeitung des Rohstoffs ein interessantes Thema für unsere Jungbäuerinnen und Jungbauern. Zunächst konnten sich die Schüler und ihre Lehrer während eines Rundgangs über das Betriebsgelände einen Eindruck über die Dimensionen der Fabrik machen.  Anschließend wurde in einem Vortragsraum mittels einer Powerpointpräsentation  einiges über die Geschichte, den Aufbau, die Sicherheitsstandards und die Produktsektoren der Südzuckerfabrik dargelegt.  Auch informierten die kompetenten Mitarbeiter über die Kampagne 2025/26: So werden täglich knapp 17000 t Rüben verarbeitet, der Durchschnittsertrag liegt derzeit bei 84 t/ha und der Zuckerhalt bei etwa 18%.

Der Höhepunkt des Ausflugs war der Rundgang durch die Fertigungshallen, welcher nach Aufteilung in zwei Gruppen zwei ehemaligen Mitarbeitern der Firma durchgeführt wurde und den Teilnehmern der Produktionsprozess von der Anlieferung der Rübe bis zum Zuckerpäckchen anschaulich präsentiert wurde. Zur Erinnerung an die sehr interessante Betriebsbesichtigung durfte jeder eine Packung Würfelzucker mit nach Hause nehmen.

Nach der mittäglichen Stärkung ging es weiter zum Betrieb von Andreas Loibl in Uttenkofen bei Stephansposching. Dieser Hof zeichnet sich durch seine Vielfältigkeit aus: so werden jährlich auf jeweils 70ha Kartoffeln und Zwiebeln erzeugt, die in weite Teile v.a. Osteuropas geschickt werden. Dabei nimmt Andreas Loibl die Logistik selbst in die Hand und spart sich somit den Zwischenhandel. Zudem hat der Betrieb einen kleinen Hofladen in der Nähe der Hofstelle, in dem Produkte von Landwirten aus der Region angeboten werden. Als weiteres Standbein kann die Biogasanlage am Ortsrand gesehen werden, sowie der Hühnerstall. Beeindruckend zu hören war für alle der Ehrgeiz, die Risikobereitschaft und das Umsetzen von Visionen durch den Betriebsleiter. Aufgrund dieser Eigenschaften war es ihm in den vergangenen Jahren möglich, trotz kleinerer Rückschläge, betrieblich gesund zu wachsen und wirtschaftlich erfolgreich zu sein.Nach der mittäglichen Stärkung ging es weiter zum Betrieb von Andreas Loibl in Uttenkofen bei Stephansposching. Dieser Hof zeichnet sich durch seine Vielfältigkeit aus: so werden jährlich auf jeweils 70ha Kartoffeln und Zwiebeln erzeugt, die in weite Teile v.a. Osteuropas geschickt werden. Dabei nimmt Andreas Loibl die Logistik selbst in die Hand und spart sich somit den Zwischenhandel. Zudem hat der Betrieb einen kleinen Hofladen in der Nähe der Hofstelle, in dem Produkte von Landwirten aus der Region angeboten werden. Als weiteres Standbein kann die Biogasanlage am Ortsrand gesehen werden, sowie der Hühnerstall. Beeindruckend zu hören war für alle der Ehrgeiz, die Risikobereitschaft und das Umsetzen von Visionen durch den Betriebsleiter. Aufgrund dieser Eigenschaften war es ihm in den vergangenen Jahren möglich, trotz kleinerer Rückschläge, betrieblich gesund zu wachsen und wirtschaftlich erfolgreich zu sein.

Vorhang auf für das Erzähltheater am Weihnachtsmarkt Mitterfels

Am diesjährigen Weihnachtsmarkt in Mitterfels beteiligte sich die BFS Kinderpflege mit vielerlei Geschichten rund um Weihnachten, kindgerecht dargeboten mit dem Erzähltheater “Kamishibai”.  Jede Stunde gab es eine neue Geschichte, erzählt von Schüler und Schülerinnen der K11 und K10a und K10b. Klein wie groß verfolgten mit leuchtenden Augen die Bilder und hörten aufmerksam die interessant vorgetragenen Geschichten. Dazwischen wurden Weihnachtslieder gesungen, begleitet von Hr. Hoffmann auf der Gitarre. Tatkräftig vorbereitet und die Schüler und Schülerinnen unterstützend waren dabei: M. Aichinger, Th. Ammon, Fr. Strohmaier und Anna Lohberger. Danke auch für den Auf- und Abbau an Hr. Haaga, Hr. Dilger, Fr. Röder. Aber der ganz besondere Dank geht an die anwesenden Geschichten-Erzähler und Erzählerinnen, die sich bereit erklärt haben, am Sonntag mit den Kindern dieses Erzähltheater lebendig werden zu lassen!  

Eine tolle berufliche Erfahrung! Viele glänzende Kinderaugen waren die Belohnung! Das rote Zelt war ein Highlight für die Kinder am Weihnachtsmarkt Mitterfels. 

Die Gärtner der FG10 besuchen das NAWAREUM in Straubing!

Nachhaltigkeit erleben im NAWAREUM, das durften die Schüler der FG10. Am Mittwoch, den 26.11.25, gingen wir zu Fuß in die Schulgasse 23a in Straubing, wo sich das imposante Bauwerk befindet.

Das neue Mitmach-Museum in Straubing konnten die Schüler/innen mit Spaß und Experimentierfreude in vielfältige Themen wie Natur, Klimawandel, Pflanzen und Umwelt eintauchen und Zukunftstechnologien wortwörtlich begreifen. Ob im Museumsgarten, beim Rundgang durch die Ausstellung oder bei Einblicken in die Technik des eindrucksvollen Gebäudes – hier erlebten sie Nachhaltigkeit mit allen Sinnen.

Zur Vertiefung der Unterrichtsthemen „Aufbau der pflanzlichen Zelle“ und der „Erstellung eines Herbariums“ konnten die Schüler/innen aktiv Wissen anwenden und Erfahrungen sammeln. Dabei kamen die Schüler/innen nicht an der Vision des Museums vorbei, nämlich die selbstbestimmte und nachhaltige Gestaltung der Zukunft, die allen Museumsbesuchern nahegelegt wird. Das NAWAREUM verfolgt eine Mission: Die Vermittlung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Dazu laden Sie die Besucher ein, in die faszinierenden Erfahrungswelten der nachwachsenden Rohstoffe und erneuerbaren Energien einzutauchen und Mittel und Lösungen für die Welt von morgen zu erproben.

Günther Gruber

Schulvideo und digitale Schulbroschüre

Wir möchten unsere Schule und ihre Besonderheiten kurz in digitaler Form vorstellen.

Dazu können wir Ihnen sowohl eine Broschüre als auch ein Video anbieten.

 

Wir wünschen Ihnen dabei viel Vergnügen!

 

Hier geht’s zum Schulvideo:

 

Und hier zur Schulbroschüre:

Schulprofil Inklusion

„Vielfalt leben – Gemeinschaft stärken“ – Marianne-Rosenbaum-Schule ausgezeichnet mit dem Schulprofil Inklusion

 

Inklusion ist ein zentrales Leitprinzip bayerischer Bildungspolitik und ein entscheidender Schlüssel für gelingende Teilhabe. Mit dem ‚Schulprofil Inklusion‘ zeichnet das Bayerische Kultusministerium Schulen aus, die sich in besonderer Weise dafür einsetzen, dass gemeinsames Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf selbstverständlich wird. Als eine von 43 bayerischen Schulen aller Schularten konnte die Marianne-Rosenbaum-Schule, Staatliche Berufsschule III Straubing am Montag, 24.11.25, diese besondere Auszeichnung im Rahmen eines feierlichen Festakts im Kultusministerium entgegennehmen.  Kultusministerin Anna Stolz würdigte die Arbeit der neuen Profilschulen: „Inklusion heißt, jedes Kind und jeden Jugendlichen mitzunehmen und seine Stärken zu fördern – unabhängig von individuellen Voraussetzungen. Die Schulen mit dem ‚Schulprofil Inklusion‘ zeigen Tag für Tag, wie vielfältiges Lernen gelingt: mit Herz, Kompetenz und starkem Teamgeist. Mein herzlicher Dank gilt allen Lehrkräften, Schulleitungen und Eltern, die sich mit großem Engagement für diesen Weg einsetzen. Sie alle sind leuchtende Beispiele für gelebte Vielfalt und starke Gemeinschaft.“

Pressemitteilung

Berufsmesse Deggendorf

Am 15. November 2025 präsentierte sich die Marianne-Rosenbaum-Schule mit einem vielfältigen Angebot auf der Berufsmesse in Deggendorf. Alle Fachbereiche unserer Schule waren vertreten – darunter Kinderpflege, Ernährung und Versorgung, Sozialpflege, sowie weitere berufliche Ausbildungsrichtungen. Passend dazu hatten wir eine Auswahl unserer Flyer ausgelegt, die über die jeweiligen Bildungsangebote informierten und von vielen Messebesuchenden interessiert mitgenommen wurden.

Für gute Stimmung und aktive Beteiligung sorgte unser Glücksrad, bei dem die Teilnehmenden Fragen zu den verschiedenen Fachbereichen beantworten mussten. Wer sein Wissen unter Beweis stellte, konnte tolle Preise gewinnen.

Besonders beliebt waren die selbstgemachten Give-aways aus dem Fachbereich Ernährung und Versorgung – darunter verschiedene Marmeladen und handgefertigte Seifen, die unsere Schülerinnen und Schüler liebevoll vorbereitet hatten. Sie kamen bei den Gästen der Messe hervorragend an und gaben einen kleinen Einblick in die praktische Arbeit an unserer Schule.

Wir blicken auf einen gelungenen Messetag zurück und freuen uns darauf, viele der interessierten Jugendlichen vielleicht schon bald an unserer Schule begrüßen zu dürfen.

Wegweiser für Gesundheitsförderung

Marianne-Rosenbaum-Schule erhält Auszeichnung „Wegweiser für Gesundheitsförderung“

München/Straubing, 10. November 2025 – Im festlichen Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung „Gute gesunde Schule Bayern“ wurde die Marianne-Rosenbaum-Schule am 10. November 2025 in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz für ihr herausragendes Engagement im Bereich der schulischen Gesundheitsförderung geehrt.

Bereits zum fünften Mal in Folge wurde die Schule als „Gute gesunde Schule“ ausgezeichnet. In diesem Jahr erhielt sie darüber hinaus eine besondere Würdigung: die Auszeichnung „Wegweiser für Gesundheitsförderung“. Damit wird das langjährige, nachhaltige und vorbildliche Engagement der Schule für die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Schulfamilie gewürdigt.

„Diese Auszeichnung ist eine große Ehre für uns und bestätigt unseren ganzheitlichen Ansatz, Gesundheit, Lernen und Lebenskompetenz miteinander zu verbinden“, betonte die Schulleitung. „Sie ist zugleich Ansporn, unseren Weg konsequent weiterzugehen.“

Die Initiative „Gute gesunde Schule Bayern“ wird vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, sowie dem Bayrischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention mit der Unterstützung von verschiedenen Organisationen wie der AOK Bayern, BARMER, KUVB Bayer. LUK getragen. Ziel ist es, Schulen zu fördern, die Gesundheit als integralen Bestandteil ihrer Schulentwicklung verstehen und umsetzen.

Die Marianne-Rosenbaum-Schule setzt seit Jahren erfolgreich Maßnahmen zur Gesundheitsförderung um – von Bewegungsangeboten über gesunde Ernährung bis hin zu psychosozialer Unterstützung und einem wertschätzenden Schulklima.

Nicole Schreiber, FOL

Motivationstag „Berufliche Bildung – Zukunft für alle“ in Straubing

Am 22. Oktober 2025 nahmen die Fachbereiche Sozialpflege, Kinderpflege sowie Ernährung und Versorgung der Marianne-Rosenbaum-Schule Straubing am Motivationstag „Berufliche Bildung – Zukunft für alle“ teil. Die Veranstaltung bot zahlreichen Schulen, Betrieben und Institutionen die Möglichkeit, ihre Ausbildungsrichtungen und Berufsfelder vorzustellen und mit interessierten Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen.

Unsere Schule präsentierte sich mit einem Mitmach-Informationsstand, der die Vielfalt unserer Berufsfachschulen zeigte.
Der Fachbereich Ernährung und Versorgung, betreut von Frau Müller, lud zu einer interaktiven Aktion zum Thema „Transportwege unserer Lebensmittel“ ein. Dabei konnten Interessierte verschiedene Lebensmittel ihren typischen Transportwegen und -kilometern zuordnen Eine spannende Übung, die für so manche Überraschung sorgte und zum Nachdenken über Nachhaltigkeit und Regionalität anregte. Unterstützt wurde die Aktion von zwei engagierten Schülerinnen der Klasse EV 10.

Der Fachbereich Sozialpflege war gemeinsam mit dem Fachbereich Kinderpflege vertreten. Unter der Betreuung von Frau Röder und unterstützt von einem Schüler und zwei Schülerinnen der Sozialpflege 11, stellten sie die Ausbildungsinhalte praxisnah vor. Besonders beliebt war dabei die Möglichkeit, das richtige Blutdruckmessen selbst auszuprobieren Ein anschaulicher Einblick in die pflegerische Arbeit und die Verantwortung in sozialen Berufen.

Neben den vielen Ständen der teilnehmenden Schulen und Betriebe gab es zahlreiche Highlights:z.B. Die Bundespolizei präsentierte ein imposantes Wasserwerferfahrzeug, BMW zeigte ein sportliches M4 Coupé, und an vielen Messeständen konnten Besucherinnen und Besucher mithilfe von Virtual-Reality-Brillen verschiedene Berufsfelder hautnah erleben.

Der Motivationstag war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Mit vielen interessanten Gesprächen, neuen Eindrücken und praktischen Erfahrungen, die zeigen, wie vielseitig berufliche Bildung sein kann.

Lena Müller, FLin

Tag 11: Die Heimreise naht

Rückblickend ist er dann doch ziemlich schnell gekommen, der letzte Tag an unserer Gastschule. Den Vormittag verbrachten wir noch im Klassenzimmer, hier stand Staudenkunde bei Frau Koller auf dem Programm. Sie hatte für uns Steckbriefe von verschiedensten wichtigen Gartenpflanzen angefertigt, die allerdings ziemlich lückenhaft ausgefertigt waren. Während des Unterrichtsgeschehens wurden diese dann von uns vervollständigt.

Der Nachmittag war dann sehr zu unserer Freude wieder viel praxisnäher gestaltet, und hier waren wir heute besonders gefordert. Schließlich dürfen wir unseren österreichischen Freunden ein Geschenk hinterlassen, das Wurzeln schlägt. Schon in der letzten Woche wurde auf einer Baumschul-Exkursion ein ganz besonderes Exemplar ausgewählt: ein chinesischer Blumenhartriegel ist es geworden – für ihn wurde heute ein passender Standort ausgewählt und dort fachgerecht ein Pflanzloch von uns ausgegraben. Nachdem diese Vorbereitungen abgeschlossen waren, wurde der ganze Fachbereich zusammengetrommelt und der Schulleiter, Josef Norz, hinzugeholt. In diesem feierlichen Rahmen wurde dann der Baum gepflanzt, gewässert und fachgerecht angebunden, damit er sich kräftig einwurzeln kann. Wenn alles gutgeht, können sich unsere neu gewonnen Freunde nun jedes Jahr an prächtigen weißen Blüten im Frühjahr und an essbaren roten Beeren im Herbst erfreuen. Aber mal ehrlich: bei derart geballtem gärtnerischen Knowhow – was soll denn da bitte schief gehen?

Tag 10: Von Tests und Explosionen

Der Tag startete heute mit zwei Tests: Zuerst stand die Staudenerkennung auf dem Programm, danach folgte die Bestimmung von Fruchtgemüsearten. Anschließend arbeiteten wir im Unterricht an Steckbriefen zu Lauchgemüse beziehungsweise Steingartenpflanzen.

Am Nachmittag teilte sich die Klasse in zwei Gruppen auf:
Gruppe 1 war in der Praxis tätig. Unter Anleitung von Herrn Lörzer wurden zunächst die Dahlien für die Überwinterung vorbereitet – also ausgegraben, beschriftet, in Kisten eingelegt und ins Winterquartier gebracht. Danach sammelten wir in der Schulgärtnerei verschiedene Pflanzen ein, um die Pflanzgefäße vor dem Haupteingang herbstlich zu gestalten. Eine kleine Untergruppe bereitete außerdem das Pflanzloch für unser Gastgeschenk, einen Chinesischen Blumenhartriegel, vor. Dieser soll morgen gemeinsam gepflanzt werden.

Gruppe 2 beschäftigte sich parallel mit theoretischen Grundlagen des Wegebaues. Dabei ging es um die verschiedenen Natur- und Kunststeine, den Aufbau eines Fundaments, die Verlegearten der Materialien und deren Besonderheiten. Außerdem wurde praktisch geübt, wie man eine geplante Wegeführung mit Eisennadeln und Schnüren absteckt – inklusive einiger hilfreicher Knotenübungen.

Am Abend ging es dann etwas entspannter zu: Während sich einige mit Gesellschaftsspielen vergnügten, hatten andere mit einer explodierten Mostflasche zu tun – eigentlich als Mitbringsel gedacht, sorgte sie noch einmal für ordentlich Action.

Tag 9: Noch eine Exkursion

Unser Vormittag fand heute im Klassenzimmer statt. Anhand einer unterstützenden Präsentation erklärte uns Herr Lörzer zunächst Gewächshauskonstruktionen, Gewächshauseinrichtung und -technik sowie die Vor- und Nachteile der gängigen Eindeckmaterialien. In der darauffolgenden Materialkunde-Einheit gab er uns einen Überblick über Herstellung und Verwendung von Beton, Holz und Kunststoffen sowie deren Verwendungszwecke im Profi-Gartenbau.

Sehr viel praktischer wurde es bei der Exkursion am Nachmittag: Diese führte uns in den Betrieb von Christian Calovini. Er kultiviert und produziert in seiner Gärtnerei ganzjährig Rosen und Gerbera für den Schnitt. Um hier eine gleichbleibende Qualität zu erzielen, nutzt er nahezu das volle Spektrum gärtnerischen Wissens: Er informierte uns über energiesparende Heizanlagen, seine Strategie zur Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen, zeigte seinen Pflanzenschutz-Roboter, erklärte uns die Belichtungsanlage und brachte uns den Nutzen einer CO2-Begasunsanlage. Daneben gab es die Schnittblumenkühlung, Topfmaschine, Kulturen in Steinwollesubstrat, der Einsatz von E-Mobilität im Gartenbau und vieles mehr live und in Farbe zu bestaunen. Abschließend hatte Herr Calovini noch eine Überraschung für uns: Im Aufenthaltsraum hatte er eine kräftigende „Jause“ (so heißt die Brotzeit hier in Österreich) für uns bereitgestellt. So konnten wir gut gestärkt und mit vielen neuen Informationen und Eindrücken die Heimreise zurück zur Landeslehranstalt antreten. Unser Fazit: Maximaler Wissenszuwachs in sehr kurzer Zeit – Vielen Dank an die Organisatoren der LLA und natürlich an Herrn Calovini für seine Zeit!