Obstbaumschnittkurs für angehende Landschaftsgärtnerinnen und Gärtner!

Unter der  Anleitung der Kreisfachberater Stefan Heller  und Harald Götz erlernten 31 angehende Landschaftsgärtnerinnen und  Gärtner der Klasse Gä 10 das fachgerechte Schneiden von Obstbäumen. Die Stadtgärtnerei in Straubing stellte als Praxisort eine Streuobstwiese im ehemaligen Landesgartenschaugelände zur Verfügung. Seit vielen Jahren ist es an unserer Schule Tradition, dass die Auszubildenden im Bereich Garten- u. Landschaftsbau, mit ihrem Klassenleiter Herrn Günther Gruber einen Schnittkurs absolvieren. Der Obstbaumschnitt unterscheidet sich vom Schnitt der Ziergehölze deutlich.

Der Obstbaumschnitt sorgt nicht nur für guten Ertrag und Qualität, sondern fördert auch das Abtrocknen der Kronen nach sommerlichen Regenfällen und vermindert die Gefahr von Pilzinfektionen, wie Schorf. Das Ziel ist der Aufbau eines stabilen Traggerüstes, denn der Baum muss dem hohem Fruchtbehang und auch dem Schneedruck standhalten. Durch den fachgerechten Schnitt soll mehr Licht in das Kroneninnere fallen, um bessere Früchte zu erhalten. Weiter wird die Langlebigkeit der Bäume erhöht. Über nichts auf der „Obstwelt“ kann man trefflicher streiten als über den richtigen Schnitt.

Doch wer die wichtigsten Wachstums – und Schnittgesetze kennt und weiß wann der richtige Schnittzeitpunkt ist, kann nicht mehr viel falsch machen. Die Grundlagen dafür wurden vorher im fachtheoretischen Unterricht vermittelt. Grundsätzlich gilt, nicht schnippeln, sondern schneiden. Also lieber eine ganze Astpartie herausnehmen, als mehrere Zweige zu stutzen. Je mehr Schnittstellen entstehen, desto mehr Wunden hat der Baum. Die Äste müssen so geschnitten werden, dass keine Aststümpfe stehen bleiben.

Größere Schnittstellen mit einem Umfang von einem alten Fünf-Mark-Stück oder größer brauchen dabei nicht mehr mit einem Wundverschlussmittel geschützt zu werden. Der Wundverschluss kann dazu führen, dass das Holz nicht ausreichend trocknet. Durch die Feuchtigkeit kann die Wundheilung wiederum verlangsamt werden. Die Selbstheilungskräfte der Bäume reicht völlig aus, vorausgesetzt man arbeitet mit sauberen und scharfen Werkzeugen.

Günther Gruber

Die Gärtner der FG10 besuchen das NAWAREUM in Straubing!

Nachhaltigkeit erleben im NAWAREUM, das durften die Schüler der FG10. Am Mittwoch, den 26.11.25, gingen wir zu Fuß in die Schulgasse 23a in Straubing, wo sich das imposante Bauwerk befindet.

Das neue Mitmach-Museum in Straubing konnten die Schüler/innen mit Spaß und Experimentierfreude in vielfältige Themen wie Natur, Klimawandel, Pflanzen und Umwelt eintauchen und Zukunftstechnologien wortwörtlich begreifen. Ob im Museumsgarten, beim Rundgang durch die Ausstellung oder bei Einblicken in die Technik des eindrucksvollen Gebäudes – hier erlebten sie Nachhaltigkeit mit allen Sinnen.

Zur Vertiefung der Unterrichtsthemen „Aufbau der pflanzlichen Zelle“ und der „Erstellung eines Herbariums“ konnten die Schüler/innen aktiv Wissen anwenden und Erfahrungen sammeln. Dabei kamen die Schüler/innen nicht an der Vision des Museums vorbei, nämlich die selbstbestimmte und nachhaltige Gestaltung der Zukunft, die allen Museumsbesuchern nahegelegt wird. Das NAWAREUM verfolgt eine Mission: Die Vermittlung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Dazu laden Sie die Besucher ein, in die faszinierenden Erfahrungswelten der nachwachsenden Rohstoffe und erneuerbaren Energien einzutauchen und Mittel und Lösungen für die Welt von morgen zu erproben.

Günther Gruber

Schrannenmarkt in Straubing – wir Landwirte waren dabei!

Der Fachbereich Landwirtschaft auf dem Schrannenmarkt in Straubing.

Am Sonntag, den 21.9.25 fand der 27. Schrannenmarkt in der Stadt Straubing statt. Unser Fachbereich Landwirtschaft hatte gemeinsam mit dem Amt für Landwirtschaft einen Stand aufgebaut. Erfreulich war der Besuch des Landwirtschaftsministers Alois Rainer! Neben einem Quiz durften die Besucher ihre Geschicklichkeit beim Maisspiel testen. Als kleines Präsent gab es Zwiebeln!

Früher war die „Straubinger Schranne“ der wichtigste Getreidemarkt in der Kornkammer Bayerns. Heute ist die „Schranne“ ein bedeutendes Kommunikationsforum für gemeinsame Anliegen von Erzeugern und Verbrauchern. Es geht neben Brauchtum und Tradition um die Weiterentwicklung unserer heimischen Landwirtschaft. Im Mittelpunkt steht die Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung hochwertiger Nahrungsmittel aus regionaler Herkunft.

Vertreten war unsere Schule durch den Kollegen StR Johannes Eckl und StD Günther Gruber. Besonders erfreulich war, dass auch mit Barbara Röder, Tobias Helmbrecht, Neo Blümle und Philipp Beutl 4 Schüler aus dem Berufsgrundschuljahr dabei waren.

Vielen Dank für das Engagement und die Teilnahme.

Günther Gruber

Besuch der Landesgartenschau in Furth im Wald!

Am 22.5.25 besuchten die Klassen FG 11 und Ga 10 mit den Klassleitern Sebastian Ehrl und Günther Gruber die Landesgartenschau in Furth im Wald. Zusammen mit der Berufsintegrationsklasse begleitet von Frau Walter und Herrn Winter. Bei wechselhaften Wetter informierten sich die angehenden Floristen, Gemüse-, Zierpflanzen-, Stauden- u. Landschaftsgärtner über die neuesten Entwicklungen im Gartenbau und der Floristik.

Das Wasser spielt bei dieser Schau eine zentrale Rolle, denn die Kalte Pastritz und der Chambfluss durchziehen das Gelände und laden zu einer Fülle von Aktionen ein.  Gestalterischer Höhepunkt ist ein Brücken-Ring als Ausgangspunkt des Drachenstegs, einer modernen Steganlage mit einem extravaganten Lamellengeländer über dem Zusammenfluss von Mühlbach und Chamb – ein idealer Ort zum Entspannen genauso wie zum Spielen und Sporttreiben.

Auf der Drachen-Insel schält sich ein attraktiver Abenteuerspielplatz aus einem Drachen-Ei. Die Parkarena mit bis zu 500 Sitzplätzen und der bewegte Drache stehen am Ende einer grünen befahrbaren Rasenfläche. Sie ist Raum für verschiedene Präsentationen und Veranstaltungen, Bühne für Theater und Konzerte. Dort fand auch die Eröffnung durch Markus Söder statt.

Das Dach ist spektakulär. Es handelt sich um eine innovative Holzkonstruktion, die ohne große Verbindungsteile aus Metall auskommt. Hier präsentiert sich dreimal pro Woche der bewegte Drache, der größte vierbeinige Schreitroboter der Welt. Symbolik und Ausblicke auf einem blau-weißen Blütenmeer bei der Leonhardi-Kapelle liegt das „Boot des Lebens“, gezimmert aus unterschiedlich langen und unterschiedlich breiten Brettern – Symbol dafür, dass kein Leben dem anderen gleicht, keines perfekt verläuft.  Am idyllischen Chambfluss führt der Weg weiter zum Weiherdamm auf der rechten Seite die Berge des Bayerischen Waldes, auf der linken die Silhouette der Altstadt, die zu Fuß in wenigen Minuten zu erreichen ist. 

Die Landesgartenschau in Freyung ist für die Besucher vom 22.5.25 -5.10.25 geöffnet.

Günther Gruber

Das Silbergrasprojekt der Marianne-Rosenbaum-Schule!

Am Donnerstag, den 06.11.2024, wurde der LW 10 BGJ das Thema „Landschaftspflege“ nähergebracht. Durch einen umfangreichen Vortrag von Herrn Ambros Köppel, vom Landschaftspflegeverband Straubing, wurden den Schüler/innen verschiedene Projekte zur Erhaltung von Biotopen vorgestellt. Unter anderem wurden die PIK-Maßnahmen (produktionsintegrierte Maßnahmen) im Rahmen des Vortrags genauer erläutert. Ebenso wurde die ökologische Rolle der Streuobstwiesen thematisiert und deren Erhalt genauer betrachtet. Herr Köppl visualisierte seinen Vortrag und integrierte passende Bilder, so dass jeder einen Einblick auf durchgeführten Maßnahmen erhielt. Ziel mit der Erhaltung der Biotope ist die Förderung der Artenvielfalt. Aufzeichnungen haben ergeben, dass verschiedene Insekten und Vögel weniger werden und deren Erhalt durch unterschiedliche Projekte gefördert werden kann. Beispielsweise wurden im Amphibienprojekt Teiche von Schlamm befreit und rekultiviert. Sie dienen daher wieder der Lebensgrundlage vieler Amphibienarten, da der natürliche Lebensraum erschaffen wurde.

Im Anschluss ging Herr Ambros Köppl in die Klasse BS5, von Sankt Wolfgang! Dort bereitete er die Klasse, auf das anstehende Silbergrasprojekt, mit anschaulichen Bilder und Informationen vor!

Am Montag, den 18.11.2024 war es dann soweit. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse LW 10 BGJ und der Inklusionsklasse, BS5, von der Sankt Wolfgang Schule, durften selber aktiv werden. Im Rahmen des Silbergrasprojekts der Marianne-Rosenbaum-Schule trafen sie sich um 8.00 Uhr in Sand bei Straubing, um für vier Stunden gemeinsam die Fläche zu pflegen! Zentrale Aufgabe war, die Naturschutzfläche Nähe Straubing Sand, von Moos- und Grasschichten zu befreien. Dadurch kann das Silbergras besser gedeihen und gewinnt ihre natürliche Lebensgrundlage, d.h. nährstoffarme Sandböden, zurück. Außerdem wurden bei den umliegenden Sträuchern ein Pflegeschnitt durchgeführt. Die dabei entstandenen Holzabfälle wurden gehäckselt und zur Wärmegewinnung verwendet.

Ein Dank gilt hier allen Praxismeistern für die nötigen Hilfestellungen und Anweisungen an die Schüler/innen, besonders Herrn Schreyer für die Bereitstellung des Traktors zum Abtransport der Abfälle. Großer Dank geht auch an Herrn Ambros Köppl, für seine Vorträge im Klassenzimmer und der Organisation und Durchführung vor Ort!

Günther gruber, Fachbetreuer Agrarwirtschaft

Die 12. Klasse Gartenbau macht einen Unterrichtsgang zum Kompostwerk in Aiterhofen

Am 4.11.24 besuchte die 12. Klasse mit Herrn Gruber im Fach Kulturführung der Gärtner das Kompostwerk in Aiterhofen! Herr Reitinger erläuterte in einem einstündigen Rundgang den Weg von der Anlieferung über die Verarbeitung bis hin zum Verkauf!

Im Kompostwerk Aiterhofen werden Grünabfälle aus den Wertstoffhöfen des Verbandsgebietes, Abfälle aus der Biotonne und organische Anlieferungen aus dem Lebensmittelbereich verwertet. Die Verfahrenswege gestalten sich je nach Material unterschiedlich. Abfälle aus der Biotonne werden zunächst der Vergärung zugeführt, während Grüngut direkt kompostiert wird.

Kompostierung von Grüngut

Rund 20.000 Tonnen Garten- und Parkabfälle werden jährlich im Kompostwerk gehäckselt und in offenen Mieten aufgeschichtet. Mehrmaliges Umschichten und Befeuchten stellt sicher, dass Bakterien und Pilze das Pflanzenmaterial optimal zersetzen. Nach etwa 10 Wochen kann der erste reife Kompost fein abgesiebt werden.

Düngewirkung und Bodenverbesserung

Kompost eignet sich hervorragend zur Bodenverbesserung. Sein hoher Humusgehalt verbessert nicht nur die Struktur und die Wasserhaltefähigkeit der Böden, sondern fördert auch das Bodenleben. Als natürlicher Dünger versorgt er die Pflanzen mit allen wesentlichen Nährstoffen.
So kann Kompost je nach Anwendung zur laufenden Bodenpflege, zur Düngung oder als Zumischung bei Neupflanzungen verwendet werden.

Folgende Produkte dürfen angeliefert werden

  • Grüngut
    z. B. Baum- und Strauchschnitt, Rasenschnitt, Zimmerpflanzen, Laub
  • Wurzelstöcke
    (keine Freimenge)
  • Starke Äste oder Stämme
    (keine Freimenge)
  • Fallobst
    (kostenfrei)
  • Erde (ohne Steine) bis max. 0.5 m³
    (keine Freimenge)

Folgende Produkte dürfen nicht angeliefert werden

  • Sägespäne
    (Restmüll)
  • Behandeltes Holz
  • Mist, Einstreu  
    (Restmüll)
  • Fäkalien
  • Kadaver
    (Zweckverband Tierkörperbeseitigung Plattling)

Sonstige organische Abfälle

Anlieferung und Preis auf Anfrage

  • Bioabfälle
  • Lebensmittelabfälle
  • Organische Produktionsabfälle
  • Organische Abfälle aus der Landwirtschaft

Günther Gruber

„Blühende Talente“  Abschlussprüfung der Floristinnen und Floristen an der Marianne-Rosenbaum-Schule!

Am Donnerstag, den 11.07.2024 verwandelte sich der Aulabereich der Marianne-Rosenbaum-Schule in ein wahres Blütenparadies. 13 angehende Floristinnen und Floristen stellten ihr Können bei der praktischen Abschlussprüfung unter Beweis und sorgten für eine farbenfrohe Atmosphäre, die sowohl Prüfer als auch zahlreiche Besucher in Staunen versetzte.  

Vier Werkstücke musste jeder Prüfling gestalten – neben Pflichtarbeiten Strauß, natürlich wirkende gepflanzte Schale, gestecktes Werkstück bestand die größte Herausforderung in der Anfertigung entweder eines blumigen Urnenschmucks, einem elegant wirkenden rundgesteckten Trauerkranz, einer Tischdekoration für ein 20-jähriges Firmenjubiläum und einem romantischen Brautstrauß für eine 30- jährige Braut.  

Mit herausragenden 95 von 100 Punkten wurde Luisa Haimerl aus Bogen für ihre außergewöhnliche Leistungen bei der Floristen Abschlussprüfung ausgezeichnet. Die praktische Ausbildung erfuhr Luisa in der Gärtnerei Max Holzner in Bogen.  

Wer aufmerksam hinschaute, entdeckte in jedem Werkstück etwas Wundervolles, das die Einzigartigkeit und Kreativität des Gestalters widerspiegelt. Zwei, bzw. drei Jahre lange Ausbildung haben sich gelohnt.  

Die Prüfung wird wie jedes Jahr von den Prüfern der Industrie- und Handelskammer abgenommen, die sich gemeinsam mit den Schülern über 13 erfolgreich bestandene Prüfungen freute.  

Wir wünschen den frischen Gesellinnen und Gesellen viel Erfolg und Freude auf ihrem weiteren beruflichen Weg.  

Christine Storz  

Besuch im Nationalpark Bayerischer Wald der Klasse LW10

Am 18.07.2024 begaben sich die angehenden Landwirte der 10. Klasse der Marianne-Rosenbaum-Schule in den Nationalpark Bayerischer Wald nach Neuschönau.

Der Ausflug begann mit einer Besichtigung des ansässigen Hans-Eisenmann-Hauses. Dort erfuhren die Schülerinnen und Schüler über die Vergangenheit der Region und die spätere Gründung des Nationalparks sowie seine Aufgaben. Mit der Gründung im Jahr 1970 stellt er den ältesten Nationalpark Deutschlands dar. Durch weitestgehende Unterlassung menschlicher Eingriffe entstehen natürliche Ökosysteme, die einen wichtigen Beitrag zum Erhalt seltener und gefährdeter Arten darstellen. Der Park stellt darüber hinaus auch einen Ort für Tourismus, Öffentlichkeitsarbeit und Forschung dar.

Im Anschluss begab sich die Klasse auf den örtlichen Baumwipfelweg. Auf Holzwegen in circa 20 Metern Höhe können die Besucher den Gipfeln der Bäume gewissermaßen auf Augenhöhe begegnen. Das Highlight des Pfades stellt eine über 40 Meter hohe Holzkonstruktion dar, von deren Spitz die Landschaft des Bayerischen Walds mit verschiedenen Gipfeln und den angrenzenden Tälern bestaunt werden kann.

Mit diesem buchstäblich krönenden Abschluss, trat die Klasse anschließend wieder die Heimreise an.

Able Maximilian, Schindlbeck Maximilian LW10

Bericht zum Vortrag SVLFG von Frau Bauer

Sozialversicherungen für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau

Der Vortrag am 09.07.24 in der LW 10 BGJ thematisierte die Arbeit und Aufgaben des SVLFG. Zu beginn hat sich Frau Bauer vorgestellt und im Anschluss die Arbeit des SVLFG erklärt.

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau umfasst mehrere Versicherungen wie z.B. die gesetzliche Unfallversicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung und die Rentenversicherung. Weiter thematisiert wurden die Aufgaben der Sozialversicherung wie Unfallverhütung, Erste Hilfe Maßnahmen, Rehabilitation und die Entschädigungen. Als nächstes wurde vorgetragen, dass die BG bei Arbeitsunfällen, Wegeunfällen und Berufskrankheiten die Rehabilitation zahlt. Ein Unfall zählt nur als Arbeitsunfall, wenn eine versicherte Person einen körperlichen Schaden erleidet durch eine versicherte Tätigkeit.

„Der beste Unfall ist der, der nicht passiert“ so Frau Bauer und referierte dann über Unfallverhütungsmaßnahmen z.B. Gefahr vermeiden, Schutzabtrennungen, Schutzeinrichtungen oder persönliche Schutzausrüstung.

Anschließend zeigte Frau Bauer Unfallstatistiken aus Deutschland für 2021 bis 2023 darunter waren es 60tsd meldepflichtige Unfälle und davon 123 tödliche Unfälle.

Wir bedanken uns bei Frau Bauer für den Vortrag und nehmen uns ihre Aussage: „Der beste Unfall ist der, der nicht passiert!“ besonders zu Herzen.

Felix Baran 09.07.24

Berufsinformationstag für angehende Landwirte

Berufsinformationstag für angehende Landwirte am 13.1.23 – 14.00- 16.00 Uhr!

Berufsinformationstag für angehende Landwirte

am Freitag, den 13.1.23 fand an der Marianne-Rosenbaum-Schule eine Berufsinformationsveranstaltung Landwirtschaft statt. Die Veranstaltung richtet sich an Eltern und deren beruflichen Nachwuchs von landwirtschaftlichen Betrieben sowie Jugendliche mit Interesse an Agrarberufen!

Nach einer kurzen Begrüßung der Schulleiterin Hermine Eckl kamen die Grußworte vom Behördenleiter Straubing-Deggendorf Josef Groß und den Kreisobmann des Bauernverbandes Franz Schreyer.

Beide betonten, dass der Beruf des Landwirts ein vielseitiger Beruf ist. Arbeiten in und mit der Natur, in Verbindung mit Technik biete einen großen Reiz. Die Landwirtschaft sei zudem Vorreiter in Sachen Digitalisierung. Landwirt sei der wichtigste Beruf überhaupt, der für die Erzeugung von Lebensmitteln und die Pflege der Kulturlandschaft sorge. Der Beruf eigne sich nicht nur für Hofnachfolger. Vor- und nachgelagerte Branchen sorgen für viele berufliche Optionen.

Harald Dietmeier, stellvertretender Schulleiter der Marianne-Rosenbaum-Schule, stellte die Strukturen der Berufsschule vor, der auch die Berufsfachschule für Sozialpflege und in Mitterfels die Berufsfachschule für Kinderpflege und für Ernährung und Versorgung angegliedert sind. Es werden rund 400 Schüler, davon 82 Landwirte, beschult und man habe eine enge Kooperation zur Bildungsstätte St. Wolfgang. Alle wichtigen Informationen finde man auf der Homepage der Marianne-Rosenbaum-Schule.

Günter Gruber, Leiter Fachbereich Agrar, stellte das Kollegium und den Fächerspiegel vor. Zum Schulsprengel gehören die Stadt Straubing, der Landkreis Straubing-Bogen und große Teile der Landkreise Deggendorf, Dingolfing-Landau und Regensburg. Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Im BGJ-Unterricht sei eine Stunde Englisch integriert, die auf ein mögliches Auslandspraktikum vorbereiten soll.

Danach fand mit den Gästen ein Schulhausrundgang statt. Auf vier Stationen (EDV-Raum, Klassenzimmer, Holzbearbeitung, Metallbearbeitung) erklärten die Schülerinnen und Schüler des Berufsgrundschuljahrs die Inhalte, die die zukünftigen Landwirte erwartet.

Nach dem Rundgang durchs Schulgebäude stellte Bildungsberater Josef Gürster die unterschiedlichen Bildungswege und die Berufschancen ohne eigenen Betrieb vor. Den informativen Nachmittag rundete der langjährige Ausbilder Friedhelm Dickow mit einem Abriss über die Vorstellung vom künftigen Auszubildenden ab.

Günther Gruber verabschiedete die interessierten Besucher und nahm erste Anmeldungen entgegen!

Programm

Junggärtner besuchen den Friedhof!

Am 21.11.2022 wanderten die Schüler der 11. Klasse Gärtner bei sehr schönem Novemberwetter an den städtischen Friedhof um sich Eindrücke von Herbstbepflanzungen zu holen.

Der Unterricht wurde im Zuge einer Lernsituation, bei der die Schüler einem Kunden eine Beratung zur Herbstbepflanzung eines Grabes geben sollten, abgearbeitet.

Die Schüler achteten dabei vor allem auf die Auswahl der Pflanzen in Verbindung mit dem Standort. Im Anschluss daran erstellten Sie skizzenhaft einen Pflanzplan, berechneten die benötigten Pflanzen und recherchierten die Kosten dafür.

Das BGJ – Landwirte präsentiert ihre selbst gebauten Bohrstöcke!

Das BGJ – Landwirte präsentiert ihre selbst gebauten Bohrstöcke!

Böden sind die Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen. Sie speichern Kohlenstoff, Nährstoffe und Wasser und sind die Basis für die Erzeugung von Nahrungs- und Futtermitteln sowie Rohstoffen. Die genaue Kenntnis über den Aufbau und Eigenschaften unserer Böden ist eine wichtige Voraussetzung für eine nachhaltige Landwirtschaft. Die regelmäßige Entnahme von Bodenproben ist deshalb eine zentrale Aufgabe eines Landwirtes.

Im Fach Agrarartechnik haben die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klasse Landwirte einen Bohrstock, unter der Anleitung von Franz Maier, konzipiert und selber gebaut.

Stolz können sie nun ihr Handlungsprodukt präsentieren und für den eigenen Betrieb nutzen.

Günther Gruber

Ehrenamtliches Engagement – Engagement mit Courage

Die Marianne-Rosenbaum-Schule trägt seit 10 Jahren das Prädikat
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Förderkreises der Marianne-Rosenbaum-Schule, der Staatlichen Berufsschule III Straubing-Bogen, stand in diesem Jahr das Jubiläum „10 Jahre Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ im Mittelpunkt. Mit einem eindrucksvollen Vortrag über seine Erlebnisse bei Hilfsfahrten in die Ukraine belegte Oberstudienrat Guido Haimerl, Lehrer an der Berufsschule I Straubing-Bogen, wie wichtig es ist, Courage zu zeigen und im Ehrenamt tätig zu werden.

Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Hermine Eckl legte Gangolf Wasmeier in Vertretung des Vorsitzenden Franz Schreyer den Rechenschaftsbericht ab. Er konnte von vielen konkreten Förder- und Unterstützungsmaßnahmen für die Schülerinnen und Schüler der Marianne-Rosenbaum-Schule berichten. Sehr erfreut zeigte er sich über das soziale und ökologische Engagement der Schule. Besonders erwähnenswert sei die Vergabe eines „Ehrenamtspreises“. Dieser sei bei der letzten Abschlussfeier zum ersten Mal vergeben worden.

Den Kassenbericht erstattete Werner Winter. Der Kontostand sei erfreulich und gebe auch weiterhin den notwendigen Spielraum für Unterstützungsmaßnahmen. Einstimmig erteilten die anwesenden Mitglieder die Entlastung.

Zur Tradition des Förderkreises gehören aktuelle, gesellschaftspolitische Vorträge im Rahmen der Jahreshauptversammlungen. Da die Schule dieses Jahr auf 10 Jahre „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zurückblicken kann, sollte ein besonders couragierter Mann, der neben anderen Ehrenämtern viel für die Ukraine-Hilfe unterwegs ist, diesen Part übernehmen: Oberstudienrat Guido Haimerl, Lehrer an der Berufsschule I Straubing-Bogen.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit als Lehrer seien ihm und das ehrenamtliche Engagement und damit einhergehend die Förderung von Gemeinschaft besonders wichtig. Darin liege die Motivation für sein eigenes, soziales Tun und Denken, so Haimerl. Er wolle junge Menschen für das Ehrenamt begeistern und zeigen, dass man mit individuellem Einsatz und mit Courage etwas bewegen kann. Als aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und Vorsitzender des Bayerischen Wald-Vereins e.V. Sankt Englmar seien unter seiner Mitwirkung zahlreiche gemeinschaftsorientierte Projekte umgesetzt worden. Dabei unterstütze er auch immer die Nachwuchsarbeit.

Ein besonderes Anliegen sei ihm aber die Ukraine-Hilfe. Die Hilfsorganisation „Space Eye“ organisiert seit Beginn des Ukraine-Kriegs Hilfsfahrten in die Kriegsregion. Haimerl berichtete, er habe mittlerweile an 12 dieser Hilfsfahrten aktiv teilgenommen. Die erste Hilfsfahrt habe vor allem unter dem Blickwinkel gestanden, in dem vom Krieg gebeutelten Land Hilfe vor Ort, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. „Wir wollen denen helfen, die nichts mehr haben, denen der Krieg alles genommen hat.“

Neben Care-Paketen mit Lebensmitteln und kleineren Geschenken für Kinder hätten Medikamente im Wert von mehr als 40 Millionen € und ganze Praxiseinrichtungen, gespendet von Ärzten, das vom Krieg geschundene Land erreicht. Haimerl berichtete auch von Rainer Dietls rollender Backstube, die helfen würde, die Versorgung vom Krieg hart betroffener Menschen zu sichern.

Mit eindrucksvollen Worten schilderte Haimerl seine Erlebnisse in der Kriegsregion und veranschaulichte diese mit ausdrucksstarken Fotos. Er erzählte von einem seiner Begleiter, der von einer Granate getroffen worden sei, von zerbombten Schulen und beschossenen Wohnhäusern, in denen einmal unschuldige Zivilisten gewohnt hätten. Die Hilfsfahrten führten ihn weit in die Ukraine hinein. Selbst in die umkämpften Gebiete nach Odessa, Cherson und Nikopol.

Ihm und seinen Mitstreitern wäre es immer ein Anliegen gewesen, nicht nur den Menschen in den großen Städten, sondern auch der Bevölkerung in den kleinen Dörfern zu helfen. Trotz all dem Leid und der sinnlosen Zerstörung habe er aber immer den beeindruckenden Willen der Bevölkerung gespürt, durchzuhalten. Sein Credo: „Die Leute in der Ukraine müssen wissen, dass sie nicht alleine sind.“

Seinen eindrucksvollen Vortrag beendete Haimerl mit einem Appell. In der Schule sei es wichtig, jungen Menschen zu vermitteln, dass Krieg und Hass niemals eine Lösung sind. Deshalb freue er sich riesig darüber, wie intensiv die Schülerinnen und Schüler der Marianne-Rosenbaum-Schule und der Joseph-von-Fraunhofer-Schule bisher sein Engagement in der Ukraine-Hilfe unterstützten. „Wir müssen in der Schule anfangen, Brücken zu bauen!“ Dies gelänge aber nur, wenn jeder einzelne dazu bereit ist, sich zu engagieren und Courage zu zeigen.

In nachdenklicher Stimmung und mit anhaltendem Applaus bedankten sich die anwesenden Förderkreismitglieder bei Herrn Haimerl für den eindrucksvollen Vortrag. Franz Schreyers Stellvertreter, Gangolf Wasmeier, zollte ihm in seinem Schlusswort großen Respekt für sein ehrenamtliches Engagement und übergab als Dank und Anerkennung für seinen Vortrag ein kleines Präsent.

Johann Dilger
Schriftführer

Exkursion zur Firma Holmer am 20.04.2026

Am Montag, dem 20. April 2026, besuchten die beiden 12. Klassen die Firma Holmer in Eggmühl bei Schierling. Zu Beginn wurden wir von Herrn Michael Eifler begrüßt. Anschließend gab es einen kurzen Vortrag über die Entwicklung der Firma Holmer, die sich von einer kleinen Dorfschmiede zu einem Weltmarktführer entwickelt hat.  Die Geschichte begann im Jahr 1969, als Alfons Holmer das Unternehmen gründete. Nach mehreren Versuchen und Rückschlägen wurde 1974 schließlich der erste selbstfahrende, sechsreihige Zuckerrübenvollernter vorgestellt. Für die Produktion standen damals nur 300.000 D-Mark zur Verfügung, was die Entwicklung und den Bau stark einschränkte. 1979 wurde der Betrieb ausgesiedelt, da die kleine Werkstatt für die dort gebauten Maschinen zu klein geworden war. Im selben Jahr wurden auch die ersten gezogenen Rübenreinigungslader gebaut. Ein weiterer Meilenstein wurde 1992 erreicht, als der neu entwickelte selbstfahrende Rübenroder „Holmer Klassiker“ in Serienproduktion ging. 1993 wurde der erste Prototyp des selbstfahrenden Überladers nach dem Grundprinzip des Erfinders Erich Fischer aus Eggmühl gebaut. Der nächste große Meilenstein wurde 1996 erreicht, als der erste selbstfahrende Rübenroder „Terra Dos“ in Serienproduktion ging. Im Jahr 2004 verkaufte der Firmengründer Alfons Holmer das Unternehmen. 2013 erfolgte die Integration in das Familienunternehmen Exel Industries. In den Jahren 2013 und 2025 wurde jeweils ein Weltrekord im Zuckerrübenroden aufgestellt.

Anschließend wurden die zwei Klassen in Gruppen aufgeteilt und wir durften das Werk besichtigen. Wir wurden durch verschiedene Hallen geführt, in denen wir die Fertigung des Rübenaggregats, das Zusammenschweißen des Rübenbunkers und die Endmontage des fertigen Rübenroders begutachten konnten. Ebenso konnten wir einen Einblick in die firmeneigene Werkstatt gewinnen, in der gebrauchte Maschinen für die Saison gewartet werden. Das Kerngeschäft der Firma ist die Produktion.

Joachim Zollner, LW12A

Exkursion zum Biolandhof Aumeier am 20.04.2026

Die Schüler reisten mit dem Bus nach Schierling. Dort wurden sie vom Betriebsleiter Christian Aumeier empfangen. Nach der Begrüßung unternahm die Klasse eine spannende Tour über das Betriebsgelände. Zu Beginn der Führung erhielten die Schüler einen Laufzettel von Herrn Rohr, den sie während der Führung ausfüllen mussten. Zunächst besichtigten die Klassen die neu gebaute Halle. Dort standen viele Maschinen, darunter ein umgebauter Fendt 380 GTA Turbo mit Hochrahmen und einem mittig liegenden Hackgerät für den Rübenanbau. Herr Aumeier erklärte den beiden Klassen dort außerdem das Hackgerät mit kameragesteuertem Verschieberahmen, welches im Dinkelanbau eingesetzt wird. Der Betrieb wurde bereits 1980 auf ökologische Landwirtschaft umgestellt. In der Halle rechneten die Schüler mit Herrn Aumeier die einzelnen Deckungsbeiträge des Betriebs überschlägig durch. Danach besichtigten sie die Biogasanlage des Betriebs und erfuhren neben der Funktionsweise auch wichtige wirtschaftliche Details der Anlage. Außerdem wurde die Silolagerung des Betriebs erläutert, die sich in Teilen von der Lagerung anderer Betriebe unterscheidet. Anschließend ging die Klasse auf das benachbarte Feld, wo den Schülern das Dinkel-Hackgerät in Aktion vorgeführt wurde. Auf dem Feld wurde zudem eine Spatenprobe durchgeführt, das Bodengefüge beurteilt und mögliche pflanzenbauliche sowie technische Maßnahmen besprochen. Gegen 15 Uhr fuhren die Schüler nach der Betriebsbesichtigung wieder an die Berufsschule zurück.

Damian Eifler, LW12B

Ideen um Pflanzen – Ideen pflanzen

Förderkreis der Marianne-Rosenbaum-Schule besucht die ESKUSA GmbH Parkstetten

Der Förderkreis der Marianne-Rosenbaum-Schule, Staatliche Berufsschule III Straubing, hat es sich zur Aufgabe gemacht, mindestens einmal im Jahr einen Blick hinter die Kulissen besonders herausragender Einrichtungen und Betriebe in unserer Region zu werfen. Das diesjährige Ziel, die ESKUSA GmbH in Parkstetten, sollte sich als besonders lohnend erweisen.

Dr. Fred Eickmeyer, der geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens, zeigte sich vom großen Interesse an seinem Betrieb und seiner Arbeit überrascht.  Neben einer großen Zahl von Vereinsmitgliedern, Freunden und Förderern der Marianne-Rosenbaum-Schule konnte er auch den Vorsitzenden des Förderkreises, den Kreisobmann des Bauernverbandes, Stadt- und Bezirksrat Franz Schreyer, begrüßen.

Mit seinen fundierten Kenntnissen und seinem leidenschaftlichen Engagement für eine zukunftsweisende Entwicklung der Landwirtschaft gab Herr Eickmeyer zunächst einen Überblick über das breite Tätigkeitsfeld.

ESKUSA arbeitet vor allem im Bereich der sogenannten Sonderkulturen. Ein besonderer Fokus liegt auf Pflanzen, die wirtschaftlich interessant, aber züchterisch wenig erschlossen sind. Eine große Rolle spielen dabei Heilpflanzen wie Arnika, aber auch Industriepflanzen für Naturkautschuk wie der Löwenzahn. Daneben rücken nachhaltige Biomassepflanzen mehr und mehr in den Vordergrund. Saatgut- und Jungpflanzenproduktion sowie Beratung und Projektarbeit im Agrarbereich runden das Geschäftsfeld ab.

ESKUSA ist stark in Forschungsprojekte eingebunden und arbeitet intensiv mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie zusammen. So arbeitet man zum Beispiel momentan mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen, wie der Reifenhersteller Continental, an der Entwicklung von Löwenzahn als Quelle für Naturkautschuk. Große Bedeutung misst Dr. Eickmeyer dabei dem Ziel zu, nachwachsende Rohstoffe aus heimischem Anbau zu etablieren, die mittelfristig wirtschaftlich und ökologisch bedeutsam sein können.

Schon deshalb sei ihm die Nähe zur regionalen, praktischen Landwirtschaft besonders wichtig. ESKUSA entwickle das Saatgut, und die heimischen Landwirte übernehmen dessen Anbau. Die Vermarktung oder Weiterverarbeitung der Ernte übernimmt dann für einzelne, ausgewählte Arten wieder die Firma ESKUSA. Für andere Arten vermittelt ESKUSA Abnehmer.  Dieses Netzwerkmodell ermöglicht Spezialisierung ohne große eigene Anbauflächen.

Nach der äußerst informativen Präsentation führte Dr. Eickmeyer die Besuchergruppe durch seinen Betrieb. Beeindruckend die Werkstätten, in denen eigene Spezialtechnik zur Saatgutverarbeitung und zum Anbau der Pflanzen entwickelt wird und Prototypen gebaut werden. In großes Erstaunen versetzte die Teilnehmer die große Vielfalt an Saatgut im Lager und Jungpflanzen auf den Freiflächen und in den Gewächshäusern.

Nach zweieinhalb Stunden, gefüllt mit geballter Information und nachhaltigen Eindrücken, bedankten sich der Vorsitzende des Förderkreises Franz Schreyer bei Dr. Eickmeyer mit einem kleinen Präsent und die Besucher mit einem großen Applaus. Schließlich ließ man den Nachmittag in einem Biergarten in gemütlicher Runde ausklingen.

Johann Dilger

Schulentwicklungsgespräch mit dem Innovationsteam an der Außenstelle Mitterfels

Bei der zweiten Tandemsitzung am 25.02.2026 an der Außenstelle Mitterfels trafen sich das Innovationsteam der Regierung von Niederbayern (Martin Fritz, Ludwig Hellauer) und das QmbS-Team der Marianne-Rosenbaum-Schule. Themenschwer-punkte waren Inklusion, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Erasmus+ und vor allem Digitalisierung. Vorgestellt wurde das K+5-Modell für guten Unterricht in einer digitalen Welt sowie das Angebots‑Nutzungs‑Modell nach Helmke. Es wurden digitale Fort-bildungen (u. a. Fobizz) und technische Probleme wie WLAN, Microsoft Teams, Datensicherung und Ersatzgeräte besprochen. Weiterhin diskutierten die Teil-nehmenden KI‑Einsatz (Bayern-Cloud/Telli), Untis‑SQL‑Umstellung, WebUntis‑Module, ASV‑NEO und mögliche Handy‑Verbots‑Hüllen. Dank geht an alle Beteiligten.

StD, Winter Werner

QmbS-Teamleiter

Alois Rainer tauft „Feenstaub“ und „Lilly Waldberry“ zu Pflanze des Jahres 2026 in der Gärtnerei Öller in Ortenburg

„Feenstaub“ und „Lilly Waldberry“ heißen die beiden auserwählten Pflanzen, die am Samstag, den 18.4.26 bei der Gärtnerei 1A Öller in Ortenburg vorgestellt und durch Landwirtschaftsminister Alois Rainer getauft wurden.

Die Pflanze „Feenstaub“ ist eine faszinierende, nahezu märchenhaft anmutende Bayerische Beet- Und Balkonpflanze und „Lilly Waldberry“ eine geschmacksintensive (Waldbeeren), süße und ertragreiche Genusspflanze.

Roland Öller begrüßte die Ehrengäste, Landwirtschaftsminister Alois Rainer, Hermann Berchtenreiter, Präsident des Bayerischen Gärtnerei Verbandes, Josef Hirschenauer, Kreisvorsitzender der Gartenbauvereine, Landrat Raimund Kneidinger und Bürgermeister Stefan Lang, sowie die VetreterInnen der Marianne- Rosenbaum-Schule Schulleiterin Hermine Eckl und Fachbetreuer Günther Gruber.

Die Gärtnerei Öller gibt es mittlerweile seit über 70 Jahren. Der Betrieb umfasst aktuell 26 Mitarbeiter und 7 Auszubildende, darunter auch die Tochter Rosa Öller, die Anfang März die Ausbildung im Gartenbau (Fachrichtung Zierpflanzenbau) begonnen hat. Herr Öller betonte in seiner Rede die hervorragende Zusammenarbeit mit der Marianne-Rosenbaum-Schule, in die er gerne seine Azubis zur Berufsschule schickt.

Zur Philosophie von Roland Öller gehöre es, den Kunden frische, qualitativ sehr hochwertige Pflanzen und Blumen aus eigener Anzucht zu präsentieren. Auch Landwirtschaftsminister Rainer wies darauf hin, dass die Regionalität wieder verstärkt in den Vordergrund rücken müsse, ganz nach dem Motto „Kaufen, wo es wächst“.

Martin Schwarzer vom BGV Niederbayern beglückwünschte Firmeninhaber Roland Öller zum 70 jährigen Jubiläum verbunden mit der Ausrichtung der Pfanzentaufe. Die Pflanzentaufe ist der Startschuss für den „Tag der offenen Gärtnereien“ am 25. April 2026.

Zum Abschluss griffen Minister Rainer, Landrat Kneidinger und Bürgermeister Lang zur Handschaufel und gestalteten einen Blumenkasten, zur Freude der zahlreichen Gäste. Zum Ausklang führte Herr Öller durch seine Gärtnerei und lud die Gäste zu einem Imbiss ein.

Günther Gruber

Pack ma´s in der GA 10

Hinter dem Titel steht ein Gewaltpräventionsprojekt, das von unserer Schulpsychologin Frau Christina Kappelmeier und der Schulsozialpädagogin Frau Karina Viehbacher organisiert und durchgeführt wurde. An drei Tagen, jeweils 90 Minuten, konnten die 31 angehenden Landschaftsgärtner verschiedene Sichtweisen zur Gewalt erfahren und austauschen. Mit vielen gewinnbringenden Diskussionsbeiträgen und abwechslungsreichen Übungen gelang Frau Kappelmeier und Frau Viehbacher die Schüler für die jederzeit aktuelle Thematik Gewalt zu sensibilisieren und auch über digitale Gewalt aufzuklären.  Die Schüler äußerten sich sehr positiv zum Projekt und gaben ihr ganz eigenes Fazit ab: „Solche Projekte halten wir für sehr sinnvoll und es sollten mehr davon stattfinden. Besonders gut gefallen hat uns, dass das Thema überhaupt aufgegriffen wurde und jeder seine Meinung dazu äußern konnte. Außerdem war es interessant, seine eigene Gewaltbereitschaft zu überdenken und diese auch aus der Sicht von anderen kennenzulernen und einzuordnen.“

Ausbildungsmesse – „Angle dir einen Arbeitsplatz“!

Am Donnerstag, den 26.3.26 fand 8.00 – 15.00 in der Joseph-von-Frauenhofer-Halle am Hagen die traditionelle Straubinger Ausbildungsmesse statt. Mehr als tausend Schülerinnen und Schüler informierten sich zusammen mit ihren Lehrkräften über die Ausbildungs- und Lehrstellensituation in Straubing und dem Landkreis Straubing-Bogen. Eine gute Gelegenheit, Betriebe, neue und bewährte Ausbildungsberufe besser kennen zu lernen und für Unentschlossene, Tipps für die Berufsfindung zu bekommen.

Insgesamt 91 Ausbildungsbetriebe, 190 Ausbildungsberufe und 45 duale Studiengänge wurden dabei präsentiert!

Die Bedeutung einer Berufsausbildung – noch vor dem Studium – sei nach wie vor nicht zu unterschätzen. Für interessierte Schüler der grünen Berufe stellten sich Lehrkräfte der Fachschaft Agrarwirtschaft der Marianne-Rosenbaum-Schule und der Bildungsberater des AELF SR zur Verfügung und berieten sie über grüne Ausbildungsberufe sowie Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung.

Günther Gruber

BGJ Landwirtschaft – GAIA regt zum Nachdenken an

Die Kunstinstallation GAIA (griechisch für Mutter Erde) zeigt ein imposantes Modell der Erde mit einem Durchmesser von sieben Metern, perspektivisch beleuchtet und in Bewegung und begleitet von einer Klanginstallation. Die Schülerinnen und Schüler des BGJ Landwirtschaft konnten sich am 20.03.2026 ein Bild von der Erde in der Basilika St. Jakob machen. Gerade die angehenden Junglandwirte sind bestrebt, schonend mit ihrer Erde- Boden als ihre Produktionsgrundlage – umzugehen. Beeindruckend fanden wir auch, dass Jesus am Kreuz in der Basilika über der GAIA hängt, und somit stellt sich ein Gefühl der Ehrfrucht ein- wie auch die Astronauten berichten. Das macht den Schöpfungsgedanken und die Bewahrung unserer Erde noch wertvoller und eindringlicher.

Schüleraussagen:

  • „…regt zum Nachdenken an“
  • „Es wird sehr gut auf die Umweltprobleme aufmerksam gemacht.“
  • „Größe und Farbgestaltung haben mich beeindruckt.“
  • „Die Musik war cool.“
  • „andächtige und ruhige Atmosphäre“
  • „Mit Erklärungstafeln, Sitzsäcken und einem Quiz gut gestaltet.“

Bilder: J. Spanner und J. Fuchshuber

 

 

Die BGJ Klassen der Landwirtschaft besuchen die Baywa in Straubing

Am Freitag, den 13. März 2026, unternahm die Klassen Lw10 der Marianne-Rosenbaum-Berufsschule 3 einen Unterrichtsgang zur Baywa in Straubing. Unter dem Motto „Landwirtschaft hat Zukunft“ hielt Johann Staimer, der Leiter der Baywa Technik, einen aufschlussreichen Vortrag.

Dabei ging es vor allem um den Aufbau des Unternehmens, wichtige
Kennzahlen, den Markt für Traktoren sowie aktuelle Entwicklungen in der Landwirtschaft.
Mithilfe von Präsentationsfolien mit Karten, Diagrammen und Statistiken wurde erklärt, wie
BayWa Technik arbeitet und welche Rolle das Unternehmen im Landmaschinenmarkt spielt.
BayWa Technik ist hauptsächlich für den Verkauf und den Service von landwirtschaftlichen
Maschinen zuständig. Insgesamt arbeiten dort etwa 2.780 Mitarbeiter, davon ungefähr 240
im Vertrieb und rund 2.540 im Servicebereich. Besonders der Service spielt eine wichtige
Rolle, da landwirtschaftliche Maschinen regelmäßig gewartet und bei Problemen schnell
repariert werden müssen. Für viele landwirtschaftliche Betriebe ist es sehr wichtig, dass ihre
Maschinen zuverlässig funktionieren, da sie täglich im Einsatz sind.
Ein wichtiger Teil des Geschäfts ist der Verkauf von Traktoren verschiedener Hersteller.
Besonders viele Maschinen stammen von der Marke Fendt, von der etwa 2.397 Traktoren
verkauft wurden. Außerdem wurden ungefähr 450 Traktoren der Marke Massey Ferguson
verkauft. Diese Zahlen zeigen, wie wichtig der Verkauf von modernen Landmaschinen für das
Unternehmen ist.
Ein weiterer Teil der Präsentation beschäftigte sich mit der regionalen Struktur von BayWa
Technik in Deutschland. Das Unternehmen ist in mehrere Regionen unterteilt, zum Beispiel
Nord, West und Ost. In diesen Regionen gibt es zahlreiche Standorte mit Werkstätten,
Verkaufsstellen und Servicebereichen. Dadurch können Landwirte schnell Unterstützung
erhalten und ihre Maschinen warten oder reparieren lassen.
Außerdem wurden Statistiken zum Traktormarkt gezeigt. In einer Grafik wurden die
Marktanteile von Traktoren mit mehr als 44 Kilowatt Leistung in der Region Ost dargestellt.
Dabei wurde deutlich, dass verschiedene Hersteller miteinander konkurrieren. Neben Fendt
gehört auch John Deere zu den wichtigsten Herstellern auf dem Markt.
In der Statistik wurden auch die Zulassungszahlen aus zwei Jahren verglichen. Im Jahr 2024
wurden 3.347 Traktoren zugelassen, während es im Jahr 2025 etwa 2.954 Zulassungen
waren. Das zeigt, dass der Markt leicht zurückgegangen ist. Trotzdem hat BayWa Technik
weiterhin einen bedeutenden Anteil am Verkauf von Traktoren in dieser Region. Der Anteil
der Region Ost am BayWa-Fendt-Markt liegt bei etwa 32,15 %.
Zum Schluss des Vortrags wurden noch aktuelle Entwicklungen und Trends in der
Landwirtschaft vorgestellt. Ein wichtiger Trend ist die zunehmende Digitalisierung. Moderne
Landmaschinen arbeiten immer häufiger mit GPS-Systemen und digitalen Steuerungen,
wodurch Arbeiten auf dem Feld genauer und effizienter durchgeführt werden können. Auch
das Thema Nachhaltigkeit gewinnt immer mehr an Bedeutung, da zukünftige Maschinen
umweltfreundlicher arbeiten und weniger Emissionen verursachen sollen.
Anschließend bekamen wir noch einen Rundgang über das BayWa Gelände und konnten uns
einige neue und gebrauchte Maschinen anschauen die uns interessierten.
Nach dem Rundgang bekamen wir noch die Möglichkeit einen neuen Fendt one 942 zu
fahren und einen neuen Massey Ferguson 9s.
Der Vortrag gab insgesamt einen guten Einblick in die Aufgaben von BayWa Technik sowie in
die Entwicklung des Landmaschinenmarktes. Besonders deutlich wurde, wie wichtig
moderne Technik, guter Service und neue Technologien für die Zukunft der Landwirtschaft.

Lukas Krottenthaler und Johannes Spanner

Die gute gesunde Pause in Mitterfels

Am Montag, den 16. März 2026 fand die gute gesunde Pause auch am Standort Mitterfels statt. Wie immer – ein gesunder Pausensnack plus Bewegung mit unseren Hula Hoops und Entspannung mit Klangmeditation.

Hier einige Impressionen:

„Vegetabile Räume“ – Besuch der Werkformenausstellung Weihenstephan 2025

Am 09.12.2025 besuchte die Klasse Flo 11, bestehend aus 12 Schülerinnen, im Rahmen eines Unterrichtsgangs die Weihenstephaner Werkformen 2025 der Staatlichen Fachschule für Blumenkunst in Freising. Ziel war die jährlich stattfindende Ausstellung, die aktuelle Entwicklungen, gestalterische Konzepte und innovative Arbeitsweisen im Bereich der floristischen Gestaltung und Kunst präsentiert.

Die Anreise mit der Bahn war leider von zahlreichen Verspätungen geprägt und erforderte von allen Beteiligten Geduld und Flexibilität. Trotz dieser erschwerten Bedingungen konnte die Ausstellung leicht verspätet besucht werden.

Das Ausstellungskonzept „Vegetabile Räume“ verbindet Designkultur mit organischer Lebendigkeit. Gemüse, Fruchtstände und Früchte dienten dabei sowohl als Inspiration für die Formfindung innovativer Naturkunst-Objekte als auch als außergewöhnliche Werkstoffe für unkonventionelle Sträuße. Die Ausstellung zeigte eindrucksvoll, wie pflanzliche Materialien Räume definieren, Strukturen schaffen und neue ästhetische Erfahrungsräume eröffnen können.

Die Studierenden im zweiten Studienjahr setzte sich mit der Aufgabe auseinander, innovative vegetabile Objekte auf der Grundlage von Gemüse zu gestalten. Um die besonderen Eigenschaften des präparierten Materials zu verstärken, wurden einige der organisch geformten Objekte von innen beleuchtet. Dadurch entstanden eindrucksvolle Licht- und Raumwirkungen, die den skulpturalen Charakter der Arbeiten zusätzlich betonten.

Die Studierenden im ersten Studienjahr wählte Gehölze mit Fruchtständen als Ausgangspunkt für die Entwicklung vielfältiger Straußvariationen. Blühende und Früchte tragende Zweige gelten traditionell als Symbol für Leben und Hoffnung in der dunklen Jahreszeit. Dieses Motiv griffen mehrere Arbeiten auf und interpretierten den Barbarastrauß auf zeitgemäße und neue Weise.

Besonders bereichernd war die fachkundige Führung durch die Studierenden, die die Ausstellung konzipiert und umgesetzt hatten. Mit großem Engagement erläuterten sie ihre gestalterischen Überlegungen, Materialien und Techniken und gingen ausführlich auf die Fragen der Schülerinnen ein. Das Interesse der Flo 11 war deutlich spürbar und der Austausch zwischen den angehenden Floristinnen und den Studierenden sehr lebendig. Unser herzlicher Dank gilt den derzeit Studierenden für die spannende und gut nachvollziehbare Präsentation ihrer floralen Arbeiten.

Der Unterrichtsgang bot den Schülerinnen wertvolle fachliche Impulse, neue gestalterische Perspektiven und einen anschaulichen Einblick in weiterführende Ausbildungsmöglichkeiten im floristischen Bereich. Trotz der erschwerten Anreise erwies sich der Besuch der Weihenstephaner Werkformen 2025 als inspirierende und bereichernde Erfahrung.

Schon am darauffolgenden Tag zeigte sich, dass die Ausstellung das Bewusstsein der Schülerinnen für Nachhaltigkeit in der Floristik geschärft hatte.

Sabine Hupf-Gerber